02.12.11 22:09 Uhr
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Schweiz: Download von Musik, Filmen und Spielen weiter legal

Jeder dritte Schweizer soll ohne Bezahlung urheberrechtlich geschützte Medien aus dem Internet herunterladen. Dies ergibt sich aus der Übertragung der holländischen Statistik auf die Schweiz.

Trotz der Zahl von 2,61 Millionen potenziellen "Raubkopierern" wird das Schweizer Urheberrecht nicht geändert. Damit ist und bleibt der Download von urheberrechtlich geschütztem Material wie Musik, Filmen oder Computerprogrammen erlaubt, nur der Upload ist verboten.

Die Schweizer geben immer mehr Geld für Konzerte oder Kinobesuche statt für CDs aus. Darunter leiden vor allem ausländische Künstler, Einheimische trifft dies nicht. Die Gesamtsumme der verkauften Musik sank trotz einer Steigerung bei Downloads leicht.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Film, Musik, Download, Legalität
Quelle: www.20min.ch

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2011 22:09 Uhr von culturebeat
 
+1 | -16
 
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02.12.2011 22:15 Uhr von Deno001
 
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@Autor: naja eine Alternative dürfte Grooveshark sein (in Verbindung mit Firefox und den Grooveshark Plugins). Gibt da zwar keine Alben sondern nur einzelne Lieder aber mit ein wenig Arbeit kannst Du Dir Deine Alben zusammenstellen.

Desweiteren gibts ja auch diverse Software um von Internetradios Aufzunehmen.

Beide oben genannten Möglichkeiten sind übrigens legal.
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02.12.2011 22:31 Uhr von Eiserne_Jungfrau
 
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lulz: @Autor:

90% der Raubkopierer könnten sich die Ware sowieso leisten.

Auch ich habe die ein oder andere Datei heruntergeladen, und somit die Gesetzeslage hier im Lande als Vorteil genutzt.

Es geht nicht darum ob man sich ein Spiel leisten kann oder nicht. Es geht vielmehr darum ob man wirklich 50 Franken für ein Spiel ausgeben will, welches unter umständen nichtmal Lauffähig ist.

Nur weil mir 2 Lieder auf einem Album gefallen bin ich dennoch nicht bereit die anderen Lieder mitzukaufen.

Ein Film kostet im Handel meist dreimal so viel wie die Kinovorstellung. Wieso sollte ich die überteuerten Preise des Kinos nicht auch gleich als "Kaufrecht" ansehen?

Ausserdem, in den Zeiten in denen ich einen imaginären Raubmord begehe sind die Läden bereits geschlossen.

Auch Software, die in Deutschland für 700 Euro zur Verfügung stehen kosten in der Schweiz unter Umständen mehr als das Doppelte.

Viele denken wir Schweizer wären alle reich, doch begreift keiner, dass unsere Steuern und Preise für Lebensmittel oftmals dreimal höher sind als im schönem Deutschland.

Warum sonst, gehen Leute in den Grenzgebieten immer nach Deutschland um einzukaufen?

Beispiel: ein Hamburger bei McDonalds: 1€uro. In der Schweiz kostet der selbe Burger aber 2.50 Franken was 1.99 €uro entspricht.


PS: Konsolen-Spiele haben seit 10 jahren sowieso nie den Wert, für den sie verkauft werden.
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02.12.2011 23:10 Uhr von culturebeat
 
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02.12.2011 23:19 Uhr von culturebeat
 
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@H311dr1v0r: Ausserdem ist 1 Euro = 1,20 CHF und nicht umgekehrt.
15 CHF sind also nur 12,50 Euro.
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02.12.2011 23:33 Uhr von Last_Judgement
 
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Also ich muss (das hätte ich niemals gedacht :-P) Helldriver Recht geben.
Ein Bekannter von mir der in der Schweiz lebt, meinte auch das man dort zwar "mehr verdient" aber eben die Lebenshaltungskosten so ungemein hoch seien, das unterm Strich nicht arg viel mehr übrig bleibe wie bei uns hier in Deutschland.



