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Münchner Buchhandlung boykottiert Guttenberg-Buch: "Bohlen war uns auch zu blöd"

Die Münchner Buchhandlung Lehmkuhl bekommt derzeit empörte Reaktionen von Karl-Theodor zu Guttenbergs Fans zu spüren, denn das Geschäft hat dessen Buch "Vorerst gescheitert" nicht im Sortiment.

Man boykottiere das Buch bewusst, weil es nach Voransicht nichts tauge, so der Geschäftsführer Marc Schürhoff.

Der Buchhändler hält es für seine Pflicht, ein niveauvolles Angebot für seine Kunden bereitzuhalten. Für eine Bevormundung hält Schürhoff das nicht: "Die Autobiographie von Dieter Bohlen hatten wir auch nicht im Angebot, weil sie uns zu blöd war".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Karl-Theodor zu Guttenberg, Boykott, Sortiment, Buchhandlung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2011 12:25 Uhr von jpanse
 
+3 | -27
 
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07.12.2011 12:44 Uhr von aktiencrack2009
 
+86 | -1
 
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Gefällt mir: Der Mann ,nicht jedem bescheuerten Hype eine Plattform bieten.
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07.12.2011 13:01 Uhr von centerofnewsfornet
 
+24 | -0
 
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Wenns ums Geld geht achtet man auf so etwas normal nicht - gerade im Geschäftsleben.

Aber es wurde damit wohl der gegenteilige Effekt erzielt denn viele Medien haben drüber berichtet was letztendlich vielleicht profitabler ist als das Buch zu verkaufen.
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07.12.2011 13:27 Uhr von sicness66
 
+33 | -0
 
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Marc Schürhoff: Klasse Typ!
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07.12.2011 13:39 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+13 | -5
 
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Gutenbergs Buch ist zwar scheiße, dafür aber erfolgreich, was es wiederum lesenswert macht, sofern man Wert darauf legt, "mitreden zu können".

Über den Buchhändler in München ist mediell berichtet worden, was sicherlich einen Ansturm auf seinen Laden ausgelöst hat, der sich als profitabler erweisen dürfte, als das KTG-Buch im Regal zu haben. Die Frage, ob er aus Kalkül oder Überzeugung gehandelt hat, lässt ihn entweder auf der Rangliste der coolen Leute viele Plätze nach oben schiessen, oder ihn moralisch so weit nach unten rutschen, dass man eigentlich jeglichen moralischen (aber ganz sicher nicht geschäftlichen) Respekt vor ihm verlieren sollte.

Am Rande erwähnt: Wenn mir jemand dieses Buch unter den Baum legt, selbst wenn es ein noch so guter Freund ist, ist die Freundschaft vorbei!
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07.12.2011 14:06 Uhr von NGC4755
 
+11 | -2
 
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Richtig so, eigendlich gehört das Buch verboten oder anders gesagt darf nur verkauft werden wenn die Einnahmen einem Guten Zweck zugute kommen und nicht noch bei dem Arschloch Guttenberg auf dem Konto landen!
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07.12.2011 14:14 Uhr von mustermann07
 
+24 | -1
 
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Sehr gut: Menschen mit mit Rückgrat wollen das Buch eines Menschen ohne Rückgrat nicht verkaufen.. Perfekt...
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07.12.2011 14:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -1
 
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Da müsste dann eine CD-Handlung etwa 95% ihres CD-Angebots als "künsterischen Ramsch" aus den Regalen verbannen. Übrig bleiben da vielleicht noch einige wenige klassische und folklorische Werke und handverlesene Künstler im Pop und Jazz-Sektor.
Der Buchladen hat meinen Respekt.
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07.12.2011 15:21 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -0
 
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DOCH gerade wenn es ums Geld geht, achtet man auf solche Dinge, wenn man sich als Buchhändler (die es dank Amazon & Co) eh schon nicht leicht haben, wenigstens noch das Vertrauen der allgemeinen Bücherliebhaber hält und nicht für jeden Scheiß zu haben ist.

Schundwerke die keinerlei Nährwert haben, können sich Interessenten die es trotzdem haben wollen ja überall bestellen. Die Kunden die aber nun wissen, dass der Buchladen auf niveauvolle Werke setzt und noch mit Kompetenz dienen kann sind da sicher wertvoller als die Guttenberg-Fans.

