ESA gibt Raumsonde "Phobos-Grunt" auf - Sie könnte nun bald auf die Erde fallen
Nach Angaben der Europäische Raumfahrtorganisation (ESA) ist die Weltraumsonde "Phobos-Grunt" wohl nicht mehr zu retten. Die ESA hat die Sonde aufgegeben und versucht nicht mehr einen Kontakt herzustellen.
Die Sonde, die von Russland ins All gebracht wurde und 120 Millionen Euro kostete, sollte eigentlich zum Mars fliegen.
Nun kann es laut der russischen Raumfahrtbehörde passieren, dass die 13,5 Tonnen schwere Mars-Sonde zwischen Ende dieses Monats und Ende Februar unkontrolliert auf die Erde stürzt. Die Sonde hat noch elf Tonnen Treibstoff an Bord, welcher als hochgiftig eingestuft ist.