03.12.11 11:42 Uhr
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Schweiz: Ehepaar wollte Tochter beschneiden lassen

Eine Schweizerin und ihr Mann baten im Jahr 2007 eine Ärztin um die Beschneidung ihrer elfjährigen Tochter bzw. Stieftochter Fatma. Die Ärztin war dazu nicht bereit und erstattete Anzeige wegen Vorbereitungshandlungen zu schwerer Körperverletzung. Die Eltern wurden nun erneut verurteilt.

Die Mutter und der Stiefvater hatten abgestritten, das Mädchen beschneiden lassen zu wollen und waren gegen ein früheres Urteil in Revision gegangen. Das Gericht verurteilte die beiden jedoch erneut zu einer bedingten Geldstrafe von 13.900 Franken und einer Buße von 600 Franken.

Fünf Tage nach dem Vorfall war Fatma von der Polizei für ein halbes Jahr in eine Pflegefamilie gebracht worden. Dann kam sie wieder zu den Eltern, muss sich aber zwei Mal im Jahr von einem Frauenarzt untersuchen lassen. Ebenso wenig wie ihre Brüder darf sie am Schulschwimmen teilnehmen.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Tochter, Ehepaar, Genitalverstümmelung, Klitoris
Quelle: www.20min.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.12.2011 11:42 Uhr von culturebeat
 
+17 | -6
 
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Genitalverstümmelung von Mädchen ist wohl die grausamste Form der rituell-religiösen Unterdrückung von Frauen im Islam. Hoffentlich bleibt dem Mädchen dieses Schicksal erspart.

Ich vermute mal, dass der Stiefvater nicht mit der erwachenden Sexualität des Mädchens klar gekommen ist und ihre erotischen Bedürfnisse für alle Zeit ausschalten wollte.
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03.12.2011 11:45 Uhr von culturebeat
 
+1 | -4
 
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trauriges Video zur brutalen Klitoris-Entfernung: http://www.youtube.com/...
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03.12.2011 12:12 Uhr von culturebeat
 
+8 | -5
 
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@Sijamboi: Im Islam ist diese Praxis sehr viel weiter verbreitet als in anderen Religionen. In Islamisch geprägten Ländern ist sie aber auch unter anderen Kulturen verbreitet.
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03.12.2011 12:18 Uhr von culturebeat
 
+7 | -7
 
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Statistik: http://www.welt.de/...

In folgenden grösseren Ländern ist die Klitoris-Amputation besonders weit verbreitet:
Ägypten (90% Muslime)
Mali (80%)
Sudan (70%)
Eritrea (50-60%)
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03.12.2011 12:54 Uhr von Katzee
 
+12 | -1
 
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Weibliche Genitalverstümmelung: ist eine gängige Praxis in den afrikanischen Ländern, in denen auch Vergewaltigung Gang und Gäbe ist - zivilisatorisches Mittelalter der übelsten Sorte.
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03.12.2011 14:16 Uhr von Cataclysm
 
+6 | -1
 
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sorgerecht entziehen, eltern in haft stecken.
mehr fällt mir dazu nicht ein.

alle eltern, die ihre kinder brutal verstümmeln oder verletzen wollen, gehören in ein tiefes kellerloch .
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03.12.2011 15:36 Uhr von culturebeat
 
+1 | -3
 
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nochmal @Sijamboi: http://www.welt.de/...

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