@culturebeat

Auf welche Berufssparte beziehst du deine realitätsferne Rechung ?

Nicht böse gemeint, aber viele hier bei SN sind der Meinung das die Schweiz ein finazielles Schlaraffenland für den "Normalbürger" sei,..und das stimmt eben nunmal nicht.
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02.12.2011 23:55 Uhr von RMK
 
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In Österreich war (ist?) es zwar nicht erlaubt runterzuladen, aber es gibt keine strafrechtliche Verfolgung! Kommt im Prinzip aufs selbe raus...
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02.12.2011 23:59 Uhr von culturebeat
 
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@Last_Judgement: "Als grobe Umrechnungsformel für Gehälter bis etwas 70.000 € hat sich bewährt, den €-Betrag für eine vergleichbare Stelle in Deutschland einfach zu verdoppeln und das €-Symbol durch CHF zu ersetzen"
http://gehaltsreporter.de/...

Wer in Deutschland als Einsteiger 40.000 Euro verdient, bekommt in der Schweiz also etwa 80.000 Franken (66.666 Euro).
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03.12.2011 00:22 Uhr von MsterFNbs
 
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@Autor: Ja hier in der Schweiz scheissen wir das Geld auch förmlich! Was habt ihr nur für ein Bild von der Schweiz, wir verdienen vielleicht doppelt soviel, müssen dafür aber auch für alles doppelt soviel bezahlen!
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03.12.2011 00:26 Uhr von culturebeat
 
+0 | -7
 
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Beispiel Ingenieur: ca 80.000 CHF als Einsteiger: http://www.wiwi-treff.de/...

"Die 78000 CHF sind ein Einstiegsgehalt! Man kann in der Schweiz schnell 100000 CHF verdienen! Das sind immerhin knapp 65000 Euro!"



Beim Schweizer Jahresgehalt von 80.000 Franken kommt man monatlich auf:

Gehalt brutto 6500 CHF = 5417 EUR pro Monat

Steuern+Sozial 1250 CHF
Krankenkasse 200 CHF
---------------
Gehalt netto 5050 CHF = 4208 EUR



In Deutschland käme man bei 40.000 im Jahr monatlich auf:

Gehalt brutto 3333 EUR = 4000 CHF

Steuern+Sozial 1020,54 EUR
Krankenkasse 273,31 CHF
---------------
Gehalt netto 2039,15 EUR = 2446,98 CHF

Quelle:
http://www.focus.de/...



In der Schweiz verdient man also:
4208 EUR netto

In Deutschland verdient man in gleicher Position nur:
2039 EUR netto

Alles was man bestellen kann, kostet überall gleich viel. Nur die Miete und Lebensmittel sind teurer.

Die Zahlen für Deutschland sind exakt berechnet, beim Fränkli mag es der eine oder andere Stutz mehr oder weniger sein.
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03.12.2011 00:30 Uhr von culturebeat
 
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@MsterFNbs: In der Schweiz sind die Steuern sehr viel geringer. Deshalb bleibt ab einer gewissen Gehaltsgrenze am Ende mehr übrig. Wie gesagt: Durch die Globalisierung ist in der Schweiz immer mehr ebenso billig wie anderswo, abgesehen von Essen etc.

Für Geringqualifizierte, die nur ein paar Tausend verdienen, lohnt es sich aber wirklich nicht, in die Schweiz zu gehen!

Die Schweizer verlangen Qualität und zahlen dafür.
Wer diese Qualität nicht liefern kann, ist in Hartz IV besser aufgehoben!
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03.12.2011 00:44 Uhr von culturebeat
 
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nochmal zum Essen und zur Miete und so: Wenn man jeden Tag 3 Mal zu Kentucky Mc King geht und jeweils 12,50 CHF für so ein Menü ausgibt, sind das 37,50 CHF am Tag. Bei 30,5 Tagen im Monat sind das 1143,75 CHF.

