Bayern: Füchse von tödlicher Epidemie bedroht
Bayerns Füchse werden derzeit von einer tödlichen Epidemie bedroht, die eigentlich seit 30 Jahren ausgerottet schien.
Im Münchner Umland werden die Tiere von der Räude befallen. Experten befürchten, dass sich die Seuche auch in der Stadt bald ausbreiten könnte. In München selbst leben bis zu 2.000 Füchse, für Menschen bestehe jedoch fast keine Gefahr sich anzustecken.
Bei der Epidemie handelt es sich um Räudemilben, die dazu führen, dass den Füchsen das Fell ausfällt und sie sich anschließend blutig kratzen. "Innerhalb von drei bis vier Monaten verhungern und erfrieren die meisten von ihnen", so ein Biologe.