Und nebenbei haben sie jetzt noch kostenlose Werbung :)

ALLES richtig gemacht :)

@ BastB

Mit deiner Logik müssten sehr viel mehr Stores am Aussterben sein. :)

[ nachträglich editiert von EvilMoe523 ]
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07.12.2011 15:37 Uhr von fallobst
 
+2 | -3
 
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lol: wenn jemand meint sich von einem buchladen oder sonstigen verlags-möchtegern-intellektuellen vorschreiben zu lassen, was er lesen und kaufen sollte, dann viel spaß.

die leute stimmen eben mit den füßen ab und gehen dorthin wo sie das kriegen was sie wollen. kann sowohl zu gunsten als auch zu ungunsten von dem typen sein. die zukunft wirds zeigen.

amazon ftw
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07.12.2011 18:47 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -2
 
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sollte mehr: von solchen buchhändlern geben, dann bliebe der menschheit vll einiges erpsart
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07.12.2011 22:18 Uhr von manbearpig
 
+3 | -1
 
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Verbrennen! Machen wir es doch wie früher, da wurden Bücher, die manchen nicht in den Kram passten einfach verbrannt.
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08.12.2011 09:26 Uhr von Keylon
 
+1 | -0
 
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wo ist das Problem? Das ist sein Laden. Wenn er jetzt nur den Duden führen will und alle anderen Bücher eben nicht is das sein Ding. Ich verstehe die Poster nicht die das als Bevormundung interpretieren. Immerhin wird es in München mehr als nur diesen Buchladen geben. Es ist doch auch keine Bevormundung wenn ich bei McDoof keinen BigKing XXL bekomme oder was?

Tatsächlich ist mir so ein Laden wie seiner lieber, da ich da wenigstens das Gefühl bekomme, dass der Mann sich mit dem zeug auskennt das er Verkauft. Da bin ich von Thalia z.B. ganz andere Sachen gewohnt.
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08.12.2011 11:48 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -2
 
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Zum Buch: von Guttenberg kann jeder seine eigene Meinung haben, aber wenn ein Buchladen quasi eine indizierte gefilterte Buchauswahl mir als Kunden anbietet, dann finde ich sowas dann doch nicht so ganz ok.
Überall beschwert man sich, dass man aufgeklärt sein will über alles und jeden, aber hier wird es freudestrahlend begrüßt, wenn ein Buchhändler nach gutdünken Bücher aussortiert.
Komische Welt...

Nochmals: Mir gehts nicht um das Buch von Guttenberg. Ich mach da selbst einen großen Bogen drumherum. Dennoch hab ich da etwas dagegen, wenn mir jemand eine "gefilterte" Auswahl an angeboten unterbreitet.

Das ist der beste Weg zur Konsum... sry, ich meine Zensurgesellschaft... Wir bewegen uns immer mehr darauf zu.
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08.12.2011 12:00 Uhr von fuDDel@
 
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SN_Spitfire: hast Du schonmal einen Buchladen gesehen, der ALLE Bücher anbietet die es gibt ?
Oder einen Supermarkt, der die ALLES anbietet, was man in einem Supermarkt verkaufen könnte? Nein?
Jedes Geschäft stellt sein Sortiment zusammen. Wem das Sortiment nicht gefällt geht in einen anderen Laden. Was hat das mit Indizierung, Bevormundung oder Dergleichen zu tun ?
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08.12.2011 14:21 Uhr von SN_Spitfire
 
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@fuDDel@: Ganz einfach.
Wenn ich ein Buch suche, kann ich es in jedem Buchhandel bestellen und später abholen.
Sollte der Buchladen sagen "Nee is nich, weil wir das Buch nicht verkaufen wollen (o.ä.)", dann sehe ich darin durchaus ein Problem.
Mir gehts darum, dass jemand aus eigener Überzeugung meint etwas einem Anderen möglichen Interessenten zu verweigern.
Natürlich hat nicht jedes Geschäft ein Sortiment von Allem. Muss es ja auch nicht.

Stricke es weiter aufs Internet... Jeder der sich kritisch gegen die Regierung äussern würde, könnte plötzlich nicht mehr von deutschen Anschlüssen angesurft werden, da geblockt.
Schau nach China, wo es bereits so gehandhabt wird, in Russland sogar mehr als sichtbar. Sowas kann man doch nicht allen Ernstes wollen, oder?

Nur weil jemand ein Buch über Tomaten schreibt, ich die aber nicht mag, könnte ich als Buchhändler doch demjenigen nicht verbieten sein Buch zu verkaufen.
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08.12.2011 14:31 Uhr von fuDDel@
 
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Spitfire: Du kannst Dir in dem Laden das Buch bestellen. Das verweigern sie Dir nicht. Sie wollen es aber nicht ausstellen, weil das ihrer Meinung nach eine Empfehlung für das Buch wäre und empfehlen wollen sie es nicht, weil sie es nicht für empfehlenswert halten.
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08.12.2011 15:15 Uhr von MikeBison
 
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Fans: Es gibt noch Weicheier, die diesen Betrüger mögen?

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