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Blue Card: Bundesregierung will ausländische Fachkräfte locken

Wegen des akuten Mangels an Fachkräften hat die Bundesregierung nun einen neuen Gesetzesentwurf gebilligt. Durch die sogenannte "Blue Card" soll ausländischen Arbeitnehmern der Aufenthalt in Deutschland ermöglicht werden.

Die zukünftigen Arbeitnehmer müssen aber bestimmte Auflagen erfüllen. Sie müssen einen Hochschulabschluss vorweisen und einen Arbeitsvertrag mit einem Jahreseinkommen von mindestens 44.000 Euro vorlegen. In Berufen, in denen ein besonders starker Mangel herrscht, reichen schon 33.000 Euro.

Wer diese "Blue Card" hat, kann bereits nach zwei Jahren ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erhalten. Wer einen Arbeitsvertrag mit mindestens 48.000 Euro vorweisen kann, bekommt das Aufenthaltsrecht sofort, verliert es aber wieder, wenn er innerhalb von drei Jahren Sozialleistungen in Anspruch nimmt.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Ausländer, Fachkräftemangel, Aufenthaltsgenehmigung
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2011 19:00 Uhr von symphony84
 
+12 | -1
 
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@Pansy: Ich kann die sagen was mit unseren Fachkräften passiert.

Die dürfen alle schön in die Zeitarbeit. So siehts aus...
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07.12.2011 19:14 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -1
 
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Wegen akutem Lohn-, Sozial und Rentenmangel müsste es wohl eher heißen ;-)

Im Ernst: Wer gut auf seinem Gebiet ist, geht in die Schweiz, nach Frankreich oder in ein skandinavisches Land.

Oder er lernt dazu, um sich nicht mit 7,50 Euro in der Werkshalle abspeisen lassen zu müssen...
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07.12.2011 19:18 Uhr von culturebeat
 
+4 | -2
 
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deutsche Fachkräfte sind zu teuer: Bisher konnten gut ausgebildete reine Fachkräfte bereits als Einstiegsgehalt bis zu mehr als 40.000 Euro fordern.
Ausländer wurden nur ins Land gelassen, wenn sie mindestens 66.000 Euro verdient haben.

Beides hat jetzt ein Ende.

Die FDP ermöglicht es jetzt den deutschen Unternehmern, bereits für 33.000 Euro voll ausgebildete, hochqualifizierte Fachkräfte zu importieren. Einheimische werden dadurch deutlich weniger verdienen. Dadurch kann der Gewinn der Unternehmen stark steigen.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass durch die grosse Fürsorgepflicht Deutschlands ggü. Ländern wie Griechenland die Steuern extrem hoch sind und die Besten der Besten lieber anderswo hin gehen als 45% Steuern zu zahlen.
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07.12.2011 19:50 Uhr von Near
 
+4 | -0
 
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Sie raffen es einfach nicht statt hier jetzt die Fachkräfte zu "importieren" hätte man vor Jahren mal etwas mehr Geld in die Bildung pumpen sollen. Und was macht man stattdessen? Genau! Studiengebühren!

Ganz toll!
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07.12.2011 19:50 Uhr von NetReport2000
 
+4 | -0
 
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Auch wenn die Lobby das Thema mit Gewalt: immer wieder in die Schlagzeilen bringt, es gibt keinen Fachkräftemangel.

Es gibt aber Arbeitgeber, die kein vernünftiges Gehalt zahlen wollen.
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15.12.2011 11:32 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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Diese Lohndrückerei wird von allem: von den Firmen betrieben,die vor allem ins Ausland exportieren. Denn denen ist egal,ob der Arbeiter hier in D viel oder wenig Geld in der Tasche hat. Leider springen aber auch immer mehr Firmen auf diesen Zug auf,die für den eigenen Markt produzieren. Dabei verkennen sie,daß durdhc diese Lohndrückerei der Absatz sinkt, da sich keiner ihrer Angestellten noch das eigene Produkt leisten kann. Da mit dem Absatz auch der Umsatz und damit auch der Gewinn sinkt, versuchen viele Firmen das durch Abwanderung nach Asien und damit durch niedrigere Lohnkosten auszugleichen. Der Absatzmarkt soll aber weiter in D bleiben. Doch was ändert sich denn am Problem,daß die Leute kein Geld zum Kaufen dieser Produkte haben ? Nichts, sie werden ihr Zeug auch weiterhin nicht los. Im Endeffekt kommen sie dann zurückgekrochen und betteln beim Staat um Unterstützung.

Aber zurück zum Thema: Es bedarf keiner Blue Card,wir haben in D genügend Fachkräfte. Eine Fachkraft ist übrigens nicht nur jemand mit Uni-Abschluß, jeder mit einer Ausbildung ist eine Fachkraft, selbst der Klempner von Nebenan. Klar will jeder möglichst viel verdienen...wer will das nicht ? Wer ungebunden ist, geht dann da hin,wo er am meisten verdient, zur Not auch ins Ausland. Das würde wohl jeder so machen. Aber was ist mit den "Daheimgebliebenen" ? Ich bin mir sicher,daß viele arbeitslose Fachkräfte für einen Job mit 33000-44000€ Jahresgehalt Freudensprünge machen würden. Aber wieviele davon haben schonmal so ein Jobangebot bekommen ? Die Ausländer haben für eine Firma einen entscheidenden Vorteil,den die deutsche Fachkraft nicht hat: Sie sind aufgrund der Aufenthaltsbedingungen Bedingungen wesentlich leichter unter Kontrolle zu halten. Eine deutsche Fachkraft ist weg, wenn sie eine besserbezahlte Stelle in Aussicht hat...eine ausländische Fachkraft riskiert bei einem Stellenwechsel die Aufenthaltserlaubnis,wenn sie die Probezeit nicht übersteht.

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