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Chile: Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda soll exhumiert werden

Nach dem Willen der Kommunistischen Partei Chiles soll der chilenische Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda exhumiert werden. Grund sind die bisher nicht vollständig geklärten Umstände seines Todes.

Offiziell ist Pablo Neruda an Prostatakrebs am 23. September 1973 verstorben. Sein Chauffeur Manuel Araya behauptet aber, dass Neruda an einem Herzinfarkt gestorben sei. Außerdem sei ihm am 23. September 1973 eine "mysteriöse Spritze" in einer Klinik verabreicht worden.

Pablo Neruda war Mitglied der Kommunistischen Partei Chiles und wurde durch den "Canto General" ("Der große Gesang") und seine Liebesgedichte bekannt. 1971 erhielt er den Literaturnobelpreis. Während der Pinochet-Herrschaft waren seine Werke verboten.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Mord, Chile, Literatur, Nobelpreis, Pablo Neruda
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2011 14:29 Uhr von Klopfholz
 
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Ob das nach so vielen Jahren noch feststellbar ist? Und wenn es Mord war, was dann? Unsterblich hat sich Neruda zu Lebzeiten schon selbst gemacht.
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06.12.2011 20:47 Uhr von Zitronenpresse
 
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@1984: Bin ja kein Geschichtsfreak, und wurde daher gern von Dir erfahren, wann und wo eine "US-Befreiung" durchgeführt wurde, um dann einen "US Diktatur" zu schaffen.
Das klingt irgend wie - na, sagen wir - ins obere Bein.

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