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Akute Angst: Griechen räumen ihre Bankkonten leer

Wegen der Angst vor dem Euro-Aus, der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt und den immer höher werdenden Abgaben, heben die Griechen nun ihr Erspartes ab.

Georgios Provopoulos, Gouverneur der Nationalen Zentralbank, erklärt, dass die Spar- und Termineinlagen allein im September und Oktober um 13 bis 14 Milliarden zurück gegangen sind. Anfang 2010 waren es in Summe noch 237,7 Milliarden, heute sind es noch circa 170 Milliarden, knapp 30 Prozent weniger.

Die Folgen sind weitreichend: Griechenland wird damit der Geldhahn zugedreht. Auf der anderen Seite der Bilanz stehen Kredite in der Höhe von 253 Milliarden. Viele Griechen leben inzwischen von ihrem Ersparten. Die Arbeitslosigkeit war bei 18,4 Prozent im August.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Griechenland, Angst, Pleite
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.12.2011 09:02 Uhr von Suppen.Kasper
 
+7 | -26
 
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06.12.2011 09:24 Uhr von CommanderRitchie
 
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Mal Nachdenken Leute Genau das würden wir hier auch so machen.
Und...... wer sagt denn, das nach einem wirtschaftlich-Banktechnichen Zusammenbruch Griechenlands die Sparkonten tatsächlich gesichert sind ?

Wo steht das ?? Und selbst wenn..... es gibt Situationen, da intressiert keinen mehr das Geschwätz von Gestern.....

Daher erinnere ich jetzt mal an einen Spruch von Norbert Blüm aus dem Jahr 1997: "Die Rente ist sicher"
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06.12.2011 09:52 Uhr von onemanshow
 
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@suppenkasper: wie es aussieht hast du wenig ahnung..
das würdest DU genau so machen wir alle
stell dir vor dein hat erarbeitetes geld geht auf dein konto also is auf der bank die bank verleiht es weiter und bekommt es nicht mehr zurück im endeffekt bekommst dus es auch nicht wieder.. und kannst aufs gericht nicht hoffen weil insolvenz angemeldet wurde... und dann bist du der arsch so siehts aus
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06.12.2011 09:59 Uhr von ollolo
 
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IST DOCH EGAL Deutschland füllt sie schon wieder auf......
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06.12.2011 10:07 Uhr von Dark_Apollo
 
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der Durchschnittsdeutsche: hat diese Sorgen nicht, der hat gerade mal soviel auf den Konto das es aureicht die laufenden Ausgaben für die nächsten paar Monate zu bezahlen.
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06.12.2011 10:37 Uhr von culturebeat
 
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legen die sich ihre Griechen-€s unters Kopfkissen? Na dann viel Spass am Tag X, wenn die Grenzen kurzzeitig hermetisch abgeriegelt werden und man die Euros innerhalb eines Tages zum neuen Kurs seines Heimatlandes umtauschen muss, bevor sie wertlos werden.

Die Griechen sollten ihr Geld besser unter anderem Namen in der Schweiz parkieren.
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06.12.2011 10:41 Uhr von saber_
 
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mal eine ganz dumme annahme:

griechenland nimmt einen kredit vom eigenen volk auf.... wenn alle einen grossteil ihres ersparten (also die langzeitanlagen) zur verfuegung stellt kommt man ja auf +-0...

250 milliarden schulden - 240 milliarden erspartes (wobei da schon sehr viel ins ausland geschaufelt wurde...also duerfte da bei weitem mehr da sein)...

natuerlich weiss ich jetzt nicht was fuer zinsen griechenland fuer seine schulden zahlen muss... aber da sie durch eine derartige aktion ja besser eingestuft werden wuerden, wuerden sie neuere kredite zu guenstigeren konditionen kriegen...

der bevoelkerung muessten sie dann eben binnen der naechsten x jahre das geld mit zins y zurueckzahlen...


natuerlich ist die annahme sehr trivial...wuerde mich dennoch interessieren was passiert wenn die schulden auf derartige weise komplett getilgt werden wuerden und griechenland auf 0 ist...
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06.12.2011 10:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@ culturebeat das ist Unfug. Auch wenn Griechenland eine neue Währung bekäme, können sie ihre Euros (unterm Kopfkissen) noch in 3 Jahren in der ganzen EU umtauschen. Der Euro wird doch nicht wertlos.
Ausserdem kommen täglich Touristen nach Griechenland die Euros mitbringen und damit ebenso zahlen möchten.
Selbst wenn man den Euro ganz abschaffen würde, könnten sie das Geld jahrelang überall umtauschen. Du darfst auch heute noch die alte DM zur Bank bringen. Ich vermute auch alte griechische Drachmen werden umgetauscht.
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06.12.2011 11:52 Uhr von firefighter1968
 
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Sachwerte sind nicht sicher http://www.wissensmanufaktur.net/...
Es wird über kurz oder lang zu einer Umverteilung kommen müssen. Das gab es schon öfters. 1923, 1948 durch Zwangshypotheken und vor dem zweiten Weltkrieg durch den New Deal von Roosevelt. Das Gesparte abheben bringt gar nichts. Wir sitzen alle im selben Boot und sollten gemeinsam versuchen das Boot zu retten.

