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Studie enthüllt: 40 Prozent aller Krebserkrankungen könnten vermieden werden

Eine Studie der Queen Mary-Universität in London hat herausgefunden, dass der Lebensstil Auslöser der meisten Krebserkrankungen sei. 40 Prozent dieser Erkrankungen ließen sich demnach verhindern, wenn man seinen Lebensstil ändert.

Rauchen stellt immer noch die größte Gefahr dar. Allein 23 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern und 15,6 Prozent bei Frauen gehen auf den Tabakkonsum zurück. Dabei ist es nicht immer der Lungenkrebs, der auftritt. Auch andere Arten könnten durch Rauchen begünstigt werden.

Weiter Faktor, der eine Krebsgefahr mildern könnten, wäre eine gesunde Lebensweise. Alkoholkonsum und Fettleibigkeit, aber auch ein höher Salzgehalt im Essen sind eine Gefahrenquelle, die man ausschalten kann.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Alkohol, Krebs, Rauchen, Lebensstil
Quelle: www.bild.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.12.2011 06:06 Uhr von FrankaFra
 
+12 | -10
 
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Schon richtig, aber letztlich ist es eben die Frage, ob ich nicht dennoch Krebs bekomme, auch wenn ich alles einhalte. Schließlich gibt es auch eine genetische Komponente, die dann wiederum den größten Risikofaktor darstellt.
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09.12.2011 09:10 Uhr von Canay77
 
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@Lexi: Nur halb so schön :)
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09.12.2011 10:26 Uhr von phiLue
 
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@FrankFra
Würdest du auch in der Schwangerschaft rauchen und saufen, weil das Kind ja auch krank auf die Welt kommen könnte, wenn du alles schädliche aufgibst?

@News
Ich werde dann in Zukunft jedem zweiten Krebskranken sagen das er selber Schuld ist :>
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09.12.2011 10:29 Uhr von 338LM
 
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@Autor: die genetische Komponente ist im Alter das geringste Risiko, denn wenn die da wäre, bekämst du den Krebs in aller Regel sehr früh und nicht erst mit 60.

Das größte Krebsrisiko ist das Alter, vergesellschaftet mit ungesunder Lebensweise.
Lungenkrebskranke in Deutschland sind zu mindestens 95% Raucher, Dickdarmkrebskranke sind meist Raucher, jedoch fast immer Leute, die sich über Jahrzehnte sehr ungesund ernährt haben und dabei dem Alkohol gut zugesprochen haben, Leberkrebskranke sind fast immer Alkoholiker und/oder Hepatitispatienten.

Sicher gibt es die ein oder andere Ausnahme, aber ich hab jetzt sehr viele Krebskranke gesehen und in den meisten Fällen genüg ein Blick in die Genußmittelanamnese, auf den BMI oder das Alter um zu erkennen, woher der Krebs kam.

Nicht vergessen, Sport senkt nachweislich das Erkrankungsrisiko und die Rezidivrate.
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09.12.2011 10:44 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Vor Krebs ist niemand sicher: Ist mal meine Meinung.

Es ist doch so, dass fast jeder 2. an irgend einer Form von Krebs stirbt, davon bleibt fast keiner verschont.
Und bei der Scheisse, die man heute noch als Nahrung bezeichnet, ich allerdings auch esse, is es eh schon fast vorprogrammiert....diese ganzen künstlichen und genveränderten Sachen sind auf Dauer sicher nicht gesund.

Jetzt kommen noch die vielen Nanopartikelkleider usw dazu, die das Erbgut schädigen und die Umwelt ist auch net frei von Dreckspartikeln.....eigentlich kann man sich gar nicht davor schützen, egal wie man lebt.

Man kann nur sagen, die einen kriegen ihn, oder eben nicht....ehrlich gesagt könnte man fast schon sagen, dass es unnatürlich natürlich ist.
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09.12.2011 10:45 Uhr von RoDa
 
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naja: wäre das Leben nicht zu langweilig wenn man auf gewisse Dinge verzichtet ? Ein gesunder Kompromiss is auch ne Möglichgkeit. Man weis eh nie was man heut zu tage so alles isst was gesund sein soll
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09.12.2011 11:29 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@ladyinpink: Hast du mal ne Lunge gesehn, die von einem Menschen stammt, der sein Leben lang in der Stadt gewohnt hat ?
Die kann man nicht von einer "Raucherlunge", also durch Tabakkonsum und frischer Landluft, unterscheiden ^^

Hört sich krass an, ist aber so....

