08.12.11 19:52 Uhr
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Dauerhafter Kindesmissbrauch hinterlässt bleibende Beeinträchtigungen im Gehirn

Anhand von Langzeitstudien konnte man nun feststellen, dass körperliche sowie seelische Misshandlungen im Kindesalter lebenslange, physische Spuren im Gehirn hinterlassen. Ein deutlicher Rückgang der grauen Gehirnmasse ist, je nach Misshandlung in den dafür zuständigen Arealen festzustellen.

Je heftiger und langwieriger der Missbrauch, um so stärker der Rückgang der grauen Gehirnmasse. So führt körperliche Züchtigung zu einer erheblichen Schädigung der Inselrinde, die für Empathie und Selbstwahrnehmung zuständig ist. Daraus folgt dann oft eine dissoziative Identitätsstörung.

Auch besteht scheinbar ein Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Bei Mädchen werden die Gehirnareale gestört, die für Depressionen verantwortlich sind, bei Jungen die Zentren, die man mit Drogenmissbrauch und Impulskontrolle in Verbindung bringt.


WebReporter: Cataclysm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gewalt, Gehirn, Kontrolle, Kindesmissbrauch
Quelle: www.psychologie-aktuell.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2011 19:52 Uhr von Cataclysm
 
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Bitte schaut nochmal in die Quelle, die noch ein paar interessante Details enthält.

Das Missbrauch psychische Folgen hinterlässt, weiß man ja..aber das auch die physische Gehirnmasse an den entsprechenden Stellen rapide abnimmt ist so noch nicht allzu bekannt.

Jeder Schlag,auch wenn er nur den Arm triff, führt also zu einem tatsächlichen Verlust von Gehirnmasse und Fähigkeiten der Selbstkontrolle und Empathie.
Allein in den Staaten spricht man von mehr als 3,7 Millionen misshandelter Kinder.
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08.12.2011 20:10 Uhr von Pikatchuu
 
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Es heißt "Anhand"

*An Hand von Langzeitstudien konnte*

Haben die über längeren Zeitraum Kinder Misshandelt damit es eine Langzeitstudie wird :-)

Sorry musste sein.
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08.12.2011 20:40 Uhr von Cataclysm
 
+1 | -1
 
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ups: naja,mein deutsch war schon immer etwas mies -.-



die haben misshandelte kinder immer und immer wieder untersucht und beobachtet über die jahre, um zu schaun , ob sich da was verändert an der hirnstruktur usw...

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