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Kiew: WDR deckte Leichenfledderei für deutsches Pharmaunternehmen auf

Am heutigen Montag strahlt der WDR die Doku "Ausgeschlachtet - Wenn Körperteile zum Marktartikel werden" aus. Ein Film, der eine grausige Praxis aufdeckt.

In Kiew in der Ukraine wird der Wert einer Leiche genau beziffert, die bis zu 190.000 Euro bringen kann. Denn der deutsche Pharmakonzern Tutogen bezahlt für diese Leichenteile, die ohne das Wissen der Angehörigen entnommen werden. Den Leichen werden in Kiew die Knochen entnommen, die in Deutschland verarbeitet werden:

"Als regenerative Bindegewebe oder Knochen helfen Tutoplast Transplantate, Gewebedefekte zu beheben und Körperfunktionen wiederherzustellen sowie dauerhaft zu erhalten, und tragen damit zur Lebensqualität des Patienten bei", wie es auf der Tutoplast-Website heißt.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: WDR, Kiew, Franken, Leichenteil, Pharmaunternehmen
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 13:38 Uhr von ted1405
 
+5 | -1
 
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tjoa wenn man sich die Nachricht so durchliest, kann man ganz schnell dahinterkommen, wohin das 2012 in Deutschland angeblich kommende "Gesetz-zur-Organspende" führen kann.

Wenn plötzlich fast alle Organspender werden, dann verlieren Organe ganz schnell massiv an Wert. Und wenn die nichts mehr kosten, dann kann man sie eben auch mal als Rohstofflieferant für Kosmetikartikel oder ähnliches heranziehen ...

*uff* ... ich kann nur hoffen, daß künftig alles rund um Organspenden gegen jeglichen Schindluder abgesichert wird. Allerdings fürchte ich, daß das eine naive Hoffnung bleiben wird.
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05.12.2011 15:13 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+1 | -0
 
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@ ted1405: Der Himmel weiß, dass die Organe hier unten mehr gebraucht werden. Und Geld will man in allen Branchen machen. Das ist, wie ich finde, nicht das erschreckende an dieser News.

Was ich wirklich schlimm finde ist, dass den Leichen in der Ukraine etwas entnommen wird um es dann hierzulande zu vermarkten - ohne, dass die Angehörigen (oder besser noch: Die Menschen vor`m Ableben) ihr Einverständnis geben. Man stelle sich das mal umgekehrt vor: "In Deutschland werden Organe (ohne Wissen der Angehörigen) aus Leichnahmen entnommen und in die Ukraine verkauft."

Mit dem neuen Gesetz wird, so vermute und hoffe ich, diese Problematik entschärft: Dann sind Organe nicht mehr in diesem Maße Mangelware. Und man wird nicht mehr in dem Maße auf diese dubiosen Machenschaften zurückgreifen.

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