Wollt ich nur mal sagen, will hier nicht zum Rauchen verführen, oder sonst etwas :)
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09.12.2011 14:44 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
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Schön wenn es so einfach wäre: Gibt Leute die Rauchen und Trinken ihr Leben lang ohne Sport zu machen und die werden 90. Und andere treiben Sport, lassen die Finger von Alkohol/Tabak und die werden keine 30. Ziemlich "unfair", aber so ist das Leben nun mal....
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09.12.2011 15:09 Uhr von Phoenix87
 
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@338LM: das ist nicht korrekt.
Durch Mutationen verändert sich die DNA im Laufe der Lebens immer mehr. DNA-Reparationsmechanismen haben keinen 100%ige Effizienz. Desweiteren entstehen bei jeder Zellteilung Mutationen während der DNA-Replikation sowie insbeondere im Alter durch die Verkürzung der Telomere.
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09.12.2011 17:44 Uhr von 338LM
 
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@Phoenix: aha, und wo lag ich jetzt falsch ?

Bitte klär mich auf oder LES VERDAMMT NOCHMAL MEINEN POST RICHTIG DURCH.

ALTER ist der größte Risikofaktor und als Mediziner kenne ich mich mit DNA Reparaturmechanismen und deren Fehlerwarscheinlichkeit (die unglaublich niedrig ist) sehr gut aus und bedarf keiner Belehrung.
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09.12.2011 19:06 Uhr von Fischgesicht
 
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schwachsinnn: 50% umwelt, 50% genetik. wurde von der wissenschaft oftmals belegt.

http://www.wdr.de/...



[ nachträglich editiert von Fischgesicht ]
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09.12.2011 20:30 Uhr von 338LM
 
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@Fischgesicht: ich bitte um Quellen für deine abenteuerliche Behauptung

Das Epigenetik Buch, auf das du verlinkst, wird von Fachleuten für Epigenetik übrigens verrissen und als unseriös abgetan.
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09.12.2011 21:08 Uhr von Registerbrowsen
 
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@Fischgesicht: Ähm, deine Schlussfolgerung ist, glaube ich, falsch. Denn dein Link bestätigt diese News in gewisser Weise. Epigenetik besagt doch das der Lebenswandel die Gene und somit das Krebsrisiko beeinflusst. Oder hab ich das jetzt falsch verstanden?

@338LM

Sind die Gene nicht nur ein kleiner Teil der DNA? Und was den Rest ein oder ausschaltet noch relativ unbekannt?

@NEWS

Eine 100%-Garantie gibt es leider nicht. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft dazwischen. Ich finde man sollte sich schon um einen einigermaßen gesunden Lebenswandel bemühen. Aber eine Religion daraus zu machen artet wieder in Stress aus und ist somit ebenfalls kontraproduktiv.
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09.12.2011 21:46 Uhr von 338LM
 
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@Registerbrowsen: ich hatte in meinem Post vom Alter als wichtigste Krebsursache gesprochen, was letztlich mit der Anzahl an Teilungsgenerationen, den Kopierfehlern und der beschränkten Anzahl an Teilungsmöglichkeiten der Stammzellen sowie dem längeren Einwirken endo- und exogener Noxe zusammenhängt.

Mit An- und Ausschalten meinst du sicher die Epigenetik. Nachdem sich herausgestellt hat, dass die Komplexität des menschlichen Organismus sich mit der Entschlüsselung der DNA nicht zufriedenstellend erklären lässt, geht man der Theorie der Epigenetik nach.
Mitlerweile ist einiges bekannt, jedoch stützt man sich dabei vorzugsweise auf retrospektive Studien.
Ich weiß nicht, ob du dich an den Hype der 90ziger in Bezug auf das menschliche Genom erinnerst. Damals war das das goldene Kalb der Wissenschaft, was hat man damals für Versprechungen gemacht, was man alles heilen könnte, würde man das Genom endlich entschlüsseln.
Natürlich war das eher ein Prestigeduell und jede Menge Trittbrettfahrer haben das genutzt, um ihre Finanzierungen fortzuführen. Immer wieder lese ich solchen Schwachsinn wie: "Brustkrebsgen gefunden". etc. sowas ist einfach hochgradig unseriös, denn das gibt es nunmal nicht..

Epigenetik beeinflusst sicher den Organismus, der Vererbungsvorgang dabei weißt aber mehr Fragen als Anworten auf, da z.B. das Methylierungsmuster zwar vererbt wird, innerhalb von kurzer Zeit jedoch komplett wieder zu verschwinden scheint.
Egal, das alles en detail auszuführen würde den Rahmen sprengen. Es scheint so zu sein, dass selbst das Betätigen eines Lichtschalters in einer Phase in der man normalerweise schlafen sollte, schon zu epigenetischen Veränderungen führt.
Allerdings hat das Genom so vielfältige Aufgaben, dass hier völlig unklar ist, wie sich das auswirkt. Die meiste Zeit deines Lebens wird das Genom genutzt um Proteinsequenzen zu transkribieren. [..]

