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Bundesregierung erwägt die Verstaatlichung der Commerzbank

Für die Bundesregierung ist es nicht ausgeschlossen, die Commerzbank zu übernehmen. Wenn es das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut nicht schaffe, sich bis zum Sommer genügend Kapital zu besorgen, könnte der Bankenrettungsfonds Soffin reaktiviert werden.

Bei einer Kapitalerhöhung wird wahrscheinlich die Mehrheit der neuen Aktien an den Bund gehen. Eine Übernahme der angeschlagenen Commerzbank-Tochter "Eurohypo" lehnt die Regierung allerdings ab.

Im Jahr 2009 hatte der Bund Teile der Commerzbank übernommen und hält derzeit noch immer 25 Prozent und eine Aktie. Im Juni zahlte die Bank mit den Einnahmen einer Kapitalerhöhung einen Großen Teil ihrer Verbindlichkeiten zurück.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Übernahme, Bundesregierung, Commerzbank, Verstaatlichung
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.12.2011 09:47 Uhr von usambara
 
+14 | -1
 
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die FDP und ihr Bundeswirtschaftsminister möchten BANKEN VERSTAATLICHEN...diese roten Socken ;-)
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05.12.2011 10:07 Uhr von SNnewsreader
 
+10 | -6
 
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Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken: Hei Stasi-Merkel und Schwesterwelle! Der ist für Euch!

<°)(((((><
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05.12.2011 10:56 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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@cortexiphan: die solltest du dir eher bei einer Reprivatisierung machen.
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05.12.2011 11:23 Uhr von neminem
 
+10 | -0
 
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die haben die doch: eh schon mehrmals gekauft vom firmenwert her.

"Insgesamt hat der Bund jetzt 18,2 Milliarden Euro in die Commerzbank gesteckt. Dabei ist das Unternehmen an der Börse derzeit nur noch 3,8 Milliarden Euro wert." taz 10.1.09

Die haben also das Fünffache vom Wert des Unternehmens gezahlt und es nur zu einem Viertel bekommen... mit dieser Teilverstaatlichung von 25%+1 Aktie. Echt guter Deal!

Da kann man sich jetzt also ausrechnen, was sie diesmal auf den Tisch legen werden ;-)
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05.12.2011 11:35 Uhr von achjiae
 
+13 | -0
 
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Bild eines kleinen Kindes: Mir kommen die Banken immer mehr wie kleine Kinder vor, die man so lange spielen lässt, bis es gefährlich wird. Irgendwann greift dann Papa Staat ein, damit sie nicht die ganze Bude abfackeln.

Leider spielen diese Kinder nicht mit Bauklötzen im Sandkasten, sondern mit der Zukunft der Bürger, was mich sehr nachdenklich macht. So etwas wertvolles hat nichts in den Händen eines selbstsüchtigen, verantwortungslosen Wesen zu tun.
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05.12.2011 12:27 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
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Diese verfluchten Kommunisten! Das Rot von heute ist Schwarz/Gelb oder wie? Klar, wir Steuerzahler haften natürlich für diese Spaßvereine, ist ja eh bald Fasching...Ich hab auch so verdammt viel Geld...kann ich ja jetzt den Kit aus den Fenstern essen und Baumrinde lutschen. Krieg 2.0 ist toll.

@achjiae
"Leider spielen diese Kinder nicht mit Bauklötzen im Sandkasten, sondern mit der Zukunft der Bürger, was mich sehr nachdenklich macht."

Das haben DIE aber schon immer gemacht, nur bislang ists keinem aufgefallen. Zukunft der Bürger? Das einzig interessante an den Bürgern für die Banken ist der Zins, den du ihnen gibts. Als ob die sich für unsere Zukunft interessieren würden ^.^
Wir sind nur Zahlen.

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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05.12.2011 13:57 Uhr von weedcity
 
+0 | -0
 
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extra 3: extra 3 - Die deutsche Durchschnittsfamilie: Commerzbank:

http://www.youtube.com/...
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05.12.2011 14:10 Uhr von dragoneye
 
+1 | -0
 
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@neminem. Grundkapital vs. Marktkapitalisierung: Einige, vor allem Leser eher linksorientierten Blätter, verstehen den Unterschied zwischen der Marktkapitalisierung und dem Grundkapital einer AG NICHT.

Im Durchschnitt wird grob jeden Tag 1% aller Aktien einer AG an der Börse gehandelt zu einem bestimmten Preis. Dieser Preis mal alle Aktien = Marktkapitalisierung (3,8 Milliarden €)
D.h. 99% der Aktionäre haben ihre Aktien an diesem Tag WEDER verkauft noch gekauft. Und 99% der Aktionäre haben wahrscheinlich mehr oder weniger für ihren Anteil an der Firma bezahlt.
Die Marktkapitalisierung ist eine reine Übersichtsgröße und sagt gar nichts über das Grundkapital einer AG aus. Und sagt gar nichts über den Preis aus, den ein Großinvestor zahlen müsste, wenn dieser einen beträchtlichen Anteil an der AG übernehmen möchte.
Und die Marktkapitalisierung sagt gar nichts über das Geld aus, welches in Form einer IPO von Investoren in die AG eingezahlt wird.
Z.B. hat SAP gestern oder so kleinere AG übernommen. Zum Schlusskurs von Freitag mussten sie 52% Aufgeld bezahlen (=40$).
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05.12.2011 14:36 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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"und ihr Bundeswirtschaftsminister möchten BANKEN VERSTAATLICHEN...diese roten Socken ;-) "

Das sagt noch garnix.
Aufkaufen samt Schulden mit Steuergeldern, 2 Jahre später verkaufen für nen Appel und nen Ei. Schon hat man das Problem gelöst das es nicht wie als wenn der Bürger nur für die Kosten aufkommt und die Gewinne sich privat eingesteckt werden.
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05.12.2011 14:51 Uhr von GLOTIS2006
 
+0 | -0
 
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Tüss CB: Interessant wird wie die CB eine Kapitalerhöhung durchführen will...gesetzlich ist eine Mindesthöhe von 1€/Aktie an Kapitalerhöhung vorgeschrieben. Das entspräche beim aktuellen Aktienkurs fast einer VERDOPPELUNG des Kapitals...auf wiedersehen Commerzbank...
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05.12.2011 19:55 Uhr von jupiter12
 
+1 | -0
 
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D A G E G E N !! Ich hab da einen tollen Komentar gefunden:

"Wenn die Politik denn der Meinung ist, dass die Commerzbank systemrelevant sei, führt daran wohl kein Schritt vorbei. Die Bank weist aktuell einen Börsenwert von 7,67 Mrd. Euro aus. Der Staat hat für seine 25%-Beteiligung (inkl. Soffin-Mittel) bereits 18,2 Mrd. Euro ausgegeben. Dies war ein sehr schlechtes Geschäft. Wenn der Bund die Commerzbank denn tatsächlich zu 100% übernehmen will, sollte er analog zum HRE-Gesetz ein eigenes Enteignungsgesetz verabschieden, da die Bank ohne den Staat ohnehin nichts wert und jeder Cent weiteres Geld zu viel wäre. So wird es aber sicher nicht laufen, sehr zur Freude der Aktionäre, sehr zum Ärger des Steuerzahlers "


Quelle:
http://www.nachdenkseiten.de/...

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