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Lübeck: Hartz-IV-Empfänger will Pfändung beim Jobcenter erwirken

Ein Hartz-IV-Empfänger aus Ostholstein will mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers seine Bezüge vom Jobcenter eintreiben lassen und hat dazu einen Antrag auf Vollstreckung beim Lübecker Sozialgericht gestellt. Im Vorfeld hatte ihm das Gericht bei einer Klage gegen eine Mittelkürzung Recht zugesprochen.

Dem 47-jährigen Mann wurden durch das Jobcenter die Bezüge gekürzt, weil er eine Arbeitsmaßnahme beendete. Er begründete dies damit, dass in der Arbeit nur im Internet gespielt werde. Daraufhin verließ er die Maßnahme kurzerhand.

Das Jobcenter schuldet dem Mann nun eine Nachzahlung von insgesamt 2.100 Euro, die trotz der einstweiligen Anordnung des Sozialgerichtes nicht bezahlt wurden. Die laufenden Hartz-IV-Bezüge übernimmt das Jobcenter seit dem Urteil wieder. Eine aufschiebende Wirkung des Urteils bestreitet das Jobcenter.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lübeck, Jobcenter, Hartz-IV-Empfänger, Sozialgericht, Pfändung
Quelle: www.ln-online.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 13:19 Uhr von culturebeat
 
+101 | -5
 
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was war denn das für ne Massnahme? Falls die Vorwürfe stimmen, gehört die sofort geschlossen und der Betreiber verklagt.

Im Internet spielen kann man auch zuhause! Arbeitslose müssen sinnvoll beschäftigt werden.
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05.12.2011 13:34 Uhr von tafkad
 
+91 | -2
 
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Bei 90%: dieser Maßnahmen, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, geht es nicht darum dem Arbeitslosen zu helfen und zu schauen das er wieder ein Beschäftigungsverhältnis bekommt sondern das der Maßnahmeträger einfach an das Geld der Arge kommt. Das was dort gemacht wird kann so gut wie jeder zuhause machen, sofern überhaupt etwas mit dem Arbeitlosen gemacht wird. Bei vielen der Maßnahmen wird einfach nur die Anwesenheit geprüft und dann setzt man sich an einen PC um nach Jobs zu suchen. Das kann man aber auch von zuhause aus. Mit etwas Glück ist dann noch jemand da der einem beim Bewerbungen schreiben hilft und mal die typischen Formfehler aufzeigt.
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05.12.2011 13:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+29 | -6
 
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Pfändung in ARGEN nicht ungewöhnlich: Das Kunden die ARGE pfänden lassen, ist überhaupt nicht ungewöhnlich. Mir ist unverständlich, dass die Lübecker Nachrichten darüber einen Artikel verfassen.

Ein Bekannter von mir, der bei der Stadt arbeitet, hat dies bereits wiederholt erlebt.

Pfänden kann jeder, dem eine rechtmäßige Zahlung verwehrt oder verzögert wird. Insofern sind ARGEN sicherlich prädestiniert, gepfändet zu werden - da hier offenbar sehr viele Zahlungen zu Unrecht unterschlagen/vorenthalten werden.

Die meisten wissen um ihr Recht nicht oder getrauen sich schlicht nicht, dieses durchzusetzen. Dabei läuft es hier wie bei jedem üblichen Mahnverfahren ab.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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05.12.2011 13:40 Uhr von httpkiller
 
+36 | -2
 
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@culturebeat: Solche Maßnahmen bestehen meist aus irgend welchen Einsteiger Computerkursen die in den seltensten Fällen dem Teilnehmer irgend einen Nutzen bringen. Diese Möglichkeit wurde geschaffen um Arbeitslose aus der Statistik raus zuhalten.

Leider vermittelt die Arbeitsagentur auf Teufel komm raus, auch wenn der Job gar nicht um Profil des suchenden passt. Das führt dazu, das Firmen ihre freien Stellen nicht mehr an die Arbeitsagenturen melden wodurch das Angebot sinkt und noch mehr Leute falsch vermittelt werden. Das ist ein Teufelskreis.

