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Fehlende Festplatten: Hohe Nachfrage nach SSDs

Seit der Flutkatastrophe in Thailand sind Festplatten knapp und teuer geworden, was zur Folge hat, dass immer mehr Kunden auf SSDs zurückgreifen. Vor allem PC-Hersteller versuchen durch den Einbau von kleinen SSD-Laufwerken die teuren Festplatten zu ersetzen.

Eine Preissteigerung wird allerdings nicht erwartet, da in Thailand nicht nur Festplatten sondern auch diverse Sensoren sowie viele weitere Bausteine zur Produktion von Digitalkameras hergestellt werden.

Mit dem Rückgang der Kameraproduktion ging auch ein Absatzrückgang der Speichermedien einher. Mit einer Normalisierung des Markts rechnen Experten frühestens bis Mitte 2012.


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WebReporter: Meister89
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Markt, Festplatte, Nachfrage, SSD
Quelle: www.golem.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2011 11:40 Uhr von Wompatz
 
+14 | -2
 
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Hoffentlich werden die SSD´s billiger und größer...normale HDD-Festplatten sind am aussterben und ich hasse es immer so vorsichtig zu sein, wenn ich mal meine Filmfestplatte mit mir rumtrage...4TB-SSD für unter 200,-€....MEIN TRAUM...:-P
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06.12.2011 12:15 Uhr von Deutschmark
 
+19 | -0
 
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SSD: eignet sich nicht als Langzeitspeicher.
Und wenn SSDs der Tod ereilt hat mir die S.M.A.R.T. Vorhersage nie geholfen. HDDs konnte ich mit entsprechenden Tools die Daten bis jetzt immer Retten.
SSD= Für BS, Anwendungen und Spiele.
HDD = als Langzeitspeicher und für Dokument, Daten
als Kombilösung ist das das ok

[ nachträglich editiert von Deutschmark ]
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06.12.2011 12:28 Uhr von Wompatz
 
+0 | -2
 
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@Deutschmark wohl wahr, jedoch denke ich, dass wenn mein Traum (4TB SSD < 200,-€) wahr wird, auch dieses Problem behoben sein wird...;-)
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06.12.2011 13:49 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -1
 
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Wozu: braucht man 4 GB SSD Speicher aktuell?

Dass sich dein Film nach 2 Sekunden öffnet anstatt nach 4 Sekunden?

SSDs sind bahnbrechend als Systemfestplatten. Zum Daten speichern sind sie vollkommen unqualifiziert dafür, da hohe Zugriffszeiten und Übertragungen beim reinen Datenspeicher nicht relevant sind. Jedenfalls nicht im HomeOffice Bereich.
Ich verwende selber aktuell als SystemRAID 2x 120 GB SSDs. Als Programmplatte eine 300 GB Raptor mit 10.000 rpm (Hatte ich früher als Systemplatte) und als reinen Datenspeicher einen Netzwerkspeicher unter HomeServer mit 8TB. Klappt bis heute mit GBit im Netzwerk absolut problemlos.
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06.12.2011 13:53 Uhr von Jones111
 
+1 | -0
 
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@Wompatz: Das Problem ist konzeptbedingt. Solange die SSD-Technologie verwendet wird, werden solche Ausfälle unvorhersehbar & ärgerlich sein.

Ich hatte schon von Anfang an Skepsis, weswegen man die ausgereifte und gute HDD-Technologie aufgeben sollte.

Ich hoffe, dass man langfristig eine Speichertechnologie entwicket, die eine gute Selbstüberwachung, stabile Langzeitspeicherung und hohe Geschwindigkeit bietet.
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06.12.2011 14:05 Uhr von Botlike
 
+0 | -0
 
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@Spitfire: Zum Beispiel, wenn man Videos macht. Habe am letzten Wochenende auf einem Konzert alleine 80 GB Rohmaterial gefilmt. Das fertig Gerenderte Video hat dann ungefähr 10GB pro Stunde, das muss ja auch noch irgendwo hin. Also von daher sind 4GB eigentlich nicht mehr so viel...

Wobei es mich auch erschreckt hat, dass meine alte Festplatte von meinem ehemaligen Highend-Rechner einfach mal innerhalb eines Tages komplett voll gewesen wäre...
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06.12.2011 14:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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@Deutschmark man merkt, dass du nicht in Film- oder Tonstudios arbeitest.
Eine neu bespielte Festplatte (HDD) ins Archiv gelegt und nach drei Jahren wieder rausgeholt ist meist nicht mehr lesbar. Weil du nämlich die Daten darauf wenigstens einmal im Jahr bewegen musst. Auch passiert es oft, dass die kaum genutzte Platte nach etwas Lagerzeit nicht mehr anläuft.
Dort wo wirklich viele Festplatten in Archiven rumliegen, herscht in der Tat ein sehr häufiges Festplatten-Versagen.

Wir haben bis zum heutigen Tag kein verlässliches Speichermedium.
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06.12.2011 14:53 Uhr von Deutschmark
 
+3 | -0
 
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@ThomasHambrecht: ich konnte die Daten von HDDs (auch mit Defekt) mit entsprechenden Tools immer auslesen. Auch Platten, die mehrere Jahre herum gelegen sind.
Ich vermute das wir uns fast kennen

[ nachträglich editiert von Deutschmark ]
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06.12.2011 14:59 Uhr von Gatso
 
+4 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Wer macht denn bitte ernsthafte Datensicherung auf ner HDD und legt die ins Archiv? Scheint ja um nichts wichtiges bei euch zu gehen.

An eurer Stelle würde ich mich mal mit einem EDV Berater zusammensetzen und vielleicht über professionelle Sicherung (z.B. Bandsicherung) nachdenken.

[ nachträglich editiert von Gatso ]
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06.12.2011 15:26 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Botlike: Sry. Das war ein Schreibfehler meinerseits.
Meine Frage zielte darauf ab, wozu man 4TB! SSD Speicher braucht.
Selbst für die Videobearbeitung ist Geschwindigkeit hinsichtlich des Rohmaterials auf der HDD absolut ausreichen. Flaschenhals bei Videobearbeitung ist ja eher die Rechenleistung. Drum meinte ich ja auch, dass als Systemplatte heutzutage SSDs geradezu prädestiniert sind, da hier wirklich Schnelligkeit etwas bringt. Bei Videos, oder anderen großen Dateien braucht man für die Bearbeitung oder Sicherung keine schnellen SSD-Systeme. Wohlgmerkt alles natürlich im HomeOffice Bereich! Bei professionellen Videoschnittfirme sind ja SSDs schon fast zu langsam ;)
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06.12.2011 20:45 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Glas-CD`s: Es sollen doch so Art Speicher in der Entwicklung sein, die aus Glas bestehen.
Ein Laser wird dabei Mitten im Glas gebündelt, und an der Stelle "sprengt" der eine Blase ins Glas, das ist dann ein Bit.

Hält locker 1000 Jahre, oder wahrscheinlich viel länger.

Wäre super, wenn es so ein Gerät zu kaufen gäbe, zumindest damit man sich die unersetzlichen Daten wie selbstgemachte Videos oder sonstigen wichtigen Daten sichern könnte...
Geschwindigkeit wäre nicht so wichtig dabei

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