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In der Nord- und Ostsee lagern immer noch rund 1,6 Millionen Tonnen Munition

In den Gewässern der Ost- und Nordsee liegen immer noch tödliche Gefahren aus dem Zweiten Weltkrieg. Experten der Arbeitsgruppe "Munitionslasten im Meer" schätzen, dass auf dem Meeresboden noch rund 1,6 Millionen Tonnen Altmunition verblieben sind.

Unter den Altlasten sollen sich auch noch unbekannte Mengen an chemischer Munition befinden. Die Sprengsätze können bei Berührung eine ernste Gefahr für den Menschen darstellen.

"Bisher ist uns aber nur ein geringer Teil der betroffenen Flächen bekannt. Die Dokumente, mit deren Hilfe wir ermitteln, wo in den Meeresgebieten Altlasten zu finden sein könnten, weisen teilweise große Lücken auf", sagte Tobias Knobloch, Mitarbeiter des Bundesamtes für Seeschifffahrt.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ostsee, Nordsee, Munition, Seeschifffahrt
Quelle: www.focus.de

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