Das ganze ist, wie die sinnlosen "Weiterbildungsmaßnahmen" darin begründet, das die Regierung gut dastehen will und alles dafür tut die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen. Man sollte Weiterbildungsmaßnahmen nicht als Arbeit rechnen dürfen, das ist Schwachsinn.

Wobei eine sinnvolle Maßnahme würde einem wahrscheinlich der Staat gar nicht zahlen können. Ich meine als Programmierer z.B. hab ich mehr Chancen am Arbeitsmarkt wenn ich irgend ein Zertifikat in meiner Richtung habe,
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05.12.2011 13:45 Uhr von hexenwahn
 
+39 | -0
 
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@ culturbeat: ich war auch 1,5 Jahre arbeitslos - wurde in 4 Maßnahmen gesteckt:
1. Maßnahme: eine kaufmännische Weiterbildung, Ziel sollte es sein Lohnbuchhaltung zu lernen und die kaufmännischen Kenntnisse aufzufrischen. Tatsächlich wurden wir aber auch nur vor den PC gesetzt und wir konnten unsere Zeit mit Surfen im Internet vertreiben.
2. Maßnahme: Gastgewerbe, dort sollte gekocht und über die Gastronomie gelernt werden. Teilnehmer: 6 in der 1. Woche, 4 in der 2. Woche und die 3. Woche wurde abgebrochen, mangels Teilnehmerzahl.
3. Maßnahme: Bewerbertraining. Auch dort wurde man nur vor den PC gesetzt um sich die Zeit zu vertreiben.
4. Maßnahme: eigentlich eine Maßnahme bei der das Höchstalter 24 Jahre ist (16 Schulabbrecher, wovon 2 Hochschwanger waren). Auch hier wurde man nur vor den PC gesetzt um sich die Zeit zu vertreiben.

Und das Einzige, was das Arbeitsamt/ARGE dazu gesagt hatte: Ja, das ist halt so und können wir nicht ändern.

Da kann ich den guten Herren voll und ganz verstehen, dass er die Maßnahme abgebrochen hat - auch wenn ich mich das nicht getraut hätte.
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05.12.2011 14:00 Uhr von Maedy
 
+21 | -0
 
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ich kann das so bestätigen: Ich sollte nach meiner Elternzeit an einer Reintegrations-Maßnahme teilnehmen.Die erste Woche war noch ok.Dann passierte nichts mehr.Wir sollten an den Computer um Praktikas zu suchen und konnten nebenher auch surfen.Nach etwa 3 tagen fiel mir nichts mehr ein,wo ich mich zum Praktikum bewerben sollte und surfte nur noch.Diese Maßnahme betrug einen Zeitraum von 6 Monaten.Zwar hatte ich zwischendurch zwei Praktikas,aber sonst saß ich da nur rum und langweilte mich.
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05.12.2011 14:06 Uhr von Hugh
 
+22 | -0
 
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Die Erfahrungen der Vorposter sprechen eine deutliche Sprache (und auch aus dem Bekanntenkreis kommen mir derartige Erfahrungsberichte zu Ohren):

Wir werden da kollektiv verarscht, dass sich die Balken biegen.
Leider haben Arbeitslose keine Lobby, stattdessen werden sie mit immer mehr Vorurteilen bedacht.

Das Verhalten bei der ARGE/Jobcenter folgt einem strikten System, das darauf basiert, dass es eine Win-Win-Situation zwischen Politik (profitiert von guten Statistiken) und parasitären Nutznießern unter Firmen aller Art gibt, die der Politik genau das geben, was sie wollen. Der Preis spielt keine Rolle und die ARGEN haben das Los gezogen, sich für dieses System zwangsweise zu prostituieren.
Wer das für Räuberpistolen hält oder an schlechte Verschwörungstheorien denkt, sollte sich folgende Doku mal ansehen. Da bleibt, glaube ich, jedem die Kinnlade unten:
http://youtu.be/...

