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Studie: Diagnosen beim Zahnarzt häufig falsch

Der "Stern" und "Ergo Direkt" haben im Rahmen einer Studie Testpatienten in Zahnarztpraxen geschickt. Doch nicht einmal ein Drittel der Praxen erbrachte gute Leistungen. Für die Studie wurden 23 gesetzlich krankenversicherte Patienten in fünf Praxen geschickt.

Die Studie konnte das oft zitierte hohe Niveau der deutschen zahnärztlichen Behandlung nicht bestätigen. Nur 29 Prozent der Praxen wurde mit "Gut" bewertet. Dabei waren zuvor durch einen Gutachter Befunde erstellt worden und die Patienten dokumentierten den Besuch durch Fragebögen.

Besonders bei schwereren Befunden war die Bewertung noch schlechter. Karies wurde entweder nicht erkannt oder fälschlicherweise diagnostiziert. Peter Martin Endres von der Ergo Direkt hofft auf eine Besserung durch die Veröffentlichung der Ergebnisse.


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WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Gesundheit, Vorsicht, Zahnarzt, falsch
Quelle: www.stern.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2011 15:49 Uhr von fallobst
 
+4 | -15
 
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07.12.2011 15:57 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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@fallobst: Sagt dir das Stichwort "Stichprobe" etwas?

Von einem statistisch wissenschaftlichem Ansatz würde ich jetzt in dieser Mini-Studie auch nicht ausgehen. Dass aber zumindest viele Diagnosen falsch sind, kann man danach guten Gewissens vermuten. Da wäre wohl etwas viel Zufall im Spiel.
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07.12.2011 17:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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Ob das etwas hiermit zu tun hat? Die nächste Seifenblase ist dabei, zu zerplatzen:

http://www.business-on.de/...

Das Lustige ist ja, die deutsche Zahnärzte-Partei FDP sorgt auf der einen Seite für klingende Kassen seiner Ärzte-Klientel wie selten zuvor, auf der anderen Seite wundern sich die FDP-Verführten, die frisch auf "Privatversicherte" machen wollen, warum sie 1-2 Jahre nach den Honorar-Orgien nun plötzlich der Schlag bei der Anfangs doch ach so günstigen Versicherungsprämie trifft...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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07.12.2011 18:11 Uhr von achjiae
 
+4 | -1
 
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Wundert mich nicht: ich bin mittlerweile beim dritten Zahnarzt, weil die anderen einfach nur Unfug getrieben haben. Da muss ich zwar 20min fahren, aber das sind mir meine Zähne wert.
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07.12.2011 18:24 Uhr von opheltes
 
+1 | -7
 
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Viele Länder haben gar kein Zahnarzt....
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07.12.2011 18:38 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
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hab auch schon pfusch an den eigenen Zähnen erlebt, frage mich eigentlich nur warum dann das hier passieren kann:

http://www.shortnews.de/...

jm2p Zeph
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07.12.2011 20:00 Uhr von tulex
 
+0 | -0
 
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@achjiae: 20 Minuten fahren ist ja nichts, ich fahre immer in eine andere Stadt, weil der ortsansässige Zahnarzt nichts taugt.

Zum Thema: Die Stichprobe ist nicht repräsentativ, weil viel zu klein.
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07.12.2011 20:28 Uhr von fallobst
 
+2 | -2
 
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@ artefaktum: ja eben!!!!
hier wird aus einer verdammten, mickrigen stichprobe eine "studie" konstruiert, die als conclusion hat, dass die meisten diagnosen beim zahnarzt falsch sind. und jeder, der eine uni mal von innen gesehen hat, wird sich bei solchen aussagen und arbeitsstil an den kopf fassen. die stichprobe ist nicht mal für eine empirische vermutung zu gebrauchen. von irgendeiner form der signifikanz für irgendeine aussage mal ganz abgesehen.

was genau hast du (und die anderen minus-helden) also bei meinem ersten kommentar nicht verstanden?
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08.12.2011 11:17 Uhr von absurd1
 
+1 | -0
 
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kann ich bestätigen als ich 13 war, wollte mein damaliger Zahnarzt mir alle vier Weisheitszähne ziehen lassen. Die Röntgenbilder hat sich, durch Zufall, der Zahnarzt meines Vaters angeschaut...und siehe da, nach seiner Meinung mussten die auf keine Fall gezogen werden. Bis heute (jetzt bin ich 26) hatte ich noch keine Probleme....
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02.04.2012 09:31 Uhr von Djerun
 
+0 | -0
 
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mehr zu den: usw usf, schön das in der quelle gleich werbung für ein sonderheft des stern gemacht wird, wo man nachlesen kann wie man gute zahnärzte erkennt

ich nenne so etwas werbung und keine studie

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