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Harald Schmidt bekommt trotz Quotendesaster bei Sat.1 dritten Sendeplatz

Der Fernsehsender Sat.1 glaubt offenbar unbeirrt an seinen Kritikerliebling Harald Schmidt und gibt dem Late-Night-Talker am Donnerstagabend einen dritten Sendeplatz hinzu.

Die "Harald Schmidt Show" wird ab 2012 also trotz desaströser Quoten dreimal in der Woche über den Bildschirm flimmern.

Die letzte Sendung Schmidts erreichte nur 0,56 Millionen Zuschauer. Bei Sat.1 hoffe man laut Geschäftsführer Joachim Kosak nun, mit dem dritten Termin "mehr Quantität für Qualität" zu schaffen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Quote, Sat.1, Harald Schmidt, Sendeplatz
Quelle: www.spiegel.de

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05.12.2011 14:33 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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Schlechte quoten, aber von den Kritikern geliebt. Woran liegt`s ?
So wie ich das sehe liegt es nicht an Harald Schmidt, sondern eher am Konzept: Late-Night.

Der typische Aufbau: Beginn mit einem Monolog (etwa über die aktuelle Tagespolitik),
danach einem Hauptteil, bei dem es u.a. auf einen guten Sidekick ankommt. Manuel Andrack hat diese Rolle z.B. sehr gut ausgefüllt, weil er sehr belesen ist und immer tagesaktuell über Wirtschaft, Politik, Literatur, Theater, Film & Fernsehen bescheid wusste und dabei nerdmäßig, was als Sidekick immer ganz gut ist, rüberkam. (Für die Zukunft würde ich mir Olli Dittrich als den perfekten Sidekik wünschen.)
Und schließlich einem Talkteil - bei dem es wichtig ist, dass nicht der Sender, sondern der Showmaster die Gäste aussucht.

Für viele Zuschauer ist der erste Teil aber der Entscheidende: Wenn der Monolog abgedroschen oder langweilig ist, schalten viele Leute weg. Zentrale Elemente sind hier Ironie und Sarkasmus (und Satire) in Bezug auf das aktuelle (die Medien beherrschende) Geschehen.

Allerdings kann die Heute-Show das auch sehr gut. (Das ist zwar ein ganz anderes Format, Ironie & Sarkasmus sind aber auch hier die tragenden Säulen). Die Heute-Show läuft aber zur aller besten Sendezeit (Fr. Abend) - dabei greifen die schon einen Großteil der Zuschauer ab - und die Themen werden - wie bei einer Late-Night-Show auch, vom aktuellen Geschehen beeinflusst. Somit stehen beide Sendungen gewissermaßen in Konkurrenz zueinander. Und wenn sich über ein bestimmtes Thema bereits ausgelassen wurde, muss man sich das nicht noch ein zweites Mal anhören. Dann klingt der anfängliche Late-Night-Monolog tatsächlich abgedroschen und langweilig.


[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]

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