Naja, und bei den ARGEN selber herrscht dann das System "nach oben hin buckeln, nach unten hin treten", die Mitarbeiter, mit denen der Arbeitslose spricht, sind selber nur bedauernswerte Opfer, die jede Menge Druck von oben bekommen.
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05.12.2011 14:13 Uhr von achjiae
 
+21 | -2
 
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Ein Bekannter: Wurde, nachdem er um Aufstockung gebeten hatte, da sein damaliger Job extrem mies bezahlt wurde, auch in so eine "Maßnahme" geschickt:
1. Woche: Biege deinen Namen aus Draht
2.-3. Woche: Baue dein Traumhaus aus Pappe
4. Woche: Wir schaffen ein eigenes Kiosk und verkaufen 3 Snickers und eine Cola am Tag.

Irgendwann hat er die Maßnahme abgebrochen und die Kürzung hingenommen, da diese Verdummung ihn vermutlich komplett arbeitsunfähig gemacht hätte.

Das traurige/lustige an der geschichte: Er hat seinen alten Job verloren, da er wegen der "Maßnahme" nicht mehr zu den Schichten erscheinen konnte. Letztendlich zahlt der Staat jetzt trotz Kürzung das dreifache von der anfangs geforderten Unterstützung...
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05.12.2011 14:15 Uhr von culturebeat
 
+8 | -16
 
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vielen Dank für die interessanten Erfahrungsberich: te. Es ist sehr interessant, wie der Staat mit Arbeitslosen umgeht.

Aber es muss doch auch sinnvollere Möglichkeiten geben, Arbeitslose zu beschäftigen. Zum Beispiel die Billigprodukte aus China, die könnten doch besser von Arbeitslosen in Deutschland gefertigt werden.

Oder einfache Montagearbeiten, z.B. könnte ein Arbeitsloser 10.000 Kugelschreiber am Tag zusammenschrauben und seine Zeit damit sinnvoller nutzen als in irgendwelchen Weiterbildungen.
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05.12.2011 14:43 Uhr von John2k
 
+12 | -0
 
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@ culturebeat: Man könnte ihnen auch einfach sinnvolle Tätigkeiten geben. Wer will schon Kugelschrauber zusammenschrauben? Da weicht das Hirn doch vollkommen auf. Ich vermute mal dass die Masse der Arbeitslosen einen Beruf gelernt hat. Da sollte doch was möglich sein, wenn das Arbeitsamt fördert, dass diese wieder langsam versuchen zusammen etwas aufzubauen, aber nein, es ist gar nicht gewollt. Das Ämter nehmen auch keine Verbeserungsvorschläge an. Die Situation die herrscht, ist genauso wie sie ist auch gewollt. Die Leute sollen schikaniert werden, damit das System ewig weiterläuft und jeder der denkt, dass er etwas ändern könnte, sollte es sich aus dem Kopf schlagen.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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05.12.2011 14:47 Uhr von httpkiller
 
+2 | -2
 
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@Wil: Wobei du dir von der Arbeitsagentur einen Lohn Zahlen lassen kannst wenn du dich selbständig machen willst.
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05.12.2011 14:48 Uhr von httpkiller
 
+1 | -1
 
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doppelpost: DOPPELPOST
Bite ignorieren, löschen oder sonst etwas damit machen.

[ nachträglich editiert von httpkiller ]
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05.12.2011 15:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -2
 
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Deshalb sind 1-Euro-Jobs oft beliebt weil man dort die Arbeitslosen in hauseigenen Massnahmen einsetzt, wo die Betroffenen den ganzen Tag rumsitzen und rumspielen. Das ist vor allem in unserer Gegend so, wo das Amt gar nicht so viele 1-Euro-Jobs aufbringen kann, wie die Arbeitslosen gerne hätten.
Denn die meisten Arbeitslosen wollen aus der Massnahme nie wieder raus.
Der Mann hatte echt Courage, ich gebe ihm Recht.
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05.12.2011 15:08 Uhr von Maedy
 
