Depressionen können Schlaganfall auslösen
Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, sind einer höheren Gefahr ausgesetzt einen Schlaganfall zu erleiden. Einer Studie zu Folge liegt das Risiko eines Schlaganfalls bei Depressiven rund 45 Prozent höher als bei Nicht-depressiven Personen.
Bei depressiven Menschen kann es verstärkt zu Entzündungen kommen. Grund ist der Hormonspiegel des Menschen, der durch die Depressionen beeinflusst werden kann. Dadurch erhöht sich das Risiko eines Schlaganfalls um ein Vielfaches.
"Die Ergebnisse belegen, dass eine Depression ein wichtiger Risikofaktor für einen Schlaganfall ist. Legt man unsere Zahlen zugrunde, sind etwa vier Prozent aller Schlaganfälle in den USA auf eine Depression zurückzuführen", so Experten der Harvard Medical School of Public Health, Boston.