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Südkorea: Schüler pauken jeden Tag bis zu 16 Stunden

Südkoreanische Schüler landen in dem Pisa-Ranking immer auf den ersten Plätzen, doch diese Ehre ist hart erarbeitet.

Bis zu 16 Stunden am Tag lernen die Schüler für ihr Abitur, das im Land als Großereignis zelebriert wird. Arbeiter sollen später in ihr Büro fahren, damit sie den Prüflingen nicht die Straße versperren und die Verwandten beten in Tempeln für ihre Kinder.

Für eine gute Abschlussnote nehmen die Schüler einiges in Kauf: In den Schulen herrscht immer noch die Prügelstrafe und laut OECD-Studie sind die südkoreanischen Schüler die unglücklichsten auf der ganzen Welt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Schule, Südkorea, Bildung, Abitur
Quelle: www.sueddeutsche.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 11:38 Uhr von Klassenfeind
 
+36 | -5
 
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Die südkoreanischen Schüler: sind die unglücklichsten der Welt..kein wunder, wenn man jeden Tag 16h lernen muß und es dort noch ´ne Prügelstrafe gibt !

Man kann es gar nicht glauben...
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05.12.2011 11:43 Uhr von artefaktum
 
+37 | -5
 
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Prügelstrafe? Wo so viel gelernt wird, sollte man eigentlich klüger sein.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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05.12.2011 11:56 Uhr von RoB-D
 
+3 | -8
 
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naja: Wenn man sonst nix zu tun hat .. Scheinbar hat ja dort keiner ein Problem damit sonst wäre es schon anders.
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05.12.2011 11:59 Uhr von jayjay2222
 
+9 | -1
 
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@artefaktum: Nicht unbedingt..

Die USA ist in Wissenschaftlicher Forschung auch die Nr. 1 Aber trotzdem existiert dort die Todesstrafe. Man kann auch diesbezüglich Japan als Vorbild nehmen von der man meint das sie sehr zivilisiert und wissenschaftlich hoch angesehen werden. Auch dort existiert die Todesstrafe..
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05.12.2011 12:00 Uhr von Nickman_83
 
+10 | -4
 
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mhh: @topic: das mag stimmen.
aber mal etwas bewusst provokant gefragt: was haben wir davon, dass wir keine disziplin mehr lehren in den schulen ?
unlust und respektlosigkeit.
kaum ein lehrer will mehr hauptschulen lehren.
bildungs- und damit fachkräftemangel.

ich bin dafür, ein mittel zwischen beiden bildungsformen zu finden.

[ nachträglich editiert von Nickman_83 ]
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05.12.2011 12:03 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -10
 
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05.12.2011 12:41 Uhr von Koeniglich
 
+0 | -5
 
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dafür hat dieses Land sehr viel Know-How was dieses Land, in dem Falle DE, nicht hat.
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05.12.2011 12:48 Uhr von jayjay2222
 
+2 | -0
 
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@Klassenfeind: Ich habe bereits die News gelesen. Und meine Antwort galt artefaktum. Ich habe sein Kommentar so verstanden das man in einem Land wo so viel gelernt wird klüger ist und auf die Prügelstrafe verzichten sollte. Daher meine Argumentation..

Und außerdem langt es in Zukunft mich auf etwas aufmerksam zu machen ohne in Dein Kommentar 5 Ausrufezeichen zu setzen ;) Ich verstehe es auch ohne 5 Ausrufezeichen :))
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05.12.2011 12:57 Uhr von kingoftf
 
+4 | -0
 
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Gibt es in China auch: um auf die Elite-Unis zu kommen, büffeln die von morgen 07:00-22:00 (zumindest kurz vor der Aufnahmeprüfung)
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05.12.2011 13:08 Uhr von Misuke
 
+4 | -0
 
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und wann haben: die Zeit noch soviel zu zocken xD ...Schlaf brauch in Korea eh keiner
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05.12.2011 13:24 Uhr von Frostkrieg
 
+3 | -3
 
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Arbeiter ins Büro? Ja ne is klar. ;)

Das sind wohl eher Angestellte.

