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Studie: Erwachsene ADHS-Patienten sind oft "Nachtschwärmer"

Professor Dr. Dr. Johannes Thome, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock, hat in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern vor einem halben Jahr damit begonnen, schwerpunktmäßig ADHS bei Erwachsenen zu erforschen.

Erste Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der international anerkannten Fachzeitschrift "Molecular Psychiatry". Man hat festgestellt, dass Erwachsene mit ADHS einen verkürzten Tagesrhythmus haben, der wohl zum Teil auch genetisch bedingt sei. Viele Menschen mit ADHS sind "Nachtschwärmer".

Bei etwa einem Drittel aller Kinder, die unter ADHS leiden, wächst sich dies nicht mit dem Alter aus. Probleme im sozialen Umfeld, Arbeitslosigkeit und Konzentrationsstörungen sind nur ein paar der Symptome. Leider gibt es für Erwachsene bisher kaum Anlaufstellen, die eine geeignete Therapie anbieten.


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WebReporter: Cataclysm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Nacht, Krankheit, ADHS, Erwachsener
Quelle: www.psychologienews.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2011 21:34 Uhr von Cataclysm
 
+6 | -2
 
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Bitte die Quelle lesen. Sie ist sehr umfangreich und ich konnte beim besten Willen nicht alles in die paar Zeilen quetschen.
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02.12.2011 22:16 Uhr von fallobst
 
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pansy: dito, seis drum. bisher ists noch immer gut gegangen. jeder trägt halt sein päckchen. gibt schlimmeres.
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02.12.2011 22:21 Uhr von Katerle
 
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ich bin auch nachtschwärmer eigentlich schon fast mein ganzes leben lang

leider habe ich das gefühl auch diese konzentrationsschwächen zu haben was längere arbeiten für mich schwierig macht

schade das es an anlaufstellen für erwachsene fehlt, sollte unbedingt weiter geforscht werden
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02.12.2011 22:53 Uhr von d.h
 
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@Katerle: So gehts mir eigentlich auch. Schlafe meist nur ca. 4-5 Stunden und vor 1 bin ich eigentlich nie im Bett, Wochenende wird es meist 4-5Uhr Nachts.

Ich habe auch meine Schwierigkeiten längere Zahlen abzutippen (z.B. Kontonummern). Aber naja, was soll man machen.
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02.12.2011 22:55 Uhr von Cataclysm
 
+7 | -2
 
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@kaiser: nicht jeder nachtschwärmer hat adhs..aber viele adhs-patienten sind nachtschwärmer...
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02.12.2011 23:16 Uhr von Katerle
 
+5 | -0
 
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mit den längeren zahlen kenne ich
man hat das gefühl das die zahlen verwischen und man hat angst an den stellen zu verrutschen
ich versuche das zu umgehen indem ich die nummer im kopf habe

momentan bin ich wieder arbeitssuchend so das bei mir jede nacht zum tag wird - könnte ausschlafen komme trotzdem nur auf max. auf 4-5 stunden manchmal auch weniger (es geht einfach nicht mehr, nur gelegentlich komme ich auf das volle schlafpensum)

und ich merke deutlich das meine konzentrationsphase von etwa 23 uhr bis ich richtig müde bin am höchsten ist
am tag muss ich vorher alles genaustens planen und auch bei komplexen aufgaben komme ich mitunter sehr ins straucheln
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02.12.2011 23:31 Uhr von Cataclysm
 
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eumel..ich zitiere dich : °°deswegen hat man nicht automatisch adhs! °°


niemand hat was davon gesagt, dass nachtschwärmer AUTOMATISCH ADHS haben...du hast die news inhaltlich nicht ganz kapiert.
und nein, ich hab kein ADHS, brauchst also nicht grantig zu werden,nur weil du auf der leitung stehst ;-)

@katerle
°°und ich merke deutlich das meine konzentrationsphase von etwa 23 uhr bis ich richtig müde bin am höchsten ist °°

das ist studien nach bei fast allen menschen so, wenn sie berufstechnisch nicht an die "normalen" wach-und schlafzeiten gebunden sind.
warum weiss man noch nicht,aber fast alle menschen sind in der nacht am kreativsten und können am besten denken.
ich glaube, adhs-patienten reagieren auf grund ihrer konzentrationsschwäche instinktiv damit, dass sie ihre "leistungsphasen" in den bereich des tages legen, von dem sie wissen (unterbewusst), dass es dann am leichtesten geht und sie die besten chancen haben, was auf die reihe zu bekommen.