Eine halbwegs zentrale 2-Zimmer-Wohnung mit 56 m2 in der Hauptstadt Bern kostet etwa 1000 CHF im Monat.

Wenn man das vom Nettogehalt abzieht, kommt man auf 3900 CHF im Monat. Das sind 3250 Euro, die man jeden Monat für teure Autos, schöne Frauen und Urlaub ausgeben kann!!!
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03.12.2011 00:56 Uhr von xDP02
 
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H311dr1v0r: du bist einfach nur dämlich

"Ein menü beim mces- 15 Schweizer Franken (18 Euro). Da bleibt einem die Spucke weg und der Hamburger im Halse stecken!!!"

der Wechselkurz kann nicht unter 1,20 Chf / 1€ gehen, demnach kann ein Menü nicht mehr Euros kosten als Franken.

Ein wenig erkundigen wäre nicht schlecht, oder du hast dich erkundigt und bist zu dumm den Wechselkurs zu verstehen.

Nichts destotrotz musste ich auch schlucken wo ich meine Süsse zu Subway eingeladen habe und 32 CHF verlangt wurden :)
Umgerechnet war es zwar für mich teuer, aber für sie (Schweizerin) ganz normal.


Back to topic:
Auch Spiele kosten dort mehr und ich hab auch schweizer Freunde, die sich zeitweise nicht mal einfach so ein Spiel leisten konnten.


#edit
@culturebeat
Jetzt teile bitte deine Chf - € Kalulation nochtmal durch 3 und bedenke das selbst 6k Chf nichtmal eben so leicht erwirtschaftet werden. Ein befreundeter Programmierer bekommt ca 7000 Chf, meine Freundin die einen überdurchschnittlich bezahlten Beruf ausübt ca 4700 Chf.
Habt ihr eigendlich eine Ahnung über was ihr da eigendlich redet? Wart ihr schonmal in der Schweiz, oder kennt ihr da überhaupt jemanden?

[ nachträglich editiert von xDP02 ]
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03.12.2011 00:59 Uhr von Eiserne_Jungfrau
 
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@culturbeat: Hast du sie noch alle?

"Steuern+Sozial 1020,54 EUR"

Mein Vater zahlte 2400 Franken miete für eine 5 einhalb Zimmer wohnung.
Wasser und Stromkosten nicht eingerechnet.
Du sagst also "Gehalt brutto 6500 CHF = 5417 EUR pro Monat"

6500 - 2400 Miete = 4100 Franken
Mit 200 Franken Krankenkasse liegst du auch falsch.
Ich zahle bereits 600 und das als "Junger Erwachsener"-Konditionen.

Für ein Kind musst du für die Krankenkasse etwa 350 Franken rechnen.

Ich habe 2 geschwister. 350*3= 1 050 + 600*2 für Vater und Mutter =2150 Franken

Also:
6500 - 2400 Miete = 4100
4100 - 2150 KK = 1 950

Die Sozialhilfe in der Schweiz bezahlt pro Person 700 Franken für Essen. Also rechnen wir mal 700 Franken für Essensausgabe pro Person. 5*700=3 500

1900-3 500= -1600

1600 im MINUS als 5 Köpfige Familie. Und dann hast du noch nicht mal die Kleider, Wasser, und die Stromkosten bezahlt,.
Und mein Vater war einfacher Busfahrer.

Deine Rechnung kann also vorne und hinten nicht stimmen.


Und Focus als Quelle für Schweizer Rechnungen zu nehmen, ist wie eine McDonalds Reisekarte von Veganern.


Edit: Okay falsch!

Ich zahle 350 Als Junge Erwachsene für Krankenkasse..

