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Thailand: US-Bürger wegen Majestätsbeleidigung zu Haftstrafe verurteilt

Joe Wichai Commart Gordon ist ein amerikanischer Staatsbürger mit thailändischen Wurzeln. Als er im Mai dieses Jahres Thailand besuchte, wurde er wegen eines Vergehens verhaftet, das einem Amerikaner ziemlich veraltet vorkommen mag.

Gordon wurde der Majestätsbeleidigung bezichtigt, weil er einige Auszüge aus König Bhumibols Biographie "The King Never Smiles" im Internet veröffentlicht hatte, die in Thailand verboten ist.

Weil Gordon geständig war, bekam er nun zweieinhalb Jahre Haft statt der angekündigten fünf Jahre. Amerikanische Diplomaten sind wegen des Urteils sehr verärgert.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Thailand, König, Amerikaner, Haftstrafe
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2011 18:49 Uhr von httpkiller
 
+3 | -0
 
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Naja wenn man hier öffentlich aus einem "verbotenen" Buch zitiert (ich glaube ihr wisst welches ich meine) hat man bestimmt auch gleich den Verfassungsschutz am Arsch kleben.
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08.12.2011 19:09 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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verärgert? macht man Urlaub in einem anderen Land sollte man sich der Gepflogenheiten bewusst sein. Klar sagen jetzt manche, woher soll er das wissen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wenn er damit gegen geltende Gesetze verstoßen hat ist das bitter, aber nunmal ein Verstoß.

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