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03.12.2011 03:45 Uhr von Kacknoob
 
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ADHS? So kann man das natürlich auch nennen. Kopf -> Wand

Schon komisch der exponentielle Anstieg dieser Leute, oder? Das man den Begriff überhaupt noch Verwenden darf ist schon Krass.
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03.12.2011 09:30 Uhr von Kacknoob
 
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@ZRRK: Naja,
umso tödlicher Deine Kopfschmerzen sind, umso teurer kann ich Dir die Pillen dafür verkaufen. ;-)
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03.12.2011 13:31 Uhr von Cataclysm
 
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@Separis: Danke für deine Beiträge, die ich mit großer Freude gelesen hab.
Ich sehe das Alles sehr ähnlich.
Ich glaube, das, was heute noch als Krankheit eingestuft wird, sind alles nur "Eigenarten" von Menschen.Es sind verschiedene Typen, die in unserem System anecken, weil das System nicht für alle Menschen geeignet sind.
Menschen, die in der Nacht aktiver werden, sind in der Tat die Kreativen und die Denker.



Sag einem Menschen, er ist krank, wird er sich als krank empfinden...und damit krank werden.

Sag ihm, dein "Leiden" ist dein Segen und eine Gabe, und er wird ein wundervoller Mensch, von dem die ganze Menschheit profitieren kann, wenn man ihn lässt (daraus werden dann Autoren, Maler oder Songwriter)

Autismus gehört mit in diese Ecke...
Autistische Kinder werden krank und ziehn sich zurück, weil ihr Verhalten (das stille sich in sich selbst zurück ziehn zB) von Beginn an fehlinterpretiert wird.
Diese Menschen sind nicht krank..aber überfordert mit dem alltäglichen Leben, weil ihr Kopf ganz andere Sachen kann und auch macht...sie haben kein Interesse an Gleichaltrigen weil die zum Brechen langweilig sind...diese Menschen sind nur anders, aber nicht krank.
Mit Liebe aufgezogene Autisten sind Genies...aber welche Gesellschaft will schon Genies, die sich nicht in die Tretmühle zwingen lassen?



Dein Beispiel mit dem Heuschnupfen ist übrigens totaler Schwachsinn...die Leute werden heute desensibilisiert, was in fast allen Fällen funktioniert.Man macht in der Tat nix anderes ,als den Körper langsam an diese Stoffe zu gewöhnen.Die Symptome müssen nur in dieser Übergangsphase medikamentös behoben werden.Tatsächlich drückt man den Leuten im übertragenen Sinne Tschantücher in die Hand und sagt "Da musste nun durch,danach wirds besser"... nur wird es halt ganz langsam gemacht.

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03.12.2011 13:42 Uhr von Cataclysm
 
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Wichtige Fragen: Ich zitiere nochmal Separis,weil er/sie es so gut formulierte:

°°Wollen wir, dass Kinder in dem Glauben aufwachsen, die Lösung ihrer Probleme läge darin, Pillen zu schlucken?
Wollen wir, dass Kinder lernen, dass sie nicht für ihr Verhalten verantwortlich sind, sondern statt dessen die Schuld auf eine mysteriöse "Krankheit" schieben können?°°
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03.12.2011 14:00 Uhr von Cataclysm
 
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°°Vorausgesetzt, sie lernen, ihre Fähigkeiten in ihrem Leben richtig einzusetzen und suchen sich zum Beispiel einen Beruf, der für sie Berufung ist. Albert Einstein, Ludwig van Beethoven, Walt Disney, Will Smith oder Robin Williams – bei all diesen Künstlern weiß oder vermutet man, dass sie ADHS hatten beziehungsweise haben. Und das Glück, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Künstler, Animateur, Moderator, Koch oder auch Pädagoge, alles Berufe, die sich besonders gut für Menschen mit Fähigkeiten wie Ideenreichtum, Impulsivität, Begeisterungsfähigkeit und Selbstlosigkeit eignen und damit perfekt sind für den typischen Zappelphilipp.°°