Da kommen deine 200 Franken also für Kinder vielleicht hin. Mein Fehler.

meh. ist mir aber zu anstrengend alles noch mal neu zu rechnen ;(

[ nachträglich editiert von Eiserne_Jungfrau ]
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03.12.2011 02:43 Uhr von Last_Judgement
 
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@ xDP02: Sagmal, wenn deine Freundin 4700 Chf. bekommt, warum lädt sie dich dann nicht beim Subway ein ? :-P

Nein Spaß, klar das man als Gentlemen die Rechung übernimmt ;-)


--
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03.12.2011 04:54 Uhr von xDP02
 
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@Last_Judgement: Man schaut halt gerne weg wenns um die Liebste geht :)
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03.12.2011 11:59 Uhr von culturebeat
 
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@Eiserne_Jungfrau & xDP02: Meine Berechnungen beziehen sich auf alleinstehende Hochqualifizierte wie mich.

Als Frau zahlst man in der KV vielleicht mehr als ein Mann. Sonst würde ich dir empfehlen, z.B. den Basistarif der Sanitas zu nehmen. Da zahlst du < 200 CHF im Monat (2000 Selbstbeteiligung).

Als einfacher Busfahrer mit mehreren Kindern beantragt man vielleicht besser Hartz IV in Deutschland. Ich sagte ja, dass sich für gering Qualifizierte das Leben in der Schweiz nicht lohnt. Die Schweiz will hochqualifizierte Spezialisten.

Kinderreiche Familien und Geringqualifizierte sollten besser dorthin zurück, wo sie hergekommen sind. Es sei denn, sie stellen sich so geschickt an wie dieses Individuum:

http://www.blick.ch/...
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03.12.2011 12:09 Uhr von culturebeat
 
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Essen: Von 700 CHF für Essen könntest du dir 2 Mal täglich von Montag bis Sonntag ein Menü bei Burger Fried Donalds kaufen. Das macht aber keiner.

1000 Gramm Brot kosten gerade mal 2-3 Fränkli, 200 Gramm Salami 3 Fränkli und Butter nochmal soviel. Wenn du so arm wärst, bekämst du für 9 Franken eine 3-köpfige Familie einen Tag satt.

Das sind 270 CHF für 3 Personen im Monat, nicht 2100 CHF!
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03.12.2011 12:56 Uhr von Venytanion
 
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An paar Leute über mir.
Im Grunde geht es um den Artikel 19 der allgemeinen Menschenrechte - und ihr diskutiert was ein Hamburger Kostet
*kopfkratz*
für interessierte Leser -> http://www.humanrights.ch/...
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03.12.2011 14:09 Uhr von culturebeat
 
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@Venytanion: Was hat Informationsfreiheit mit der illegalen Verbreitung von Daten zu tun, deren Urheberrecht man nicht besitzt und die überall sonst käuflich erworben werden können?

Bei vergriffenen / zensierten / verbotenen Werken wäre das was anderes. Ein Beispiel für legitime Verbreitung in einer rechtlichenn Grauzone ist Abandonware (alte Computerspiele, die nicht mehr verkauft werden):

http://www.bestoldgames.net/...
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03.12.2011 14:31 Uhr von Venytanion
 
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@culturebeat: Im Grund hast Du ja Recht.
Nur braucht sich die Medienbranche nicht aufzuregen.
Es gab Zeiten da gab es Demos zum testen. Somit konnte jeder für sich bestimmen ob er sich die Vollversion kauft.
Bei Musik CD ist es doch immer so das man nur 2-3 Titel mag/braucht und trotzdem noch Müll dazukauft.
Und dieses endlose gejammer um entgangene Einnahmen. Ich möchte fast wetten das im kommenden Jahr wieder Umsatzsteigerungen im 2-stelligen Prozentbereich für das Jahr 2011 vermeldet werden.
Die könnten ja auch mal darüber nachdenken diesen ganzen DRM Müll usw zu überdenken. Denn solange der ehrliche und zahlende Kunde so gegängelt wird, werden sich immer wieder Menschen nach Alternativen umsehen.
Und zum Thema Geld - heutzutage muss ( fast ) jeder den Cent zweimal umdrehen... Egal in welchen Land

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