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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06.12.2011 11:56 Uhr von verni
 
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Keine Sorge: das wird bei uns ebenso kommen nur werden hier die Leute noch so gut es geht über die MEdien für dumm verkauft!

Das Elend breitet sich aus und die Politiker verkaufen sich mit ihren Bänkern nach wie vor als seriös. Ich hoffe sie hängen bald alle an einem Baum in Berlin!
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06.12.2011 12:17 Uhr von m.a.i.s.
 
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Eine: verständliche Reaktion der Menschen, nur leider die absolut falsche Maßnahme in Krisenzeiten. Das wird die Krise nur noch verschärfen
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06.12.2011 12:18 Uhr von firefighter1968
 
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1984: Ist deine Shift-Taste defekt?
Befass Dich doch mal mit den verschiedenen Wirtschaftskreisläufen. Wir haben fast alle über Jahrzente gut gelebt. Das wollen wir nur zu gerne nicht wahrhaben. Dein Kommentar ist sehr populistisch, unsachlich und ohne Substanz. Eine Zwangshypothek oder ein New Deal sollen ja gerade einen Staatsbankrott verhindern, die Wirtschaft ankurbeln, eine Bank Run verhindern, den Menschen Perspektiven und Hoffnung geben. Unsere heutigen Politiker sind nur nicht mehr in der Lage auch unpopuläre aber notwendige Entscheidungen zu treffen. Die politiker und Medien sprechen nur noch von Staatsbankrott, Akokalypse usw. anstatt sich an konkreten, pragmatischen Lösungen zu versuchen. Ich kann natürlich jetzt Schuldige auchen, das löst aber nicht das Problem.

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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06.12.2011 17:22 Uhr von firefighter1968
 
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New Deal deine "Fakten" zum new Deal kann jeder gerne mal selber hier überprüfen:
http://de.wikipedia.org/...
Die USA hatten keinen Staatsbankrott. Der New Deal sollte das verhindern. Getroffen hat der New Deal natürlich die Reichen (Umverteilung). Die jammern natürlich am lautesten.
Die Banken waren auch nur vier Tage geschlossen "Bank Holiday". ich bleibe bei meiner Meinung, dass wir mittelfristig nicht um eine Neuverteilung (New Deal) herumkommen.

Von Verschwörungstheorien halte ich nichts, es wiederholt sich nur die Geschichte und keiner will es sehen.

Aber das mit der Shift-Taste hast Du ja auch nicht verstanden ;-)

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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06.12.2011 23:54 Uhr von firefighter1968
 
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Schade dass Du nicht fähig bist sachlich zu diskutieren und als letzten Ausweg persönliche Beleidigungen verwendest. Was ist denn bitte an Wikipedia falsch? Bis jetzt hast Du uns die Quellen deiner Weisheiten ja verschwiegen. Ist es die Bildzeitung?
Manchmal ist es tatsächlich besser seine Eigenkapitarendite durch Fremdkapital (Schulden)zu erhöhen und dadurch sogar noch Gewinn machen. Frag doch mal jemanden, der Betriebswirtschaft studiert hat, der wird Dir das sicher erklären können.
Ich gebe Dir dazu ein paar Stichworte:
Steuerliche Absetzbarkeit von Zinsen erhöht den Gewinn
Cash Flow vor Steuern
Körperschaftssteuer
Eigenkapital
Fremdkapital
Gewinn und Verlustrechnung
Nachdem ich ja so dumm bin kannst Du da sicher was damit anfangen.

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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07.12.2011 00:58 Uhr von Zitronenpresse
 
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OK - das wars! Wenn die Leute ECHTES Geld haben wollen, bemerken sie, das es nicht existent ist!

Das kommt davon, das wir alle seit gut 15-20 Jahren mit Luft gehandelt haben. Es ist in Europa gesetzlich zulässig, dass Banken mit 10 mal mehr Geld handeln dürfen, als sie haben.

Wenn die Leute es dann wirklich haben wollen, sind Lange Gesichter die Folge!!!

Tschüss, Euro!!
Macht Euch schon mal auf eine Extrem-Situation gefasst:
- Kein Öl
- Notstandsgesetze
- Nix zu fressen.
- Und die ganze tolle Technik, die angeblich gegen die bösen, bösen Terroristen angeschafft wurde, wird sich gegen Euch richten!!

Prost (letzte) Mahlzeit

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