08.12.11 15:16 Uhr
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Staatsfinanzierung via IWF: Notenbanken sollen 150 Milliarden Euro überweisen

Die 17 Staaten der Eurozone gedenken, über bilaterale Kredite ihrer jeweiligen Notenbanken dem IWF 150 Milliarden Euro zukommen zu lassen. Dieser Plan ist Teil des zu verhandelnden Maßnahmenkatalogs des anstehenden Eurogipfels. Weitere 50 Milliarden Euro erhofft man sich durch die Beteiligung von Nicht-Euro-Staaten.

Die Beteiligung nationaler Notenbanken, hierzulande die Bundesbank, ist ein Novum, da Staatsfinanzierung strikt untersagt ist. Insider berichten, dass Bundesbankchef Jens Weidmann das Vorhaben tragen werde, falls auch Nicht-Euro-Staaten sich beteiligen und das Geld über den IWF an Krisenstaaten weitergeleitet werde.

Einzahlungen aus der Eurozone und möglicherweise auch von der US-Zentralbank FED sollen in einen eigens geschaffenen IWF-Sonderfond fließen. Hintergrund ist die absehbare Überforderung von EFSF und IWF bei der Stützung der Krisenländer Spanien und Italien.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Rettung, Milliarden, IWF, Gipfeltreffen
Quelle: www.ftd.de

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08.12.2011 15:16 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Es wird gefuscht, Euro-Verträge am laufenden Band gebrochen, mit juristischen Tricks der angeblich mit 440 Milliarden Euro an seine Grenze gestoßene Rettungsfond vedreifacht (jetzt EFSF + EMS parallel + dieser neue IWF-Sonderfond), zudem wird das Verbot der direkten Finanzierung von Krisenstaaten durch Notenbanken gebrochen, kurzum es wird Geld gedruckt, darüberhinaus fährt Euro-Wächter Mario Draghi Inflationskurs. Kurzum: Sämtliche Ansagen des WSJ vor einem Jahr werden wahr.

Es ist nur noch ein Garaus, diesem Desaster zu folgen. Fakt ist: Die Euroverträge kann man auch direkt im Kamin verfeuern. Die Kanzlerette steht für das gebrochene Wort wie keine zweite. Das Volk erhält die Quittung für das, was es gewählt hat. Wo soll das nur Enden, wenn die Rechnungen bezahlt werden müssen und die Schuldenbremse greifen soll.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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