Danke! Ich hoffe, dass das immer mehr Schule macht, die Leute lernen zu erkennen, was für besondere Menschen von ihnen mit Drogen und teilweise Gewalt unterdrückt werden.
Was könnte unsere Gesellschaft von diesen Menschen profitieren, wenn sie sie nicht kaputt machen würden, bevor sie überhaupt alt genug sind, sich zu entfalten.
Aber genau die Eigenschaften, wie Impulsivität oder Selbstlosigkeit werden in unserer Gesellschaft nicht gern gesehn und / oder brutal ausgenutzt.
Und genau das führt wiederrum zu verschlimmerten Krankheitszuständen.


@Lewis Montray Alton

Wurdest du medikamentös behandelt,womöglich seit der Kindheit an...?
Dann werden deine Leiden zu einem großen Prozentsatz an der falschen Erziehung und an deiner Medikamentierung liegen, die alle Symptome verstärkt und verschlimmert. Einige Symptome bekommst du auch erst durch die Therapie.

Du bist nicht der Einzigste hier , mit der Krankheit...nicht nur du kennst dich aus.Und verschieden Menschen kommen immer wieder zu verschiedenen Urteilen....du wünscht jemandem Leid an den HAls, weil du dich selber unverstanden fühlst.Das ist aber nicht der richtige Weg.
Vieleicht wurdest auch du in dem Sinne "misshandelt" durch Ärzte und deine Eltern, als sie dir beibrachten , dass du krank bist und nicht normal, sondern "fehelrhaft"...

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03.12.2011 15:11 Uhr von hujiko-san
 
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pff @Kacknoob
Der exponentielle Anstieg, wie du es nennst, begründet sich neben weiteren Gründen auch mit einer besseren Forschungslage. Auch muss man ADHS eher als Disposition begreifen. Nicht jeder, der eigentlich in diese Kategorie fiele, muss zwangsläufig darunter leiden, oder gar auf die Idee kommen, vom Normverhalten abzuweichen. Da spielt das Umfeld, bzw. die Umwelt eine große Rolle. Wir leben in Gesellschaftsverhältnissen, die bei bestehender Disposition das Entstehen von Leidensdruck nun einmal begünstigen.
Btw. lassen sich mit bildgebenden Verfahren bei einem Gros der ADHS-Patienten auch hinsichtlich der Funktionsweise des Gehirns Anomalien nachweisen.
Bis wir also die genaueren Hintergründe besser können, muss für dieses Syndrom (also nichts weiter als eine Symptomsammlung) erst einmal das gegenwärtige Label herhalten. Ob es dir passt, oder nicht.
>>Das man den Begriff überhaupt noch Verwenden darf ist schon Krass.<< Ja Alda, boah ey, is schon echt krass, Alda. *rollingeyes*

Und zu deiner Pharma-Verschwörungstheorie da: Mag ja in vielen Bereichen zutreffen, aber an dieser Stelle ist das Mumpitz. Stimulanzien sind billig... in Herstellung, als auch Verkauf. Der Markt bietet zahllose Generika von kleinen und großen Firmen. Da verdient kaum einer groß etwas.
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03.12.2011 15:11 Uhr von hujiko-san
 
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pff2: @Separis
Papier ist geduldig, und Dr. Honos-Webb kann eine Menge schreiben, wenn der Tag lang ist.
Davon abgesehen, möchte ich den generellen Nutzen ihres Buches nicht in Frage stellen, da Teile des Syndroms tatsächliche Stärken darstellen, und bei entsprechender Förderung die Problematik lindern. Auch die Perspektivenverschiebung finde ich förderlich. Sich aber allein auf diesen Ansatz verlassen zu wollen, und dies auch so zu propagieren, ist grob fahrlässig.

Deine Ausführungen mögen zwar für einen Teil der Betroffenen zutreffen, aber dies auf das Gros der Patienten zu verallgemeinern ist schlichtweg naiv.

