Schweiz: Tunesische Asylbewerber kommen in Massen
Auch nach dem Beginn des arabischen Frühlings, dem Sturz des tunesischen Regimes und demokratischen Wahlen findet der Strom der nordafrikanischen Asylbewerber in die Schweiz kein Ende. Neben Menschen aus Eritrea bilden sie die größte Gruppe, die Asyl beantragt.
Die meisten Antragssteller haben gar keinen Anspruch auf Asyl, weil sie nicht unter der mittlerweile gestürzten Regierung gelitten haben. Stattdessen wollen sie nur zum Arbeiten in die Schweiz.
Die Schweizer Bundesrätin Sommaruga möchte die desolate Situation der Asylbewerber jetzt verbessern. Über ihren Asylantrag soll bald schon innerhalb von 120 Tagen endgültig entschieden werden.