+7 | -1
 
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@Pansy: Ich habe mich selbständig gemacht nach dem Maßnahmenfiasko.Denn ich bekam keine Stelle,egal wo ich mich bewarb.Ich bekam keine Hilfe vom Amt,weil ich natürlich keine Erfahrung hatte und da mein Mann eine gute Stelle bekam,wollte ich das auch garnicht mehr.Somit habe ich mein Ding ohne Hilfe und selbstständig durchgezogen ,denn abhängig von ARGE und Co wollte ich wirklich nicht mehr sein,selbst im Übergang zur Selbstständigkeit.
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05.12.2011 15:12 Uhr von Maedy
 
+8 | -3
 
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@pummeluff1976 ich habe gerade Pause :-)
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05.12.2011 15:36 Uhr von DrOtt
 
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hmm Ich bin auch grad in soner sch**ß Maßnahme... In einem Monat musste ich fast jeden Morgen eine Stunde fahren um um 8 da zu sein um eine Unterschrift zu leisten und dann durfte man spielen, bis jemand kam und meinte, dass jetzt schluss ist... Das waren meißt so ca. 2 bis 3 Stunden... die wurden dann aber als 8 eingetragen... O_o

Ich fühle mich mieß verarscht, aber was kann man dagegen machen?

An einem Tag war der sogenannte "Coach" krank... dann kam ein anderer, der meinte, dass er ja gerne für diesen einspringen würde, er aber zu viel zu tun hätte. Dann saß er ne Stunde draußen rum (konnte man aus dem Fenster sehen) trank Kaffee und rauchte eine Zigarette nach der anderen...

Und das schlimmste daran ist, das da wirklich jeder wegen solchen Sachen schlechte laune hat... Da herrscht ne miesere Stimmung als auf ner Beerdigung... -.-


Edit: Und die Fahrtkosten musste ich erst selber Zahlen um dann zu hören, dass es nur anteilig ausgezahlt wird, da ich mitte des Monats da auftauchen musste. So habe 20 Euro bekommen und ca. 40 ausgegeben, damit die mir keine Kürzung reinhauen... O_o

[ nachträglich editiert von DrOtt ]
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05.12.2011 15:49 Uhr von Mordo
 
+5 | -2
 
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@ Pansy: "Eine Bekannte erzählte mir auch mal von einer "Maßnahme", wo die Teilnehmer eine Firma und was dazu gehört (Tabellen, Planungen, Kosten, etc.) simulieren und ihr Endprodukt sogar anbieten (jedoch ohne Gewinn machen zu dürfen)."

===

Apropos "alles nur simuliert":

http://www.youtube.com/...

Eine Kaufmannsladen-Simulation für Arbeitslose.
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05.12.2011 16:32 Uhr von culturebeat
 
+6 | -2
 
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@John2k: Ich habe mal einen Arbeitslosen kennengelernt, der beim Vorstellungsgespräch alleine dadurch aufgefallen ist, seinen Kugelschreiber die ganze Zeit zu (de-)montieren. Manchen macht das Spass und solche Talente darf man nicht wegwerfen.
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05.12.2011 16:34 Uhr von Muu
 
+5 | -0
 
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jow: bei so einer massnahme war ich auch schon mal ... nennt sich auch Bewerbungstraining ... und ja ich hab die manssnahme auch beendet und eine sanktion von 3 monaten bekommen ... weil ich nicht zu einer zeitarbeitsfirma wollte ...wusste nicht das ich dazu verpflichtet bin und keine wahl habe (hartz VI = minderwertiger mensch)... naja vieleicht hätte ich auch mein anwalt einschalten sollen ...
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05.12.2011 18:28 Uhr von Marco Werner
 
