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Chefvolkswirte sagen möglichen Eurocrash voraus

Die Chefvolkswirte von führenden internationalen Banken wurden befragt, wie sie die Zukunft des Euros sehen. Sie sehen die Wahrscheinlichkeit für einen Crash des Euros zwischen zehn und 30 Prozent.

Das Risiko sehen zwölf von den 26 befragten Ökonomen sogar zwischen 20 und 30 Prozent. Keiner wollte das Zusammenbrechen völlig ausschließen.

Die Wiedereinführung der D-Mark wird von den Chefvolkswirten allerdings für absurd gehalten. Die Rückkehr zu nationalen Währungen ist "kurzfristig schlecht und langfristig schrecklich", sagt Dennis Snower (Präsident des Instituts für Weltwirtschaft).


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Bank, Crash
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 10:43 Uhr von usambara
 
+10 | -3
 
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Chefvolkswirte sind genauso ahnungslos wie Politiker- gerade das ist das eigentlich erschreckende.
Skynet hat doch längst übernommen...
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05.12.2011 10:58 Uhr von derNameIstProgramm
 
+12 | -0
 
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naja: bei 10-30% reden wir aber noch nicht von einer Vorhersage. Da ist ja das Wetter in 3 Tagen stabiler vorherzusagen.
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05.12.2011 11:08 Uhr von Didatus
 
+11 | -0
 
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Mal so für die Laien unter den Volkswirten: Was bedeutet eigentlich "Eurocrash"? Was passiert da? Man hört und liest es überall und man weiß wohl, dass es nicht gut ist. Aber für wen ist es nicht gut? Für die Volkswirte? Für das Volk? Für beide? Für wen anders? Und warum ist das nicht gut? Wird alles teurer? Kriegen wir weniger? Können wir uns demnächst mit 100 Euro Scheinen den Hintern abputzen, weil es billiger ist, als Toilettenpapier zu kaufen?
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05.12.2011 11:32 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+14 | -1
 
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Wieder so eine grottenschlechte News: Ich konfrontiere den Autor mal mit seinen eigenen Worten:

Titel: "Chefvolkswirte sagen Eurocrash voraus"

Text: "Sie sehen die Wahrscheinlichkeit für einen Crash des Euros zwischen zehn und 30 Prozent".

Letzteres heißt doch genau das Gegenteil: 70-90 Prozent glauben nicht an einen Crash!

Also bitte mal ein wenig seriöser newsen - das ist schließlich nicht Deine erste Luftnummer (Pardon!) .

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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05.12.2011 11:44 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -0
 
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Chefvolkswirte...die im Kaffeesatz lesen was blöderes, findet man in keinem Zoo !
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05.12.2011 11:53 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -1
 
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Titel jetzt geändert auf:

Titel: "Chefvolkswirte sagen einen möglichen Eurocrash voraus"

Warum nicht einfach: "Die allermeisten Chefsvolkswirte glauben nicht an einen Crash" ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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05.12.2011 11:59 Uhr von MC_Kay
 
+6 | -0
 
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Glaskugel: Glaskugelbesitzer befragen die Kaffeeleser ...
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05.12.2011 12:02 Uhr von Nothung
 
+4 | -0
 
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Zitat aus der Ursprungsquelle: "Dahinter steht die Erkenntnis, dass Euro-Krisenstaaten wie Italien, Spanien, Griechenland, Irland und Portugal langfristig nur dann aus eigener Kraft in der Währungsunion überleben können, wenn sie durch tief greifende Reformen von Arbeitsmärkten, Sozialleistungen und Steuererhebung wettbewerbsfähig werden. Viele Experten halten das zumindest im Fall Griechenlands für unmöglich und wetten daher auf einen Ausstieg des Landes."

