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Fukushima-Tsunami: Enorme Zerstörungskraft geklärt

Bei dem verheerenden Tsunami in Japan im März 2011 kam es zu massiver Zerstörung. Wissenschaftler der NASA haben nun mit Hilfe von Satellitenaufnahmen geklärt, wie es dazu gekommen ist.

Unterseeische Gebirgsrücken haben die Stoßwelle des Erdbebens zunächst geteilt, es entstanden zwei Wasserberge, die sich erst auf dem Weg zum Festland wieder verschmolzen haben. Dadurch entstand eine Wellenfront, die doppelt so hoch war und besonders viel Energie hatte.

Für zukünftige Tsunamis ist diese Erkenntnis auch von großer Bedeutung. Bisher wurden nur die Küstenform und küstennahen Bereiche berücksichtigt. Nun sollen auch weitere Bereiche berücksichtigt werden und man will früher feststellen, ob eine Verschmelzung droht.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Fukushima, Tsunami, Zerstörung
Quelle: www.g-o.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2011 19:35 Uhr von Venytanion
 
+9 | -14
 
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Ich will das jetzt nicht runterspielen oder lächerlich machen.
Aber wenn jemand ein Atomkraftwerk in ein Erdbebebgefäherdetes Gebiet baut muss sich nicht wundern wenn es zum GAU kommt. Und es nützt im den Opfern nichts das die jetzt "wissen" warum es so dicke kam.
Und dem Autor geb ich Recht wenn er hofft und der Meinung ist, das die Ergebnisse in die zukünftige forschung einfließen.
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07.12.2011 20:03 Uhr von Venytanion
 
+6 | -8
 
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@ouster: lies mal ab dem Abschnitt "Risiken des Kraftwerkstyps" weiter -> http://de.wikipedia.org/...
Und dem Rest wünsch ich weiterhin viel Spass beim Minusklicken bzw Plus^^
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07.12.2011 20:14 Uhr von Venytanion
 
+5 | -3
 
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@ouster: Das ändert doch aber nichts an der Tatsache das ein AKW in einem Erdbebenzentrum nichts zu suchen hat.
Aber so viel ich weiß haben die schon große Fortschritte bei der Vorhersage von Tsunamis gemacht. auch mit deutscher Hilfe.
Da kann man nur hoffen das so etwas nicht mehr passiert.
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07.12.2011 20:26 Uhr von Venytanion
 
+1 | -5
 
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ouster: Stimmt
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07.12.2011 20:34 Uhr von Miem
 
+4 | -1
 
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Ventytanion: ich bin auch gegen AKWs, aber damals, als die Dinger gebaut wurden, waren sie die einzige Alternative zu den Kohlekraftwerken und im Betrieb sind sie umweltfreundlicher - an die Entsorgung hat damals keiner gedacht.

Japan ist komplett Erdbebengebiet - wo hätten sie die Dinger denn hinstellen sollen? Immerhin hat man damals darangedacht, das AKW auf soliden Fels zu setzen, damit die Strahlung nicht nach unten abgehen kann und so ins Grundwasser gelangt - und man hats ans Meer gesetzt, um notfalls Wasser zur Verfügung zu haben. Mit Tsunamis haben die ja gerechnet, aber nicht mit einem Tsunami, der ein großes Lastschiff von gut 70 Meter Länge mehrere hundert Meter weit ins Landesinnere schleift (wie auf einem der Bilder von der Zerstörung deutlich zu sehen ist).

Hinterher kann man immer sagen, hätte man nicht ... wenn ich daran denke, wie der Wissenstand beim Bau der AKWs war, muss ich sagen, die Japaner haben das so sicher gemacht, wie sie damals konnten. Und Japan hat die Lektion ja auch gelernt und will endgültig keine Atomkraft mehr.
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07.12.2011 20:36 Uhr von Brotmitkaese
 
+4 | -0
 
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AKW´s kann man: durchaus sicher Bauen...nur währe das so Teuer, das die sich nicht mehr Rentieren würden für die Geldgeilen teilhaber^^

Und Versichern kann man ein AKW auch net, weil die Folgeschäden so unglaublich hoch sind!^^