Ich könnte stundenlang weiterreden, aber Gene, DNA und Krebs sind nunmal keine einfachen Themen.
Aber bei Krebs geht man evidenzbasiert und retrospektiv vor.

Und wenn z.B. das Prostata-CA bis 45 Jahre so gut wie nie auftritt, danach ansteigt und dafür dann ab 75 extrem häufig vorkommt so ist diese Krebsart alterbedigt.
Dazu kommen bei vielen Krebsarten noch kancerogene Vorläuferläsionen, die noch nicht bösartig sind, aber ein Entartungsrisiko von annähernd 100% aufweisen.

Kurzum...es läst sich einfach beweisen, dass die meisten Krebsarten (es gibt auch einige wenige Ausnahmen wie z.B. Leydigzell-Tumore) eine mit steigendem Alter teilweise exponentielle Häufigkeitssteigerung aufweisen.

[ nachträglich editiert von 338LM ]
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09.12.2011 22:12 Uhr von Registerbrowsen
 
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@338LM: wow, danke für diese ausführliche Antwort! Um so ernster sollte man Vorsorgeuntersuchungen nehmen.

Es ist ein schon paradox, in so genannten gesundheitsbewussten Kreisen wird die Schulmedizin meist zu unrecht und in schlichtem Unwissen verteufelt. Man könnte manchmal meinen, dass sie als so eine Art Klassenfeind herhalten muss. Aber du hast recht, das Thema ist extrem komplex und in der Regel sehr Emotional. Die Ratio wird halt leider oft gerade dann in den Urlaub geschickt, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
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09.12.2011 23:10 Uhr von Phoenix87
 
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@338LM: Es gibt keinen Grund, gleich ausfallend zu werden.

Du hast geschrieben, dass die genetische Komponente ein sehr geringer Risikofaktor ist; ich habe geschrieben, dass die genetische Komponente im Alter ein hoher Risikofaktor ist, also das Gegenteil von dem was du gesagt hast.

Du scheinst dir anscheinend nicht im Klaren zu sein, dass dir Ursache von Krebs hauptsächlich (nicht vollständig) genetisch bedingt ist. Du meintest vermutlich, dass im Alter auftretende Karzinome nicht angeboren sind, aber die Veränderung der DNA im Laufe des Lebens lässt du außen vor.


[ nachträglich editiert von Phoenix87 ]
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10.12.2011 09:25 Uhr von 338LM
 
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@Phoenix87: die genetische-erbliche Ursache ist nicht dem Alter vergesellschaftet, weswegen erblich bedingte Krebssorten typischerweise sehr früh auftreten.

Ich kenne mich mit Krebs wohl sehr viel besser aus als du, und du hast meine Postings entweder immer noch nicht gelesen oder du verstehst sie nicht.

Nochmal GENETISCHE KOMPONENTE ungleich Krebs durch Veränderungen der DNA durch Alter. Und ich lasse gar nichts aussen vor.

Krebs ist eben NICHT am häufigsten genetisch bedingt.
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10.12.2011 22:46 Uhr von Phoenix87
 
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@338LM: Das ist jetzt hoffentlich nicht dein Ernst. Die Arroganz und Selbstgefälligkeit, die du an den Tag legst, wird ja wohl nur von deiner Sturheit übertroffen.

Wie kann man in einem einzigen Satz schreiben, dass Veränderungen der DNA nichts mit der genetischen Komponente zu tun haben. Dir ist schon klar, was "genetisch" bedeutet?
Bitte informiere dich über Begriffe wie Karzinogenese, Protoonkogenes, Tumorsupressorgene und magligne Transformation bevor du so einen Mist von dir gibst.

Alleine zu behaupten, dass du dich mit Krebs sehr viel besser auskennst als ich, obwohl du mich überhaupt nicht kennst, zeigt ja mal mehr als deutlich, dass du anscheinend irgendetwas zu kompensieren hast.
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10.12.2011 23:54 Uhr von Meister89
 
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"Weiter Faktor, der eine Krebsgefahr mildern könnten, wäre eine gesunde Lebensweise"
Was eine Erkenntis. ungefähr so hilfreich wie
"Wenig Geld ausgeben schütz vorm Pleite werden"

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