Diese Quelle spricht nur von Auseinander- und nicht von Zusammenbrechen der Eurozone. Und das Entfernen des Krankheitsherdes Griechenland (plus wenn nötig weiterer PIIGS) führt zur Gesundung der restlichen Eurozone.
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05.12.2011 12:21 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -4
 
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Ist mir doch egal, ob die Wirtschaft zusammenbricht. Auf diesem Planeten gehts nur noch ums Geld, Werte sind doch völlig egal. Die Medien/Politiker/"Experten" geiseln uns mit ihren Hiobsbotschaften und ihrer miesen Laune...und davon soll ich mir den Tag versauen lassen? Am Ende noch Psychopharmaka schlucken, damit ich auch ja die Fresse halte und an das Wachstum bete? (Erklärt vllt. warum die Religiösität wieder zunimmt. Liebes Wachstum, bitte wachse, *bet*)
Früher oder später wird der Karren sowieso gegen die Wand gefahren, warum sich also verrückt machen?
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05.12.2011 12:31 Uhr von culturebeat
 
+1 | -4
 
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Was soll ich tun? Ich habe noch einige Tausend Euro zuhause rumliegen, die ich letztes Jahr spottbillig gekauft habe.

Soll ich die jetzt zum Kurs von 1,20 in Franken tauschen oder darauf warten, dass die SNB den Kurs künstlich weiter erhöht?

Ich will nicht am Ende alles verlieren, wenn der Euro plötzlich nichts mehr wert ist.

edit
oder lohnt es sich momentan, dafür ein Auto aus dem Euro-Raum zu impoirtieren?

[ nachträglich editiert von culturebeat ]
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05.12.2011 14:04 Uhr von jayjay2222
 
+2 | -0
 
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Das sagte mal Bernard Lietaer, der Gründer des EU Währungssystems;

"Habgier und Wettbewerb sind nicht das Ergebnis eines unveränderlichen menschlichen Naturells ...
Habgier und Angst vor Knappheit werden in Wirklichkeit erzeugt und verstärkt...
die direkte Konsequenz ist, dass wir miteinander kämpfen müssen, um zu überleben."
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05.12.2011 14:56 Uhr von gamer9991
 
+1 | -0
 
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@ouster: Ich gebe dir zwar Recht, aber dennoch musst du es von der anderen Seite sehen. Eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 10-30% ist einfach keine Vorhersage, es ist höchstens eine Vermutung, nicht mehr und nicht minder
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05.12.2011 15:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Hatten die Spezialisten eigentlich schonmal recht? von den letzten gefühlten 274 Prognosen ist immer das Gegenteil eingetreten.
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05.12.2011 19:41 Uhr von Floetistin
 
+1 | -2
 
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ouster: wenn hier jemand keine Ahnung hat, dann offensichtlich du.

Ich habe geschrieben:
"Die "Experten" gehen nämlich zu 70 - 90% davon aus, dass der Euro nicht crasht."

Sie sagen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 - 90% wird der Euro nicht zusammenbrechen.


Ja, ich überlege immer wieder was gewesen wäre mit der D-Mark.
Schlimmer als jetzt? Nein. Anders? Ja.

Die DM war, genauso wie andere europäische Währungen damals schon mit einem gewissen Wechselkurs an den damaligen ECU gekoppelt.
Die Währungsschwankungen waren sehr gering und haben, abgesehen vom Verwaltungsaufwand, den Handel nicht behindert.

Generell finde ich eine einheitliche Währung auch gar nicht so schlimm.
Was ich schlimm finde, ist dass unreflektierte Schönreden des Ganzen.
Währungsunterschiede gibt es seit der Erfindung einer Tauschmöglichkeit für Waren und Dienstleistungen. Wieso sollte ausgerechnet jetzt das nicht mehr funktionieren?

Glaubst du, die Firmen würden nicht mehr handeln wollen, nur weil jedes Land seine eigene Währung hat?

Das ist richtiger Unsinn. Firmen handeln sogar mit anderen Partnern in Ländern, da könnte man nur den Kopf schütteln. Da gibts keinen Euro, nicht mal Dollar. Aber es funktioniert.

Und von wegen zu starker DM... solange ein Land die Hoheit über seine eigene Währung hat, kann das Land auch den Wert des Geldes steuern.

[ nachträglich editiert von Floetistin ]

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