Nicht jeder ADHS-Betroffene neigt zu unbedingter Gerechtigkeit, auch wenn sich das entsprechende Klientel das gern selbst auf ihr Fähnlein schreiben möchte, was auch nur allzu verständlich ist. Derweilen neigen betroffene Kinder gerade zu eindrucksvollen Lügengebilden, um ihre mannigfaltigen Inkompetenzen zu vertuschen. Der Gerechtigkeitssinn im sozialen Umgang ist oft extrem naiv gefärbt und häufig Resultat der teilweisen Unfähigkeit, feine Nuancen sozialer Interaktion wahrnehmen zu können.
Als Beleg kann ich auch anführen, dass Delinquenz zu den Komorbiditäten einer unbehandelten ADHS gehören. Zumindest ist der Anteil unter Inhaftierten im Vergleich zum Anteil innerhalb der Allgemeinbevölkerung stark erhöht. So viel zum Gerechtigkeitssinn.
Zum Thema gesellschaftskritisch, kann ich dir nur sagen, dass die Übergänge zwischen gesellschaftskritisch, oppositionell und antisozial ziemlich fließend sind. Wo wir dann zuletzt auch wieder bei Gerechtigkeit, Delinquenz und Komorbiditäten ankämen.

>>Richtig gefördert, können die Kinder in die kreative Bahn gebracht werden, anstatt die mit Ritalin zu psychologische Wracks zu verwandeln.<<
Je nach Intensität der Beeinträchtigung, bestünde das einzig halbwegs unproblematische Lebensumfeld aus Eremitage im Wald. Das ist zugegeben überspitzt und polemisch formuliert, trifft aber im Kern je nach Schweregrad die Realität.
Die von dir angesprochenen kreativen Bahnen sind gänzlich nutzlos, wenn sie im jeweiligen Lebensumfeld nicht kanalisierbar sind. Soll heißen: Du kannst noch so brilliante Ideen haben. Bist du nicht in der Lage diese zeitnah, flüssig und verständlich zu Papier zu bringen, oder zu der bevorstehenden Konferenz pünktlich aufzutauchen, kannst du dir deine genialen Einfälle (und die können wirklich genial sein) einfach in die Haare schmieren. Mann muss von seiner Kreativität auch leben können, da wir vom Grundeinkommen nun einmal auch weit entfernt sind.
Die Idee zum Roman ist nichts, aber auch gar nichts wert, wenn dieser nicht auch getippt wird, und daran hapert´s meist.

Und zum Thema "psychologische Wracks": Mit Verlaub: Aber, hast du sie noch alle? Nur mal so als Frage in den Raum gestellt!
Du scheinst gar nicht zu ahnen, welchen Befreiungsschlag die medikamentöse, bzw. multimodale Therapie für viele Betroffene, ob nun Kinder oder Erwachsene, darstellt. Ich habe dank Stimulanzien-Therapie schon Kinder aus der sonderpädagogischen Betreuung auf Gymnasialniveau aufsteigen sehen, beseelt von der Dankbarkeit, endlich ihre Gedanken auf Papier bekommen zu können, so dass ein Zweiter das Geschriebene nachvollziehen kann. Da steckte echte Freude, echte Dankbarkeit dahinter, sich endlich mitteilen zu können und nicht mehr für dumm gehalten zu werden.

Oder um es noch einmal einfach knapp festzuhalten, ich will ja deine Konzentrationsfähigkeit nicht über Gebühr strapazieren:
Nachweislich sind sämtliche reinweg verhaltenstherapeutisch orientierte Ansätze, oder reinweg medikamentös orientierte Ansätze der multimodalen Therapie (Medikation + Verhaltenstherapie) weit unterlegen. Die Studienlage hierzu ist stichhaltig. Viele wissenschaftlich einwandfreie Studien ausreichender Größe.
Ergo, kommst du mit Erziehungs- bzw. verhaltensorientierten Maßnahmen einfach nicht weit.
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03.12.2011 15:12 Uhr von hujiko-san
 
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pff3: @topic
Ich habe diese Diagnose schon viele Jahre, und zum Akademiker hat es unabhängig von Medikation allemal gereicht. Zeitweilig habe ich Medikamente dafür genommen, welche allesamt ihre Vor- und Nachteile haben. Die wichtigen Etappen in meinem Leben habe ich jedoch ohne Selbige bewältigt.

