04.12.11 18:16 Uhr
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Durchbruch bei Elektroautos: Lithium-Luft-Batterie mit Reichweite über 500 Kilometer

Momentan besitzen moderne Lithium-Ionen-Akkus für Autos lediglich eine Reichweite von 160 Kilometern und wiegen satte 250 Kilogramm. Grund genug für Autofahrer, Elektrowagen momentan eher nur als Zweitwagen zu nutzen. Ein Durchbruch bahnt sich nun jedoch mit der Lithium-Luft-Batterie an.

Bei dieser Technik verschwindet die Kathode. Stattdessen kommt Sauerstoff aus der Umgebungsluft zum Einsatz. Metallisches Lithium ersetzt die Anode. Dadurch ist zwar eine leichtere und kompaktere Bauweise möglich, allerdings kann die Feuchtigkeit in der Luft explosive Reaktionen hervorrufen.

Dieses Primärproblem gilt es innerhalb der nächsten Jahre zu beseitigen. Wird dieses Problem gelöst, wird es möglich sein, mit nur einer Batterie-Aufladung über 500 Kilometer weit zu kommen. Experten erwarten, dass die Lithium-Luft-Batterie in rund zehn Jahren serienreif sein wird.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Luft, Durchbruch, Batterie, Reichweite, Lithium
Quelle: www.autobild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2011 19:44 Uhr von MC_Kay
 
+16 | -27
 
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04.12.2011 20:04 Uhr von Maku28
 
+7 | -13
 
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@mc_kay: alter bist du betrunken ? ^^
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04.12.2011 20:05 Uhr von Mika_lxxvii
 
+22 | -0
 
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minus von mir: für die Überschrift, weil nach der dachte ich ich, dass die quasi schon kurz vor dem Prototypen bzw. der 0-Serie sind und nicht erst noch 10 Jahre Grundlagenforschung betreiben müssen, damit das Ding nicht explodiert -.-

Sinniger wäre gewesen: Durchbruch in der Akkuforschung: höhere Reichweite bei E-Autos möglich, dann wäre die Erwartung geringer, dass die schon quasi das Werk für die neuen Akkus bauen
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04.12.2011 20:57 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
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Tja: Lithium ist nun mal per se extrem Reaktionsfreudig wenn Wasser ins Spiel kommt...
Darum gibts es auch keine Fabrik für Lithium Akkus die noch nicht gebrannt hat...
Mal abwarten wie man das Problem lösen will...
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04.12.2011 22:49 Uhr von Zephram
 
+1 | -2
 
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naja: ein "kann dir bei Nebel aber um die Ohren fliegen" würd ich noch nicht als Durchbruch bezeichnen ^^

jm2p Zeph
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04.12.2011 22:59 Uhr von Lachsi|Original
 
+2 | -3
 
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wir dann beim gleichen Problem wie bei den Brennstoffzellen wären.
Hätte auf jeden Fall den Charme, dass es dann bei Unfällen kino-explosiv zugeht.
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04.12.2011 23:49 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -0
 
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@Lachsi: hmm ständig Unfälle nach Cobra 11 Schema werden aber langweilig auf Dauer :)
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05.12.2011 08:43 Uhr von Bender-1729
 
+2 | -0
 
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Und wann kauft die Ölindustrie die Patente? Der "Giftschrank" muss schließlich gefüllt werden ...
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05.12.2011 08:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -1
 
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"Durchbruch": Wo ist hier ein "Durchbruch" zu erkennen, wenn die Probleme noch über 10 Jahre Bastelei erfordern?
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05.12.2011 09:26 Uhr von MC_Kay
 
+7 | -7
 
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@ Minusklicker: Warum klicken so viele bei meinem Kommentar Minus?

Die sollen mir mal erklären wie man aus dem analogen Beispiel auf die Reichweite schließen kann/soll!

Wir haben einen Tank mit einem Volumen von 100L. Nun gebt mir mal die Reichweite an!
Das geht einfach nicht so zu berechnen, weil wichtige Angaben fehlen!

1. Was für Treibstoff ist getankt worden (Energiedichte)
2. Wie hoch ist der Treibstoffverbrauch auf 100km? (richtet sich stark nach der Fahrweise, Aerodynamik, Hubraum, etc.)
3. Wie voll ist der Tank? (Je nach Umgebungstemperatur ist das Volumen des Treibstoffs unterschiedlich)
4. Wie hoch ist die Temperatur des Motors? (Kalter Motor bedarf einer höheren Energiemenge als einer auf Betriebstemperatur)
etc.

