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Köln: Verbrannte Hexe soll nach 384 Jahren rehabilitiert werden

Die Offiziellen der Stadt Köln wird demnächst eine nicht alltägliche Aufgabe beschäftigen. Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Hartmut Hegeler, hat einen Bürgerantrag zur Rehabilitierung einer vor 384 Jahren wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen verbrannten Frau gestellt.

Der Pfarrer sagte: "Es geht um eine sozialethische Rehabilitierung, nicht um eine juristische." Dabei geht es um Katharina Henot (1570/80 - 1627). Damals behaupteten drei "besessene" Schwestern des Kloster St. Klara, dass Katharina Henot der Ursprung ihres Übels sei.

Trotz Folter bestand Katharina Henot auf ihrer Unschuld. Sie wurde dennoch erwürgt und dann verbrannt. Insgesamt kamen damals in der Freien Reichsstadt Köln 38 Menschen wegen Hexerei zu Tode. Unter den Verurteilten befanden sich drei Männer sowie ein Junge. Die restlichen Verurteilten waren alles Frauen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Köln, Brand, Hexe, Rehabilitation
Quelle: www.express.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2011 11:15 Uhr von artefaktum
 
+9 | -1
 
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Verbrannte Hexe rehabilitiert? Kaum rehabilitiert, schon wieder verunglimpft: Die Frau war ja eben keine(!) Hexe.
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06.12.2011 12:41 Uhr von psycoman
 
+1 | -3
 
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Entschädigung: Hoffentlich hatte die Dame Nachfahren, die jetzt zusätzlich noch ein paar Milliarden Euro Entschädigung einklagen können. :-)

Traurig, dass es überhaupt sowetwas wie Hexenprozesse gab.
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06.12.2011 21:07 Uhr von Zitronenpresse
 
+1 | -0
 
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384 Jahre! Herzlichen Glückwunsch liebe Kirche - und da sage noch einer die Mühlen der Justiz seien langsam...

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