Ich hoffe nur das die daraus gelernt haben und all ihre Küsten und AKW´s in zukunft besser sichern werden...aber wie ich die Menschen kenne...wird es mal wieder am Geld scheitern und das Nächste Erdbeben kommt bestimmt.
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07.12.2011 20:39 Uhr von Venytanion
 
+1 | -2
 
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@Miem: Ist mir doch alles klar.
Aber im oben, von mir, genannten Artikel steht das die schon Anfang 70 wußten das die Bauteile nicht zuverlässig sind.
Ok, ich lass es gut sein. Denn irgendwie haben wir ja alle recht^^
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07.12.2011 20:48 Uhr von dragoneye
 
+4 | -1
 
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politische Propaganda:65.000 Tote in DEdurch Staub: Jedes Jahr sterben nur in Deutschland 65.000 Menschen an den Folgen durch Feinstaub. Der Feinstaub ensteht u.a. bei der Verbrennung durch fossile Energieträger wie z.B. Kohle.

Anfang 2011 sind in Japan 20.000 Menschen an den Folgen eines Tsunamis gestorben.
0 an der Strahlenkrankheit.

Das aber, besonders in Deutschland, das Hauptaugenmerk auf den wohlgemerkt bösen Atomkraftwerken liegt, liegt wahrscheinlich entweder an der Naivität der Leser oder an der Leichtgängikeit der entsprechenden politischen Propaganda.

Umweltfreundlich wäre es wenn man den 85% Anteil an fossilen Energieträgern in Deutschland reduzieren würde. Aber stattdessen wird es als Erfolg verkauft, daß der 5% Atomanteil auf 2,5% reduziert werden konnte und durch Staub emittierende Kohlekraft substituiert wurde.

Die Umweltbewegung ist einfach lächerlich!
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07.12.2011 22:01 Uhr von Sarein
 
+1 | -0
 
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deswegen muss man stets auf da unvorbereitete: vorbereitet sein und hätte ,wenn denn die sicherheit überwiege entweder gar keines oder aber mit 20 meter ohne hohen mauern bauen müssen
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08.12.2011 09:10 Uhr von Holst3n
 
+0 | -0
 
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@dragoneye: "0 an der Strahlenkrankheit"

Warte mal ab, das wird noch. Da werden noch genug sterben, schau mal auf die Seite: http://fukushima-diary.com/
Da gibts immer wieder Neuigkeiten zu Fukushima, ich finds erschreckend. Saemtliche Brennstaebe sind ja schon miteinander verschmolzen, wenn es dann zu einer Hydrovolcanic Explosion kommt, was sehr wahrscheinlich ist, koennte die Verschmolzenen Masse in die Umwelt gelangen. Tepco entlaesst Mitarbeiter, da sie keine chance mehr sehen das disaster aufzuhalten. Das einzige was sie machen koennen ist Borsaeure reinzupumpen und zu hoffen das nix explodiert. Schlimmer ist aber das es keine S** interessiert, jedenfalls was die Deutsche Presse angeht.
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08.12.2011 11:50 Uhr von deraufdersucheist
 
+1 | -0
 
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Ich frage mich immer wieder: wie die penetranten Atomkraftgegner denn das Fehlen des Atomstroms ausgleichen wollen. Durch Einsparung? Oder gar grüne Enerie die ich noch nirgens in den benötigten Mengen ausmachen kann? Mein lieber Schollie, so naiv kann man doch gar nicht sein, dass man wirklich glaubt, dass die gesamte durch Atomkraftwerke hergestellte Enerie so eingespart oder ersetzt werden kann!

Aber kein Problem, schaltet nur alle AKWs ab. Der Osten wird dann ein paar neue bauen und wir dürfen dann den Strom importieren - zu Preisen die wir uns heute noch gar nicht vorstellen wollen. In der Zwischenzeit wandern alle Fabriken aus, weil das Stromnetz volatil geworden ist. Strom und die Stabilität des Stromnetzes ist einer der wichtigsten Faktoren für die Wahl des Produktionsstandortes.

Es ist wie bei den Glühbirnen - man sollte das Alte erst verbieten wenn auch etwas neues verfügbar ist!

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