Tschad: Erstmals seit 1945 wieder tote Gegner durch österreichisches Heer?
Der Tschad Einsatz des österreichischen Bundesheeres könnte auf tragische Weise in die Geschichte des Landes eingehen. Bei dem angeblichen Vorfall handelte es sich um ein massives Feuergefecht im Anschluss an einen Beschuss eines Patrouillentrupps mit Panzerabwehr-Granaten.
Wie ein "Insider" berichtete, datiert der Vorfall auf den 18. August 2008 und wurde nur dadurch bekannt, dass der Rechnungshof den Munitionsverbrauch als "unzureichend dokumentiert und nicht nachvollziehbar" monierte. Es fehlten Nachweise für Munition im Wert von 250.000 Euro.
Eine Eufor-Untersuchungskommission bescheinigte den Soldaten, während ihres Einsatzes jederzeit nach EU-Mandat gehandelt und kein Fehlverhalten begangen zu haben.