07.12.11 10:00 Uhr
 816
 

Schlangengift: Viel mehr Tote als bisher angenommen

Die Dunkelziffer der Todesfälle durch das Gift von Giftschlangen ist viel höher als bisher angenommen. Die WHO geht von 20.000 bis 94.000 Todesfällen im Jahr aus.

So sprechen offizielle Zahlen von 2.000 Toten, während auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Tropenmedizin und Hygiene von 46.000 ausgegangen wird.

Der Grund dafür scheint das nicht ausreichend aufgebaute Gesundheitssystem zu sein. Viele Krankenhäuser sind für die Opfer nicht erreichbar und die Behandlung ist sehr teuer. So bleiben viele Schlangenbisse unbehandelt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Froop
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Tote, Gift, WHO, Schlangengift
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.12.2011 10:00 Uhr von Froop
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich denke hier besteht Handlungsbedarf, so zeigt ein Beispiel aus Nepal das durch einen freiwillig organisierten Motorradtransport die Zahl der Todesfälle von 10,5 auf 0,5 zurückgegangen ist.
Kommentar ansehen
07.12.2011 14:18 Uhr von dziebel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
wenn man davon ausgeht, dass teilweise bis zu 100e kilometer zurückgelegt werden müssen, damit das gegengift für eine bestimmte schlange aufgetrieben werden kann... kein wunder. es hat halt nicht jedes krankenhaus/jede apotheke ein gegengift für jedes schlangengift.
also wenn dich was richtig exotisches beißt und das gegengift nur inner giftbank 1500km von dir entfernt ist, dann kann man nur hoffen, dass das schlangengift nen neurotoxin, und nicht etwa nen hämo- oder zytotoxin....
Kommentar ansehen
09.12.2011 15:20 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Mir hat ein Bekannter, der als Artzt eine Zeit: lang in Südamerika gearbeitet hat, dass weltweit sehr viel mehr Menschen durch Hundeangriffe sterben, als durch Schlangenbisse. In den Slums der großen Städte dort, sollen streunende Hunde sogar geziehlt auf Menschenjagd gehen. Außerdem sollen Schlangen angeblich eher schüchtern sein und dem Mench wen mölich aus dem Weg gehen.
Keine Ahnung ob das stimmt, ich war noch nie in Südamerika. Ich würde mir trotzdem lieber einen Hund als Haustier holen, als eine Schlange.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?