07.12.11 21:54 Uhr
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Chancen für neuen "Merkozy-Plan" gering: Banken spielen bereits "Black Friday" durch

Nach Ansicht des "Handelsblatt" sind die Umsetzungschancen des neuen Generalplans von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy gering. Daher spielen viele Geldinstitute den "Black Friday" bereits durch, für den Fall, dass ein größerer Staat oder wichtige Bank zahlungsunfähig wird.

Im Falle eines Staatsbankrotts würden Geldhäuser durch Abwertung von Staatsanleihen erhebliche Vermögensverluste erleiden, ein vermutlich europaweiter Banken-Run wäre die Folge. Die Politik muss daher entscheiden, ob der Steuerbürger für die Vermögens- und Sparverluste ganz oder zum Teil aufzukommen hat.

Eine Neuverschuldung am Kapitalmarkt ließe sich notfalls durch Schenkung sogenannter "Ausgleichsforderungen" umgehen. Die Banken fungieren dabei als virtuelle Kreditgeber an den Staat, der fortan mit Steuergeldern die künstliche Schuld über niedrige Zinsen bedient oder die Forderungen ganz zurückkauft.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Angela Merkel, Plan, Nicolas Sarkozy, Rettungsschirm, Euro-Zone, Black Friday
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2011 21:54 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Das "Verschenken von Ausgleichsforderungen" wurde, so ist im Text zu lesen, in der Nachkriegs-Währungsreform praktiziert. Ein gewaltiger Nachteil ist neben dem Umstand, dass das gesamte Volk (über 50% besitzten fast nichts in diesem Lande) in Kollektivhaftung für die Interessen von leichtgläubigen Sparern und Vermögenden genommen wird, der Staat die bankrotten Banken nicht zunächst verstaatlichen und später gegen Cash privatisieren kann.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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28.11.2014 15:14 Uhr von Stray_Cat
 
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"Die Politik muss daher entscheiden, ob der Steuerbürger für die Vermögens- und Sparverluste ganz oder zum Teil aufzukommen hat."

Na da würde ich doch mal sagen, Leute holt beizeiten eure Taler nach Hause. Bevor die Politik anfängt, darüber nachzudenken.

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