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Eurokrise: Helmut Schmidt bezichtigt Regierung der "deutschnationalen Kraftmeierei"

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat sich in einer Rede zur derzeit dramatischen Lage in Europa geäußert. Dies war seine erste Rede auf einem Parteikongress der SPD seit dem Jahr 1998.

Dabei warnte er die Bundesregierung davor, sich im Angesicht der Eurokrise zu sehr als Oberlehrer aufzuführen. Andere Länder würden sich dagegen wehren, so Schmidt weiter. Am Ende könnte dies das Ende der europäischen Einigung sein, Deutschland könnte isoliert werden.

Schmidt bezeichnete die Bemühungen der schwarz-gelben Regierung als "schädliche deutschnationale Kraftmeierei". Auch würden Fehler in der deutschen Außenpolitik gemacht. Man hätte anstatt aus populistischen Zwecken nach Tunis oder Kairo nach Lissabon oder Athen reisen sollen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Regierung, Eurokrise, Helmut Schmidt
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2011 12:46 Uhr von Borgir
 
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Da hat der Herr Altkanzler ein wahres Wort gesprochen. Aber ob sich unsere Helden in Berlin an einen erfahrenen und gewandten Politiker halten werden, wage ich zu bezweifeln.
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04.12.2011 13:08 Uhr von CoffeMaker