Darum meine Frage aus dem ersten Kommentar:
"Wie kann ein Akku eine Reichweite haben? Oo"

Die Angabe von 160km ist womit ermittelt worden?
- Einem kleinen Ultraleichtfahrzeug
- Einem VW-Polo
- Einem Audi A8
- etc.

Um bei einem Elektroauto die Reichweite angeben zu können bedarf es wie bei jedem Fahrzeug der Angaben von bestimmten Eckdaten.
1. Gewicht des Fahrzeuges
2. Aerodynamik
3. Effizienz des Elektromotors
4. Energierückgewinnung beim Bremsen? Ja/Nein
5. Fahrweise des Fahreres ("sportlich" oder eher vorrausschauend)
6. Fahrbahnbeschaffenheit (Ebenerdig, Gelände, Berge, etc.)
7. Witterungsbedingungen (Akkus haben je nach Umgebungstemperatur andere Speicherkapazitäten)
8. etc.

Ohne diese Angaben ist eine pauschale Angabe "einer Reichweite von 160km" einfach nicht möglich und nicht sinnvoll!

@Maku28
"alter bist du betrunken ? ^^"
Nein, aber du wohl, weil du meinen Kommentar nicht verstanden hast! Im Übrigen plenkst du.

PS.: Ich weiß, dass ich mich im ersten Kommentar bei "160kg" verschrieben habe ... meinte "160km".
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05.12.2011 10:25 Uhr von maxyking
 
+1 | -0
 
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gabs: neulich nicht mal News das es bald Akkus geben soll die 10 mal leistungsfähiger sind und nur 1/10 der zeit zum laden brauchen? das ist doch nie Totgeburt so ne Technik. da wird doch irgendwo nur Forschungsgeld verschwendet.
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05.12.2011 10:35 Uhr von d.h
 
+1 | -3
 
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Ich will aber kein Elektroauto.

So lange Benzin noch einigermaßen bezahlbar bleibt fahr ich doch nicht mit so einer summenden Karre durch die Gegend, die ich dann nach einer supertollen Reichweite von 500km erstmal 5 Stunden an die Steckdose hängen muss.
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05.12.2011 12:57 Uhr von Winkle
 
+2 | -0
 
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>Dadurch ist zwar eine leichtere und kompaktere Bauweise möglich, allerdings kann die Feuchtigkeit in der Luft explosive Reaktionen hervorrufen.


ist doch cool, dann ist man _noch_ schneller da...
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05.12.2011 21:10 Uhr von erdengott
 
+2 | -1
 
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@MC_Kay: Du hast recht, der Newseinlieferer hat schlicht die wichtigsten Zahlen (Energiedichten) , die im Autobildartikel stehen, nicht in seine Meldung eingearbeitet.

Die Minusbewertungen kommen von den Leuten die auch das "Fußballfeld" als Flächenmaß gegenüber eindeutigen Maßen bevorzugen.
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06.12.2011 00:02 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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@MC_Kay: du schreibst "Reichweite von 160kg"
na fällt dir was auf?
is ungefähr genauso unsinnig wie "Akku hat Reichweite"

ansonsten geb ich dir schon Recht
die "News" hab ich übrigens geminust, erstens wegen der Übertreibung und zweitens, weil Lithium-Luft-Akkus schon ein wenig länger erforscht werden und daher ein Durchbruch einzig und allein ein funktionierender Prototyp sein kann und wenn er nur aus einer einzigen Zelle besteht.
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06.12.2011 10:33 Uhr von dreichel
 
+1 | -0
 
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Der 25. Durchbruch: bei den Akkus bzw. Elektroautos. Habe in den vergangenen Jahren immer wieder von revolutionierenden Techniken gelesen, getan hat sich de facto aber "nüscht". Die Reichweite ist immer noch ziemlich mau.
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06.12.2011 11:23 Uhr von achjiae
 
+1 | -0
 
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dreichel: Na weil solche Deppen wie der Newsautor jede Forschungsidee maßlos übertrieben der Öffentlichkeit präsentieren. Es gibt Fortschritte und Durchbrüche, aber die sind in allen Bereich meist weniger dramatisch und hochfrequent, wie es in den Medien dargestellt wird

@MC_Kay
Ich verstehe dein Problem. Manchmal muss "abgekürzt" werden, damit gelesen wird. ;-)

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