08.12.11 20:10 Uhr
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Studie sieht Bundesbank als Hauptfinanzier des Euro-Systems am Ende

Eine alarmierende Studie von Frank Westermann von der Uni Osnabrück und Aaron Tornell von der UCLA konterkariert die These, Deutschland sei der Hauptprofiteur des Euros gewesen. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Fast ausschließlich die Bundesbank finanzierte bislang die Kreditexzesse unter dem Dach des Euros.

Möglich war dies über das "TARGET" genannte System der innereuropäischen Kreditvergabe. Um Zentralbankgeld an Notenbanken wie der griechischen vergeben zu können, wird die EZB ihrerseits Schuldner bei der Bundesbank. Doch nun gehen der Bundesbank die dazu nötigen Sicherheiten zu Neige.

Grund ist der exzessive Zugriff der Notenbanken in den Euro-Problemländern, um nationale Banken am Leben zu erhalten. Einen Zugriff auf ihr Gold lehnt die Bundesbank strikt ab. Fortan kann der Euro nur noch über Notenbankpresse oder Eurobonds funktionieren. Dies sei der Grund für die Eile in Brüssel.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Studie, Ende, Party, Bundesbank
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2011 20:10 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+13 | -3
 
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Die Quelle spricht von der Bundesbank als Hauptfinanzier der "Europarty" - hatte dies auch so im Titel an SN gesandt. Lest Euch am besten direkt die unverfälschte Quelle durch. Dort liest man auch folgendes:
"Ihre Bestände an Bunds sind als Sicherheiten so gut wie aufgebraucht, die Bundesbank kann kein Geld mehr an die Banken verleihen und ist, im Gegenteil, zum Schuldner dieser Banken geworden."

Das ausgereizte System könne derzeit durch eine massive Spekulationsattacke binnen einen Tages zum Zusammenbruch geführt werden, so die "Deutsche MittelstandsNachrichten".

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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08.12.2011 21:25 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -0
 
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Selbstredend, dass mit dem Euro auch sämtliche, über die Jahre angehäuften Target-Forderungen (mittlerw. weit über 500 Mrd.) der Bundesbank auf dem Spiel stehen. Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass diese Forderungen ohnehin nie wieder realisiserbar sind - im Gegenteil, fortan kann und wird die Konsum- und Kreditparty nur mit massiven Transfers aus Deutschland in diese Regionen fortgesetzt wissen.

Die Studie bestätigt Berichte der FAZ unter Bezugnahme auf Prof. Hans Werner Sinn, z. B. diesen hier (http://www.faz.net/...) und hier (http://www.faz.net/...).

Einziger Unterschied: Die Uhr ist durch die Schieflage Spaniens und Italiens noch schneller abgelaufen, wie ursprünglich durch Sinn prognostiziert. Statt 2013 nun halt jetzt.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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08.12.2011 21:29 Uhr von Klassenfeind
 
+14 | -1
 
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Kein Wunder wurde doch den betroffenen Staaten nicht geholfen, sondern nur den Banken,welche sich dort verspeckuliert hatten.
Der Tag wird kommen, an dem wir die Rettungsschirme selbst brauchen.
Zahlen darf die Bevölkerung, die sich nicht´s hat zu schulden kommen lassen ...W i r !!!!!!!
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08.12.2011 21:51 Uhr von Clemens1991
 
+13 | -2
 
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Das Ende naht Der €, über den NIE vom Volk abgestimmt wurde, muss wieder weg!

Er hat uns wenig gebracht! An der Grenze umrechnen hat vorher auch immer geklappt!
JA wir sind ein Exportland und eine europäische Währung mag da wohl ein wenig helfen... aber nicht zu diesen Preisen die wir für die Rettung des € zahlen müssen!

Diese Rechnung ist für uns negativ!
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09.12.2011 08:02 Uhr von :raven:
 
+5 | -1
 
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Zumindest kann keiner mehr sagen, er hätte nichts gewußt!

Lange genug haben "Verschwörungstheoretiker" sich verbal Prügel abgeholt, weil sie vor den Gefahren durch EU und Euro hingewiesen haben.
Wer jetzt noch nicht vorgesorgt hat oder immer noch Riesterprodukte oder LVen hat, wird wohl bald fürchterlich Pippi in den Augen haben. Mitleid mit diesem Systemgetreuen ist dann aber fehl am Platz!
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09.12.2011 09:34 Uhr von face
 
+0 | -1
 
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hoffentlich kackt der ganze Scheiß endlich ab... damit es eine Neuanfang gibt... egal wie oder was .. es muss eine neustart geben... je schnelle das passiert je besser.

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