+8 | -1
 
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Solche Maßnahmen kenn ich auch: Vor 2 Jahren durfte ich auch so eine Sinnlos-Maßnahme machen. Offiziell sollte man eine Einführung ins Bürowesen kriegen, inoffiziell tummelte sich dort alles,was das Amt gerade mal für ein Jährchen loswerden wollte...von der Putzfrau bis zum Ingenieur war alles dabei. Wirklich "Unterricht" fand da nur in den ersten 4 Wochen statt,danach wurden wir für 3 Wochen mit Sinnlosaufgaben abgespeist. So sollten wir beispielsweise die Regalaufteilung für die diversen örtlichen Supermärkte vor Ort aufzeichnen und zu einer Wandzeitung verwursten. Nach diesen 7 Wochen waren wir die meiste Zeit auf Selbstbeschäftigung angewiesen. Die 3 (!) "Dozentinnen" zogen es währenddessen vor, sich in ihrem Büro einzuschließen (!),damit sie keiner beim Kaffeesaufen stören konnte. Nur selten kam die "Eifrigste" (und hochnäsigste) von den 3 Damen mal aus ihrem Büro,um uns -wie sie im Kollegenkreis sagte- "eine Lektion zu erteilen". Sprich: Sie wollte uns zeigen,für wie blöd sie uns Hartzer doch hielt. Das geschah,indem wir mal eben in 2 Tagen Referate zu Themen ausarbeiten sollten, für die andere Leute jahrelang studieren (z.B. Marketing). Einige Teilnehmer knieten sich wirklich in diese Aufgaben rein,weil sie nicht kapieren wollten/konnten,daß das eine Aufgabe war,an der wir scheitern *sollten*.....egal was rausgekommen ist, die Dozentin zerris es eh in der Luft. Irgendwann haben dann auch die fleißigen Teilnehmer gestreikt,diese Aufgaben zu erledigen...und zwar ab dem Moment,an dem die Dozentin ihre eigenen Musterlösungen in der Luft zerriss. Was war passiert ? Nunja...Windows XP, ein unfähiger Admin und administrative Freigaben auch auf die Dozentenrechner sind halt eine blöde Kombination.....
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06.12.2011 07:41 Uhr von mcSteph
 
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@Marco Werner: YMMD

Danke für die letzten Sätze - die gehen echt runter wie Öl........

Der Admin war sicher auch so ein "motivierter" wie die Dozentinnen.

Zum Topic: Ich hoffe, der von den Launen der widerwärtigen Drecks-ARGE geplagte hat seine Ansprüche vollumfänglich durchgesetzt. Die ARGE ist genau so brutal, wenns ums Eintreiben bei der Gegenseite geht.

[ nachträglich editiert von mcSteph ]
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06.12.2011 09:37 Uhr von Marco Werner
 
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@mcSteph: Naja...bei dem war es eher eine Mischung aus Selbstüberschätzung und mangelnder Motivation. Der Typ machte (wie die Dozenten auch) nach außen hin auf dicke Hose, aber ein wenig Menschen- bzw Fachkenntnis hat schnell gezeigt,daß da nicht viel dahintersteckte. Fachlich war der Mann eine absolute Niete. Welcher Admin installiert schon auf sämtlichen Rechnern Windows neu, nur weil er das lokale Admin-Passwort der Rechner neu setzen will ? Oder welcher Admin lässt es zu,daß die Hälfte seiner Rechner mit gestohlenen Windows- und Office-Lizenzen läuft ? Und daß die Hälfte der Rechner nichtmal einen Virenscanner hat,während die andere Hälfte ein lizenzwidrig installiertes,aber deaktiviertes Antivir besitzt, ist auch nicht gerade berufstypisch. Ach ja: Und als ich auf Aufforderung der Maßnahmeleitung die Rechner dort überhaupt erstmal gangbar gemacht habe (was eigentlich seine Arbeit gewesen wäre), habe *ich* als Dankeschön noch ne Abmahnung kassiert.

