Syrien: Präsident weist Schuld an Todesopfern von sich
Der Präsident Syriens, Baschar al-Assad, hat die Schuld an den Gewalttätigkeiten in seinem Land von sich gewiesen. Er habe sein Bestes getan, so Assad in einem Interview, um die Bevölkerung zu schützen.
Assad bestritt, die Niederschlagung der Opposition durch die Armee angeordnet zu haben. Es habe, so betont er es, keinen Tötungsbefehl gegeben. Syrien, versucht Assad klar zu stellen, töte seine Bevölkerung nicht. Auf die Gewalt im Land angesprochen, antwortet er, sich nicht schuldig fühlen zu können.
Baschar al-Assad bestritt außerdem, dass Syrien isoliert sei. Der syrische Präsident zeigte sich offen gegenüber Reformen sowie Wahlen. Diese Vorhabe seien aber nicht zeitnah umsetzbar. Die syrische Regierung, stellt Assad klar, habe nie behauptet, das Syrien eine Demokratie sei.