Für mich persönlich war es seinerzeit ein enormes Glücksgefühl nach langwieriger Anamnese und Jahre des namenlosen Leidens endlich eine Kategorie für meine Befindlichkeiten in der Hand zu haben. Hat mir insofern geholfen, mit mir, meinen vormals unerklärlichen Defiziten, meinem früher allgegenwärtigen Weltschmerz besser umzugehen. Durch die Medikation war ich imstande andere, früher versäumte Dinge nachzulernen, und schlussendlich fähig zu begreifen, dass ich auch ohne Medikamente zufrieden mein Leben meistern kann.

Seither bin ich glücklich.. mit mir, mit der Welt, dem Leben und kann Nutzen aus diesem besonderen Umstand ziehen. Und das ist, ehrlich gesagt, das Einzige was für mich und meine Welt von Belang ist.
Und von daher, ist es mir schlichtweg egal, welchen Namen das Kind letztendlich hat, oder der unreflektierte Stammtischphilosoph dessen Existenz anerkennen mag, oder nicht. Mir klappt nur das Messer auf, wenn potenzialbehaftete Kinder Gefahr laufen, nicht hinreichend gefördert zu werden, weil irgendwelche Spinner ihre verqueren (Nicht-)Therapiepraktiken an ihnen ausprobieren wollen. Welche katastrophalen Folgen die seinerzeit populären Irrungen der antipsychiatrischen Bewegung verursacht haben, sind mir noch gut im Gedächtnis. Dem Interessierten lege ich "Alle meine Freunde sind verrückt - Aus dem Leben eines schizophrenen Jungen - Bericht einer Mutter" von Sera Anstadt ans Herz. Da wird das Thema randläufig, aber äußerst prägnant aufs Tableau gebracht.

Nur Spaß, denn tatsächlich finden ja viele Stammtischgespräche auf überraschend hohem Niveau statt: Der übliche Stammtischler hat ohnehin nur Angst, dass ein Teil der Anderen plötzlich ihre Dämlichkeit erklären könnte, ja, sogar etwas dagegen unternehmen könnte, während er als Einziger auf dem Etikett "doof geboren" sitzen bleibt.

@Cataclysm
Ich wurde auch keineswegs als Kind medikamentös therapiert, noch wurde ich falsch erzogen. Im Gegenteil: Man presste mich weder in enge Korsetts, noch ließ man mir zu viel Freiraum. Ich konnte mich wunderbar entfalten und habe liebevolle Unterstützung, gleichermaßen aber auch erzieherische Ge- und Verbote genossen. Rundum: Ich hatte es wirklich prima.
Das Leiden, aber blieb.
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03.12.2011 15:29 Uhr von Cataclysm
 
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°°noch wurde ich falsch erzogen.°°

falsche erziehung bedeutet in dem kontext, dass ein kind nicht angemessen und seiner natur nach gefördert wird, was zu depressionen und anderern zustaänden führt, und damit den leidensdruck erzeugt.


°°Du scheinst gar nicht zu ahnen, welchen Befreiungsschlag die medikamentöse, bzw. multimodale Therapie für viele Betroffene, ob nun Kinder oder Erwachsene, darstellt. °°

alkoholiker fühlen das selbe, wenn sie endlich wieder sich betrinken können.und das mein ich ohne flachs.
auch ein alkoholoker kennt in der regel seine psychologischen probleme nicht, und medikamentiert sich selber, weil er einfach glücklich und erleichtert ist, eine weile lang nicht mehr zu leiden.
das gleiche passiert, wenn du medikamente nimmst, ohne den grund für dein leiden zu kennnen und dieses grund zu beheben.
du wirst abhängig von medikamenten, ohne die dein leben wieder zur hölle wird.
das tut mir sehr leid für dich, und ich hoffe du findest mal einen arzt , der dir besser hilft und dir klarmacht, was eigentlich schief läuft.


°°Je nach Intensität der Beeinträchtigung, bestünde das einzig halbwegs unproblematische Lebensumfeld aus Eremitage im Wald°°

das ist nicht überspitzt, das trifft das problem im KERN!
unsere lebensumstände sind ABARTIG in den großen städten...das hat nichts mehr mit natur oder natürlich zu tun.und adhs-menschen reagieren im übermaß auf sowas...

