Dresden: Linker Autonomer wegen schwerem Landfriedensbruch verurteilt
Das Jugendschöffengericht am Dresdner Amtsgericht hat einen Jugendlichen, wegen einem Steinwurf auf Polizisten und dem Bau von Straßenbarrikaden im Zuge einer Anti-Neonazi-Demonstration in Dresden, zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 19-Jährige bei der damaligen Protestaktion aus einer Gruppe linker Autonomer heraus einen faustgroßen Pflasterstein in Richtung der Polizisten geworfen habe. Den Steinwurf und die Mithilfe beim Bau von Straßenblockaden gab der Angeklagte letztendlich zu.
Der Prozess bildet den Auftakt zu den Vorgängen um den Neonaziaufmarsch vom 19. Februar 2011 in Dresden. Weitere Verdächtige aus dem Lager der gewaltbereiten linken Protestler sind bereits angeklagt.