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Eurokrise: Zentralbanken bereiten sich auf Katastrophe vor

Mehrere europäische Zentralbanken bereiten sich laut dem "Wall Street Journal" auf das Auseinanderbrechen der Eurozone vor. Manche kümmern sich sogar schon um eigene Notendruckereien. Die Vorbereitungen seien jedoch reine Vorsichtsmaßnahmen.

Die Bank of Ireland sucht zum Beispiel nach Möglichkeiten, wie sie Geld drucken kann, wenn kurzfristig eine nationale Währung eingeführt werden muss. Anders sieht es in dem vom Rauswurf bedrohten Griechenland aus. Der Staat hat bereits genügend Kapazitäten, um eine eigene Währung zu erstellen.

Auch außerhalb der Eurozone wird nach Informationen des "Wall Street Journal" ein Ende des Euro vorbereitet. Die Schweizer Nationalbank untersucht, an welchen anderen Währungen sie sich orientieren kann.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Krise, Desaster, Eurokrise, Zentralbank, Währungsunion
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.12.2011 08:52 Uhr von artefaktum
 
+6 | -6
 
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Wie kann eine Bank eigenes Geld drucken? Das ist wohl kaum möglich.
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08.12.2011 08:53 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+16 | -1
 
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Naja in dem Text heißt es auch: "...die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintrete, beziffert die US-Großbank JP Morgan auf 20 Prozent.

Zwar besteht eine latente Gefahr, dass erste Euro-Staaten (z. B. Irland und Griechenland aussteigen), aber das muss für den Rest nicht heißen, dass der Euro endet. Vorher gibt Angela Merkel "All in" und dann ist es eh egal.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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08.12.2011 09:05 Uhr von syndikatM
 
+15 | -12
 
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habe auch schon sämtliche vorsichtsmaßnahmen getroffen und genügend benzin getankt, um im falle der katastrophe in die hochentwickelte und krisensichere türkei zu flüchten. das land in der sich unendliche ressourcen an fachkräften und modern agnostischer lebensstil gegenseitig die palme halten.
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08.12.2011 09:19 Uhr von Ma-hatma-Pech
 
+7 | -3
 
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"Die Schweizer Nationalbank untersucht an welchen anderen Währungen sie sich orientieren kann"

Ausser dem Chinesischen Yuan bleibt nichts übrig.
Und die Chinesen sind ihr Ziel, weltweite Handelswährung zu werden, einen Schritt weiter gekommen.

Kompliment.
Ich gehe schon mal Chinesisch lernen....

[ nachträglich editiert von Ma-hatma-Pech ]
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08.12.2011 09:30 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -3
 
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@syndikatM ich hab Tränen gelacht, sowas von bissigem Humor, selten gesehen^^
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08.12.2011 09:41 Uhr von memo81
 
+7 | -7
 
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@syndikat und Coffe: Ihr findet auch in jeder News den Bogen zur Türkei.

Gott sei Dank gibt es das Internet, draußen kriegt ihr ja den Mund nicht auf, was für ein Dilemma im eigenen Lande...
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08.12.2011 11:07 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+3 | -2
 
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@artefaktum
"Wie kann eine Bank eigenes Geld drucken? Das ist wohl kaum möglich."

Stimmt. In der Regel drucken die das nicht, sondern erzeugen es auf dem Computer. Gedrucktes Geld braucht doch eh keiner, so viel kannste gar nicht drucken, wie gebraucht wird. Druck mal 50 Mrd. Euro, mal sehn wie viele Räume du für die Lagerung brauchen wirst ^.^
Banken haben in der Regel auch nur ca. 5% ihres Kapitals als gedrucktes Geld vorliegen, der Rest ist virtuell und kann nach belieben erhöht werden.
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08.12.2011 11:25 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Ma-hatma-Pech: Der Renminbi ist strikt an den US Dollar gekoppelt (was sowieso schon zu allen möglichen Problemen führt) und extremst unterbewertet. Das führt auch zu sehr hoher Inflation.

Eine chinesische Leitwährung wird es also, zumindest für den Westen (inkl. Japan und Südkorea), in absehbarer Zeit nicht geben.
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08.12.2011 13:02 Uhr von dumm78
 
+1 | -0
 
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aha und im umkehrschluss bedeutet das das man sich den ganzen rettungs schirm hätte sparen können.

ein schelm wer dabei denkt das das ganze euro rettungs vieh nur dazu da war gewisse leute auszuzahlen ...
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08.12.2011 13:09 Uhr von internetdestroyer
 
+3 | -1
 
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Tja und: vor 3 Jahren wurde ich noch für meine Meinung belächelt bzw. habe Minuspunkte bekommen, daß es 2018 keinen Euro mehr geben wird!

Nun hört man keine Kommentare mehr getreu dem Motto der Euro ist so stabil, niiiiiiieeeeeeeeeeemaaaaaaaalllsssssss geht der unter.

Und jetzt scheint es so, als ob wir eine Ersatzwährung noch wesentlich früher bekommen werden....
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08.12.2011 13:33 Uhr von culturebeat
 
+1 | -0
 
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die Regierung hat noch genug Handlungsspielraum: Die Mehrwertsteuer könnte verdoppelt und Hartz IV nur in Lebensmittelgutscheinen ausgezahlt werden. Das ist zwar hart, aber davon verhungert niemand.

Sobald es Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und all den anderen von der Pleite bedrohten Euro-Ländern wieder gut geht, kann man ja darüber nachdenken, das vielleicht wieder zurückzunehmen.
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08.12.2011 13:41 Uhr von memo81
 
+2 | -1
 
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@internetdestroyer: Genauso wie die "Verschwörungstheorie", dass nach der Gründung der EU alle Länder ihre Souveränität verlieren und ein Staat wie die USA sein sollten, wurde belächelt.
"Wie soll das gehn?" "Das wird niemals passieren!" hieß es damals, heute sind sie wie immer ruhig und belächeln die nächsten "Verschwörungstheorien".

Hauptsache Bayern wird Meister und das Bier fließt am Oktoberfest, MÄÄÄÄÄÄÄÄÄH sag ich da nur...
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08.12.2011 14:08 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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08.12.2011 14:21 Uhr von sicness66
 
+1 | -0
 
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Blaaaaaaa Blaaaaaa: Die wievielte Schlagzeile ist das jetzt ?
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08.12.2011 15:14 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: Ein gewöhnliche Bank kann das auch nicht!
Das dürfen nur Zentralbanken ;)

Stichwort: Geldschöpfungsmonopol
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08.12.2011 17:08 Uhr von smoke_
 
+3 | -2
 
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Zentralbanken bereiten sich auf Katastrophe vor? Zentralbanken haben diese Katastrophe erst herbeigeführt!

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