°°Du kannst noch so brilliante Ideen haben. Bist du nicht in der Lage diese zeitnah, flüssig und verständlich zu Papier zu bringen, oder zu der bevorstehenden Konferenz pünktlich aufzutauchen, kannst du dir deine genialen Einfälle (und die können wirklich genial sein) einfach in die Haare schmieren.°°
genau das meine ich mit ansprechender förderung und erziehung...ohne hilfe geht es in unserer kaputten gesellschaft nämlich nicht mehr.


°°beseelt von der Dankbarkeit, endlich ihre Gedanken auf Papier bekommen zu können, so dass ein Zweiter das Geschriebene nachvollziehen kann. Da steckte echte Freude, echte Dankbarkeit dahinter, sich endlich mitteilen zu können und nicht mehr für dumm gehalten zu werden.°°


kannst du dir das GLÜCK und den SEGEN vorstellen, wenn du herrausfindest , wie du SELBER dorthin gelangst, ohne hilfe, ohne medikamente..wenn du frei bist?nicht abhängig?

nein , kannst du nicht...denn soweit bist du noch nicht.


°°ich will ja deine Konzentrationsfähigkeit nicht über Gebühr strapazieren:°°
hinter deiner argumentation steckt viel aggression.ich denke , dass kann man darauf zurück führen, dass man dir nahelegt, dass du SELBER die verantwortung übernehmen musst.tabletten sind eine krücke auf dem weg der selbsterkenntniss...bleib am ball.






°°Das Leiden, aber blieb. °°

das kenn ich auch so. eltern sind keine pädagogen, kein fachpersonal, dass weiß, wie es mit einem menschen wie dir umzugehn hat..die können dir nicht helfen,wenn sie nicht geschult wurden.

[ nachträglich editiert von Cataclysm ]
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03.12.2011 16:47 Uhr von hujiko-san
 
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@Cataclysm: Auch wenn ich dir mit meiner Frage zu nahe trete:
Aber kann es sein, dass du gerade im Proseminar Psychologie herumlümmelst?
Oder verdaust du gerade irgendeine akute Suchtepisode? (bei dir war schon im anderen Thema die Rede von Drogen, nun sinds hier Alkoholiker)
Die psychologischen Binsenweisheiten jedenfalls, sind typisch für die unteren Semester, oder Leute mit Therapieerfahrung, die glauben nun zum Experten zu avancieren und die Weisheit der Welt mit Löffeln gefressen zu haben. Meist ändert sich das nach dem Rückfall in alte Verhaltensmuster nach ein paar Jährchen.

Ich meine ja nur so. Wenn du glaubst, so viel über mich zu wissen, und hier wie wild herum spekulierst, orakele ich auch einfach mal weiter.

Du hast scheinbar meinen Text nicht ganz, oder aufmerksam genug :D gelesen. Was ja zugegebenermaßen auch in Anbetracht der Länge ziemlich schwierig ist.

Nun, noch einmal in Kurzform:
Danke für die Nachfrage, aber ich habe Förderung in einem prima Maß erfahren, habe schulisch oder sozial keinerlei Probleme gehabt, und bin meinen Weg gegangen.
Mein Leiden war eher von subtiler Natur, hinter dem immer die Frage stand, warum mir einige Dinge so schwer fallen, die für andere gänzlich einfach erscheinen. Zumeist handelte es sich hierbei um Banalitäten.

Mit meiner Diagnose bekam ich meine Erklärung, gleichermaßen Medikamente für eine gewisse Zeit. Ich habe in dieser Zeit eine Menge über mich gelernt, und mit meinen Defiziten umzugehen. Dies ermöglichten mir vor allem die Medikamente.

Ich nehme schon seit vielen Jahren keine Medikamente mehr, und habe in diesem Zeitraum ganz aus mir selbst heraus alle mir wichtigen Etappen meines Lebens problemlos gemeistert. Die Verantwortung für mein Tun übernehme ich schon immer. Danke für deine haltlose Spekulation. Und mich als abhängig zu klassifizieren ist nicht nur anmaßend, sondern obendrein über aller Gebühr beleidigend.

