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Auktionswert eines Teppichs von 900 Euro war falsch - Er erzielte 7,2 Millionen Euro

Ein vom Auktionshaus in Augsburg geschätzter Wert eines "Perserteppichs" lag mit 900 Euro völlig daneben. Die Besitzerin hatte sich bei der Versteigerung dann zwar über 20.000 Euro gefreut, aber die Freude währte nicht lange: Monate später erzielte der Teppich einen Rekordpreis: 7,2 Millionen Euro.

Der Teppich sei zuvor immer als ein normaler Perserteppich angesehen worden. Doch dass es sich um einen Teppich aus dem 17. Jahrhundert und aus der Provinz Kerman handelte, erscheint unglaublich: In London bei Christie´s wurden umgerechnet 7,2 Millionen Euro für den 3,39 mal 1,53 Meter großen Perserteppich bezahlt.

Jetzt will die einstige Besitzerin des Persers Schadenersatz vom Augsburger Auktionator. In einer Teilklage fordert sie nun zunächst 350.000 Euro ein. Sie sagt, dass der Auktionator den Wert dieses Teppichs hätte erkennen müssen. Er ist in einem Teppich-Spezialbuch abgebildet.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Versteigerung, Augsburg, Teppich, Auktionshaus, Schätzung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2011 12:13 Uhr von Joker01
 
+17 | -0
 
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lol, dumm gelaufen für die Besitzerin :D
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06.12.2011 12:16 Uhr von shainibraini
 
+2 | -35
 
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06.12.2011 12:24 Uhr von Seb916
 
+10 | -0
 
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So ist das nun mal: Kunst liegt im Auge des Betrachters.
Gerade bei solchen Gegenständen ist der Wert sehr schwer festzulegen, denn selbst wenn irgendwer behaupten sollte der Teppich sei 7 Mio Wert muss man auch erstmal einen Käufer finden der diesen Preis dafür zahlt.
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06.12.2011 12:47 Uhr von xxadnanxx
 
+5 | -0
 
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Mich würde interessieren, wie Sie zu dem Teppich gekommen ist. Gefunden?
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06.12.2011 12:48 Uhr von custodios.vigilantes
 
+7 | -3
 
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wenn man wirklich wertvolle Sachen hat: und nicht zu einem professionellen Gutachter geht, ist man selbst Schuld. Der kostet zwar ein paar Hunderter, aber es lohnt sich...
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06.12.2011 12:59 Uhr von rLoBi
 
+14 | -1
 
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viel erfolg: wünsch ich der frau bei der klage. wenn ein sachverständiger sich als solcher ausgibt muss er dafür haften, und anschließend sein beruf aufgeben. meine meinung.
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06.12.2011 15:35 Uhr von ITler84
 
+3 | -0
 
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Fehler passieren: in dem Fall war es ein Fehler vom Auktionshaus und insofern sollte es halt dafür haften. Die werden da ja bestimmt auch spezielle Versicherungen haben.
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06.12.2011 17:50 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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Im Großen wie im Kleinen Für den Pöbel fallen ein paar Krümel ab, das richtige Geschäft wird dann unter sich ausgemacht ^^

Aber ein fähiger und ehrlicher Gutachter hätte wohl schon was gebracht ^^

jm2p Zeph
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07.12.2011 19:02 Uhr von Liebi
 
+0 | -1
 
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Grins Selbst wenn ich noch reicher wäre als jetzt schon, würde ich mir niemals einen Perser für den Preis kaufen....

[ nachträglich editiert von Liebi ]

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