Physik: Gerüchte über Nachweis des Higgs-Bosons machen die Runde
Eines der großen Probleme der Teilchenphysik betrifft die Masse der Teilchen, deren Entstehung unklar ist. In den 1960ern wurde von Peter Higgs ein nach ihm benannter Mechanismus vorgeschlagen, der dieses Problem lösen soll. Erforderlich dafür ist aber ein sogenanntes Higgs-Boson.
Bislang waren Teilchenbeschleuniger zu schwach, um das "Gottesteilchen" zu finden, mit dem Large Hadron Collider des CERN soll sich dies aber geändert haben. Rolf-Dieter Heuer, Generaldirektor des CERN hat nun für Dienstag eine Pressekonferenz angekündigt, die die Gerüchteküche zum Brodeln bringt.
Auf der Konferenz sollen die Leiter der an der Suche beteiligten Teams sprechen, was für viele einen Hinweis auf eine wichtige Entdeckung bedeutet, da sonst Nachwuchsforscher über neue Messergebnisse berichten. Einige Physik-Blogger mutmaßen, dass das Boson die Masse von zwei Kupferatomen hat.