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"Zeit" wegen Guttenberg-Buch zerstritten: Chefredakteur will Honorar nun spenden

Der "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat sich mit seinem Interviewbuch "Vorerst gescheitert", in dem er Karl-Theodor zu Guttenberg befragt, wenig Freunde gemacht.

Die "Zeit"-Redakteure sind seit dem Erscheinen des Buches tief zerstritten, denn die Mitarbeiter finden di Lorenzo habe sich vor den Marketing-Karren des zurückgetretenen Verteidigungsministers spannen lassen.

Giovanni di Lorenzo wehrt sich und sagt, es läge "eine gewisse Scheinheiligkeit darin, zu sagen, ich hätte diesem Mann keine Plattform bieten dürfen, den Inhalt aber so interessant zu finden, dass die ganze Republik darüber spricht und schreibt". Er will sein Buch-Honorar nun spenden.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Buch, Zeit, Chefredakteur, Honorar, Giovanni di Lorenzo
Quelle: www.dwdl.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 12:14 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@Danke für den Artikel T.M. Dein Artikel hier erinnerte mich spontan an zwei Zitate des Magazins "Stern" ("Der Sound des Größenwahns) über Karl Theodor zu Guttenberg, sein neuestes Unschuldsbekenntnis "Vorerst gescheitert" und die Rolle von ZEIT-Chefredatkeur Giovanni di Lorenzo im Buch:

"Streng schaut Karl-Theodor zu Guttenberg vom Cover herab, streng und ernst. Es habe sich ein "harter Zug" in sein Gesicht eingegraben, schreibt Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der "Zeit", mitfühlend im Vorwort. "Vorerst gescheitert" heißt der Titel des Buchs, und diese Wortwahl ist genial, weil sie den Größenwahn, der die Lektüre bisweilen so unerträglich macht, auf den Punkt bringt."

...und weiter...

"Hier ringen eben nicht zwei Männer um die Wahrheit, sondern der eine liefert in der Regel die Stichworte für die Selbstrechtfertigung und die politischen Exkurse des anderen. Eine höhere O-Ton-Dosis Guttenberg als der Leser bekommt ansonsten wohl nur Gattin Stephanie ab."

Der ganze Artikel ist voller gelungener Seitenhiebe auf die ZEIT - leider hatte ich vor 5 Tagen keine Zeit ihn zu newsen.

Quelle: Stern (siehe: http://www.stern.de/...)
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05.12.2011 12:21 Uhr von Rechthaberei
 
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Die Zeit haßt nun ihren deutschen: Lügenbaron.
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11.12.2011 23:05 Uhr von WiKaBot
 
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Und Guttenberg hätte sogar …: … seinen Titel behalten können. Mit ein wenig mehr Geschick wäre er heute noch baronierter Doktor … hier die verpatzte Gelegenheit …

http://qpress.de/...

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