Kiew: WDR deckte Leichenfledderei für deutsches Pharmaunternehmen auf
Am heutigen Montag strahlt der WDR die Doku "Ausgeschlachtet - Wenn Körperteile zum Marktartikel werden" aus. Ein Film, der eine grausige Praxis aufdeckt.
In Kiew in der Ukraine wird der Wert einer Leiche genau beziffert, die bis zu 190.000 Euro bringen kann. Denn der deutsche Pharmakonzern Tutogen bezahlt für diese Leichenteile, die ohne das Wissen der Angehörigen entnommen werden. Den Leichen werden in Kiew die Knochen entnommen, die in Deutschland verarbeitet werden:
"Als regenerative Bindegewebe oder Knochen helfen Tutoplast Transplantate, Gewebedefekte zu beheben und Körperfunktionen wiederherzustellen sowie dauerhaft zu erhalten, und tragen damit zur Lebensqualität des Patienten bei", wie es auf der Tutoplast-Website heißt.