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Altkanzler Gerhard Schröder legt eigene Rettungspläne für Europa dar

In einem Interview mit der Zeitung "Welt am Sonntag" legt Altkanzler Gerhard Schröder seine eigenen Vorstellungen im Umgang mit der Eurokrise dar und stellt die Wichtigkeit seiner "Agenda 2010" heraus. Insgesamt müsse man die Lust haben, bisher Versäumtes nachzuholen.

Nach Ansicht Schröders werde man nationale Souveränitäten in Europa aufgeben müssen um gegen Amerika und einem erstarkten Asien zu bestehen. Langfristig werde es in Europa eine Wirtschaftsunion geben müssen mit einer gesamteuropäischen Wirtschaftsregierung.

Nur die EZB könne in der jetzigen Situation geeignete Schritte zur Überwindung der Krise in Gang setzen. Die Währungsunion sei alleine nicht ausreichend. Das sei ein Denkfehler Helmut Kohls gewesen, der aber entschuldbar ist. Die anderen EU-Staaten müssten auch eine Agenda 2010 nachholen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Rettung, Gerhard Schröder, Altkanzler
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 11:59 Uhr von Klassenfeind
 
+14 | -6
 
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Gröööl Klar, wenn man von der eigenen Agende nicht selbst betroffen ist !!!

Dieser eitele,verlogene Gockel sollte sein Ma.. halten, das ist besser.
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05.12.2011 12:24 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -2
 
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Schröder entschuldigkt Kohl kein Wunder: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Denn Schröder höchstpersönlich hat die Warnungen seines damaligen Finanzministers Oscar Lafontaine in den Wind geschlagen, welcher das Scheitern des Euros für den Fall voraussagte, wenn es vorher keine gemeinsame Sozial- und Fiskalunion gibt.

Schröder stellte sich in die Riege seiner neoliberalen Spenderklientel, die Lafontaine als "gefährlichsten Mann Europas" betitelte - denen es von Anfang an nur um Lohndumping (Agenda 2010) und Profit (der Euro und Deregulierungen waren die Grundvoraussetzung dazu) ging.

Nicht zu vergessen, dass Waigel - wider seiner unverschämten Lüge (siehe Beckmann-Lüge Okt. 2011: http://is.gd/... und vergleiche die Aussage mit dem Welt-Online-Artikel aus 1998: http://is.gd/...) - den Beitritt Griechenlands zum EWS begrüßte und Schröder schließlich die Aufnahme Athens in die EWU bejahte.

Schröder ist und bleibt ein falscher Fünfziger.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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05.12.2011 12:28 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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Dass Schröder nach so viel Jahren immer noch seine Agenda-Politik rechtfertigt, so als lässt ihm das keine Ruhe. Den Mörder zieht´s bekanntlich immer wieder an den Tatort zurück ...
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05.12.2011 13:53 Uhr von swac
 
+2 | -0
 
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das Bild zum Beitrag: sagt alles. Es zeigt, wer ihm wirklich wichtig ist!
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05.12.2011 14:51 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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"Agenda Ausbeutung" in keiner anderen Industrie-Nation hat sich sei ihm die Schere "Arm zu Reich" weiter auseinander bewegt.
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05.12.2011 16:46 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Schröder hat nichts dazu gelernt: Schröder hat nichts dazu gelernt, sondern will Europa mittels Sozialabbau entschulden.
Schmidt bestreitet gar eine Eurokrise, hat aber nicht ganz unrecht, denn ohne die Globalisierung gäbe es gar keine.

Was allen gemeinsam ist, ist ihre Kurzsichtigkeit und ihre Feigheit nur an den Symtomen zu doktern.

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