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Entwurf der EU-Datenschutzrichtlinie im Internet aufgetaucht

Eine neue Datenschutzrichtlinie der EU-Kommission wurde im Internet geleakt. Sollte es sich dabei tatsächlich um die aktuelle Version der zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding handeln, würden sich einschneidende Veränderungen, vor allem in den Zuständigkeiten der Mitgliedsländer ergeben.

Datenschutz-Zuständigkeiten der Innenminister, Datenschutzbehörden der Länder sowie Justiz und Verbraucherschutz, sollen nach der Veröffentlichung an die EU abgegeben werden. Auch der Zugriff auf EU-Daten von Drittländern, wie der USA soll eingeschränkt werden.

Zu weiteren Neuerungen der Richtlinie gehören außerdem das Recht auf Auslöschung persönlicher Daten, ein Anrecht auf Datenumzug von einem Anbieter zum anderen und die Pflicht zu einem Datenschutzbeauftragten für Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, EU, Entwurf, Viviane Reding
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2011 19:10 Uhr von Teffteff
 
+3 | -1
 
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Der Artikel der "c´t" ist doch sehr umfangreich und erklärt die neue Richtlinie sehr ausführlich. Sollte daraus tatsächlich eine EU-Richtlinie werden, sehe ich nur Vorteile in Sachen Datenschutzrecht. Zumindest konnte ich keinen "Pferdefuß" oder Beschneidung der Bürgerrechte herauslesen, wie man es ja sonst von der EU gewohnt ist.
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08.12.2011 11:11 Uhr von Chris9988
 
+0 | -1
 
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ha ha das einzige was in unserer schönen Zivilisation noch geschützt wird ist doch der Profit der Politiker und Beamten.

So lange es den gut geht bleiben die Gesetze, ändert sich aber was an ihren Einkommen zum Negativen, es wird unbequem oder es findet sich eine möglichkeit den Profit zu erhöhen (von den onehin schon seeehr niedrigen Löhnen/Bezügen) dann werden wieder neue Gesetze geschaffen.

Denn es kann ja nich angehen das.........(hier setze man faule Ausreden nach belieben ein).
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10.12.2011 01:25 Uhr von shadow#
 
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Klingt gut: Extrawürste wie "Niemand darf illegal gesammelte Daten verwerten, nur die GEZ darf alles" dürften damit dann der Vergangenheit angehören.
Mit einem zentralisierten statt nur harmonisiertem Datenschutz können Einzelstaaten kein Schindluder mehr treiben.
Ginge es nämlich nach der Union, hätten Drittstaaten längst uneingeschränkten Zugriff auf sensible Daten deutscher Bürger.
http://dipbt.bundestag.de/...

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