Zum Thema: Natürlich ist der Hartzer im Recht und kann eine Pfändung durchführen lassen. Die Jobcenter stehen auch nicht über dem Gesetz und haben die gleichen Zahlungspflichten wie alle anderen Menschen/Institutionen/Behörden auch. Du hast durchaus Recht,mcSteph: auch die Arge hat keine Skrupel, Forderungen einzutreiben. Die schicken dann mal eben den Zoll bzw die Vollstreckungsstelle des Landratsamtes vorbei oder kürzen die ALG2-Bezüge,die gesetzlich eigentlich als absolutes finanzielles Minimum definiert sind.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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06.12.2011 09:43 Uhr von mcSteph
 
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@Marco: Ich kanns mir bildlich vorstellen.... Komplett so - wie Du es schreibst....

Die Abmahnung hätte ich ur Not gerichtlich angefochten. Als nächstes wäre eine Anzeige wegen ilegaler Nutzung lizensierter Software bei der Polizei eingegangen.

Wie soll denn so ein Möchtegern-Admin die Werkzeuge haben, ein PW neu zu setzen?

Aber letztlich hat es ja dazu geführt, dass Ihr die Scharlatane von dämlich-Dozentinnen (darf man sowas überhaupt "Dozentin" nennen?) und ihre Dummheit entlarvt habt.
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06.12.2011 09:53 Uhr von Der_Anonyme
 
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Programmierkurse und Schulbildung als Maßnahmen! Das liest sich so, als ob diese "Maßnahmen" Allgemeinwissen vermitteln.
Gibt es tatsächlich so viel brunzdummes Gesockse, dass der Eindruck entsteht alle Arbeitslose wären die RTL2-Zielgruppe für die Freizeit gleich "Paaaaaaady" mit Komasaufen oder Promiskuität bedeutet, und die radikale überemotionale Hausglucken und selbstdarstellerische Proleten sind?

Wenn diese "Maßnahmen" z.B. ein Programmierkurs (z.B. Python) für absolute Anfänger wären, ich würde mich nur deswegen arbeitslos melden...
Oder auch als Maßnahme intensiv vermittelte Schulbildung. Z.B. als Vorbereitung ("Vorhilfe statt Nachhilfe") auf eine später zu besuchende Abendschule oder eine Nichtschülerprüfung.

Evtl. wissen die Ämter ja um die "Gefahr" die es bedeuten würde ihren geschundenen Opfern eine solche Waffe in die Hand zu geben.
Wer z.B. Python beherrscht, könnte wohl einen Onlinepranger gegen Sachbearbeiter, Polizisten, Richter usw. programmieren.
Oder "Rottenneighbor reloaded" (wo man ja auch Sachbearbeiter anprangern könnte).

Programmieren wäre wirklich mal etwas, dass einem Arbeitslosen Möglichkeiten gibt sich jederzeit und ganz ohne Chef selbst zu betätigen.
Entweder eigene Ideen auf eigene Kappe umzusetzen, aber auch gegen Geld für Andere.
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06.12.2011 10:03 Uhr von mcSteph
 
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@Der_Anonyme: Dazu müssten sich erstmal Leute finden, die das Wissen vermitteln wollen und dann Leute bei den ARGEn, die das _verstehen_ und "für gut befinden" und absegnen. Was will man aber von Sachbearbeitern, die dort arbeiten, erwarten? Sachkenntnis im Bereich Programmieren? Wo sollte die denn her kommen?

Bsp.: Ein Bekannter wurde für ein paar Monate arbeitslos. Er konnte Assembler und noch ein paar weitere Programmiersprachen, Netzwerk und noch ein paar andere Sachen.
Er sollte eine Stelle als DB-Admin für Oracle antreten. Als er der dämlichen und arroganten Tusse hinter dem Sachbearbeiter-Schreibtisch klar machen wollte, dass er von Oracle keine Ahnung habe und das keine Sache von ein paar Tagen zm Erlernen sei, wollte die arrogante Schnepfe ihm sofort eine Sanktion rein würgen.

Erst ihr Teamleiter war verständiger und ließ sich wenigstens erklären, wo die massiven Unterschiede liegen. Die Sanktion wurde so abgewehrt.

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