Wie dem auch sei: Wer zuviel lernt, hat zu wenig Talent.
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05.12.2011 15:04 Uhr von 1234321
 
+4 | -5
 
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Sollte man hier auch einführen. Dann hätten wir weniger Raubüberfälle, UBahn-Totschläger und Taschendiebe in DE.
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05.12.2011 15:10 Uhr von GroundHound
 
+7 | -0
 
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Wer nicht glücklich ist, kann niemals kreativ sein.
Um Spitzenleistungen abzuliefern muss ein Mensch ausgeglichen, ausgeruht und kreativ sein.
Wenn man das ganze Leben nur unter Druck arbeitet, wird man ordentliche und akzeptable Ergebniss abliefern. Mehr nicht.
Ich kenne genug Beispiele von Leuten, die in der Schule nur mäßig waren, im Studium viel Party hatten, aber jetzt doch, oder gerade deswegen, absoulute Spitzenleute in ihrem Fach sind.
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05.12.2011 16:04 Uhr von Maniska
 
+4 | -1
 
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@Nickman: ich hatte noch Respekt vor meinen Lehrern, ohne Prügelstrafe, ohne 16h lernen...

Heutzutage schieben die Eltern immer mehr die Verantwortung auf die Lehrer. Wenn ich schlechte Noten hatte ist meine Mutter nicht zum Lehrer und hat diskutiert.
Wenn ich in der Schule Mist gebaut hatte und nachsitzen musste, dann war es eben so.

Heute wird doch auf jedem Elternabend lamentiert, die Eltern halten zu ihren Kindern, auch wenn sie eher zu den Lehrern halten sollten (es gibt Ausnahmen)...

Wir haben unsere Lehrer verarscht, haben Streiche gespielt, waren unaufmerksam, ABER wir wussten auch wann genug ist.
Und vor allem: Wir konnten noch mit den Konsequenzen leben!

[ nachträglich editiert von Maniska ]
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05.12.2011 16:10 Uhr von 338LM
 
+5 | -2
 
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ich lerne im Studium auch oft genug 16 h am Tag oder mehr und ich gehöre damit noch nicht mal zu denen, die wirklich viel lernen. Im Durchschnitt komme ich aber täglich locker auf >12h.
Dafür hat in der Schule aber das Nötigste gereicht ^^

Prügelstrafe gibts gottlob nicht.

Keine Ahnung welchen Pseudostudiengang ZRRK belegt, wenn er nur eine Stunde am Tag Uni hat.
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05.12.2011 20:28 Uhr von blz
 
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@ZRRK: Der unterschied zwischen dir und mir ist, das ich nicht "meinen eigenen Namen tanzen" oder "irgendwas mit BWL" studiere und deswegen später einen Job bekomme. Auch in Deutschland gilt, von nichts kommt nichts.
Von 16 Stunden am Tag lernen halte ich überhaupt nichts. Vor den Prüfungen wird es sehr stressig, aber mehr als 8-10 Stunden täglich gehen nicht. Ich muss auch essen, putzen, einkaufen usw.
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05.12.2011 20:42 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+0 | -0
 
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Sind die dann auch entsprechend klüger, oder: lernen die die nur solche Sachen, die man bestenfalls als "Beschäftigungstherapie" bezeichnen kann und schon nach ein paar Jahren wieder vergessen hat, weil es keinerlei praktischen Nutzen oder bedeutung hat?
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06.12.2011 08:43 Uhr von Der_Anonyme
 
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Die haben wenigstens die Chance auf Freude danach. Gegen die Prügelstrafe sollten die mal vorgehen, aber lieber eine solche Jugend, als Hartz4 oder eine minderwertige Arbeit (Systemgastronomie, Kellner, Supermarkt, Fillialleiter, Büroleiter, Bürobeamter, Büroangestellter, Knastbeamter etc. etc. etc.) in Deutschland.
Denn wer nicht gerade zu dem Brunzdoffen emotional gesteuerten Teil gehört, der sich seinen Lebenssinn über Komasaufen, aber auch Treffen mit Bekannten, Familienleben oder Reisen holen kann, für den wird das Leben zur Qual.
8h Arbeiten, 8h Fernsehen/Internet oder die Wand anstarren, 8h schlafen...
Oder die bewusst gelebte Zeit verkürzen, indem sie versuchen so lange wie möglich zu schlafen.
Also z.B. 8h Arbeit, 2h Notgedrungene Freizeit (Fahrt zur Arbeit, Essen, Hygiene...) und 14h schlafen.

Das sind genau die Menschen die wenn sie die Chance auf eine solche (ohne Prügel) schulische/akademische Ausbildung gehabt hätten dem nächsten Arbeitstag oder Montag entgegenfiebern. Die man zum Urlaub nehmen überreden muss, die sich weigern in Rente zu gehen.
So wie Anton Zeiliger. Es war in den Medien dass dieser Laserphysiker und Nobelpreisträger drohte ins Ausland zu gehen, wenn man ihn in die reguläre Rente schickt.


Nur für die Menschen die glauben sie hätten eine gute Arbeit:
http://www.youtube.com/...

Freut ihr euch auf den Montag? auch wenn ihr 4000, oder 10.000 Euro im Monat verdient, wenn ihr euch nicht auf den Montag freut, ist es eine MINDERWERTIGE Arbeit!!!
"Anspruchsvoll" oder "Verantwortung" sind keine Zeichen gegen eine minderwertige Arbeit!

Fortsetzung folgt...
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06.12.2011 08:47 Uhr von Der_Anonyme
 
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Durch Manipulation des Gehirns besser lernen! Bei dem Thema möchte ich etwas abschweifen.

Googlet mal nach "transkranielle Magnetstimulation" bzw. transkranielle untraschall stimulation.
Man kann mit Magnetfeldern oder Ultraschall durch die Schädeldecke ("trans-kraniell") Hirnregionen temporär "ausschalten".
Je nach dem was man machen will stören ständig mitlaufende Hirnregionen nur.
Einfach auusgedrückt z.B. emotionale Bereiche beim Rechnen, logische Bereiche bei kreativen oder künstlerischen Aufgaben usw..
AUßerdem gibt es im Gehirn eine Bereich der nur die Daten ins Gehirn lässt die er für wichtig hält. Das ist nicht automatisch das was man versucht zu lernen. Eben weil es einen nicht wirklich interessiert.
Wenn man diesen "Türsteher" ausknockt nimmt das Gehirn die Informationen leichter auf, speichert sie schneller im Gehirn. Im Gegensatz zu Authisten (bei denen das evtl. auf natürliche Weise nicht funktioniert) und einigen "Savant" ist dies aber nach dem abschalten wieder völlig normal.
Kim Peek ("Rainman") konnte zu jedem Datum seines Lebens sagen was es zu Essen gab, wie das Wetter war, was in den Nachrichten kam, was es für ein Wochentag war. usw..
Außerdem las er zwei Buchseiten in 8 Sekunden. Mit einem Auge jeweils eine Seite. Er konnte sich nicht selbst die Schuhe anziehen oder sich waschen, aber dies beweist was möglich ist. Die haben keine besonders hoch entwickelten Gehirne, die haben geistige Behinderungen die es ihnen erlauben manche Dinge besser zu können.
Einer muss einmal mit dem Hubschrauber über Rom fliegen, und er zeichnet alles aus dem kopf detailliert nach.
Die sind nicht alle so benachteiligt wie es Kim Peek war. K.P. konnte sich an jeden Tag so gut erinnern, weil er immer diese "Störung" hatte. Würden wir eine "Denkkappe" nutzen, könnten wir uns evtl. auch nur an die Tage der Nutzung erinnern. Wenn wir es denn so dauerhaft wärend normalem Leben nutzen würden.
Was das abrufen der Informationen angeht, das ist auch ohne das Gerät wie jedes erlernte Wissen möglich. Aber anscheinend kann auch das mit Einsatz eines solchen Gerätes erleichtert werden.
Dann aber nicht im Lernmodus mit "ausgeknocktem" Türsteher, sondern man stört die Bereiche die z.B. in einer Prüfung für Nervosität sorgen. Das sind wohl eher emotionale Bereiche.

Wenn denn endlich mal ein solches Produkt entwickelt und für jeden zu kaufen wäre, würde es Menschen geben die sich das Teil auch in der Schule aufsetzen wollen.
Wenn die Schule bzw. einzelne Lehrer das zu verbieten versuchen, bin ich mir sicher wü+rde das ein Gericht zulassen. Die Schule ist kein sportlicher Wettkampf. Sich einen Vorteil zu verschaffen ist moralisch völlig in Ordnung.
Diese Geräte müssten auch bei Klausuren und der Abiturprüfung und Prüfungen der Uni zugelassen werden, da sie kein Spickzettel sind. Das Wissen kommt aus dem gehirn. Die Schulen und Unis haben ja wohl auch keine rechtliche Handhabe eine Prüfung für ungültig zu erklären, weil man irgendwelche Substanzen einnahm.

Ich würde/hätte mich wohl auch am gesunden Gehirn operieren lassen, wenn es möglich wäre, und es die geistige Leistungsfähigkeit erhöht.
So etwas hätte ich mir sicher auch nicht von Das Merkel verbieten lassen.
Die haben nicht mal das legitime Recht auch nur daran zu denken Menschen die PID zu verbieten. Daher ist das bestehende Verbot Illegitim.
Wenn es möglich wird sich seine DNA so manipulieren zu lassen um die geistige aber auch körperliche Meistungsfähigkeit zu steigern ("Gen-Doping"), mit welchem Recht könnte man mir verbieten was ich mit meinem Körper machen lasse?! Das Gleiche gilt für zukünftig evtl. vorhandene Substanzen die das Gehirn beeinflussen.
Wenn ich mir so etwas beschaffe und nur für den Eigenbedarf einsetze, und man mich versuchen würde deswegen vor Gericht zu ziehen, ich glaube ich hätte terroristische Gedanken. Dann wäre es Zeit mal ein paar Kehlen aufzuschneiden, und staatliche Gebäude in die Luft zu jagen...




@Frostkrieg
"Talent" ist ein Mythos.
Zumindest was die Schulbildung und nicht kreative Tätigkeiten angeht, kann Jeder alles lernen.
Wenn man einen besonders hohen IQ als Talent bezeichnet, OK. Das hat Einfluss auf die Geschwindigkeit.
Ich glaube man hat mal ermittelt dass jemand mit einem IQ von 125 ca. 25% schneller denkt als jemand mit einem IQ von 100.




@blz
Ein sogenannter "Laberstudiengang"?
Sozialpädagogick, Philosophie...
BWL gilt neben diesen aber auch als eher einfach...


Lieber als Akademiker ohne feste Anstellung 14h täglich mit seinem Wissen 500 Euro monatlich verdienen (schreiben, programmieren...), als bei Aldi oder Lidl 8h für 1500 Euro monatlich arbeiten. AUch lieber als Fillialleiter, oder bei McDonalds der "Chef über 40 Angestellte". Arbeit wird nicht hochwertiger, weil man Menschen unter sich hat, und besser bezahlt wird. Nur der Pöbel empfindet das als besser, weil es für solch "einfache Menschen" (nett formuliert) eine Art kompensation zu ihren evtl. unbewusst vorhandenen Minderwertigkeitsgefühlen ist.

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