Aggressionen... nun, auch hier wieder: Wenn du meine Ausführungen aufmerksam gelesen hättest, dann sollte dir nicht entgangen sein, dass ich den Grund meiner Aggressionen klipp und klar benenne.
Ich werde wütend, wenn ein Medikament, welches im Vergleich zu vielen anderen, weitaus gebräuchlicheren Medikamenten sogar noch unproblematischer ist, welchen vielen Betroffenen in Akutphasen und Anfangsphasen eine wichtige Hilfe ist, generell und radikal verteufelt wird, von Leuten wie Separis, die ihre von der Studienlage her haltlosen Informationen obendrein noch von esoterisch angehauchten Nahrungsmittelergänzugs-DEALERN beziehen und hier als die einzige Wahrheit verkaufen wollen.
Das hat mit Debatte nichts zu tun, sondern entspricht einer Hexenjagd, und da reagiere ich empfindlich.

>>kannst du dir das GLÜCK und den SEGEN vorstellen, wenn du herrausfindest , wie du SELBER dorthin gelangst, ohne hilfe, ohne medikamente..wenn du frei bist?nicht abhängig?

nein , kannst du nicht...denn soweit bist du noch nicht.<<
Erst einmal spreche ich hier von KINDERN. Natürlich sollen diese lernen, wie sie ganz von allein dort hin gelangen, ohne Hilfe??? Natürlich... warten wir, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, und hoffen, dass es sich dann später mal selbst hinaus zieht, oder wie muss ich das deuten? Entweder sprichst du dich für oder gegen Förderung aus. Und wenn Förderung, dann sollte eine umfassende Hilfestellung gegeben werden, die, entsprechend dem Stand der Forschung, eben auch eine Medikation nicht ausschließt, aber nicht als Mittel der ersten Wahl sieht.
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03.12.2011 16:47 Uhr von hujiko-san
 
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Du scheinst den Therapieansatz bei ADHS nicht verstanden zu haben. Letztlich läuft es auf Hilfe zur Selbsthilfe und die Vermittlung von Strategien hinaus. Interessant ist, dass die meisten betroffenen Kinder diese Hilfestellung ohne Medikation nicht einmal annehmen könnten. Das entzieht sich nämlich ihrem bewussten Willen.

Interessant ist auch, dass wir von Abhängigkeit keineswegs sprechen können. Das Problem entwickelt sich ja nicht im Lauf der Medikation, sondern bestand vorher schon. Das ist so, als würde ich sagen: Ich bekomme Kopfschmerzen, weil ich weiß, dass es Kopfschmerztabletten gibt.

Hört mir bloß mit dem unsinnigen Ritalin-Bashing auf, was hier betrieben wird.

Und höre damit auf, mir erklären zu wollen, wie ich bin und wer ich bin. Ich habe dem Ergründen von Selbigem eine Menge Zeit gewidmet, und werde damit wohl bis zu meinem Lebensende naturgemäß zu tun haben.

Deine Unterstellungen sind beleidigend und entsprechen nicht einmal im Mindesten meiner Realität. Ich fasse zusammen:

- du beleidigst meine mich früher Erziehenden
- du behauptest, ich wäre abhängig von irgend etwas
- du behauptest, ich würde mein leben nur mit hilfe von medikamenten und permanenten Hilfestellungen meister, degradierst mich also zum Sozialfall

Und hier das letzte Mal:
Meine Erziehung war prima.
Ich trinke nicht, nehme keine Drogen und auch keine Medikamente.
Ich meistere mein Leben vollkommen zufrieden aus eigener Kraft, und bin weder auf finanzielle noch andersweitige Hilfestellung angewiesen. Nein, in meiner Freizeit gebe ich sogar noch ehrenamtlich Hilfestellungen, für Menschen, die allein eben nicht so gut zurecht kommen.

ABER UND HIER DAS WICHTIGSTE:
Ich will hier kein Kriegsbeil ausgraben... nachdem wir jetzt alle beide wild herum orakelt haben, was den anderen betrifft, hat das jetzt hier mal ein Ende.

Ich greife nämlich einen ganz wichtigen Kernpunkt auf, in dem ich dir vorbehaltlos zustimme:

>>unsere lebensumstände sind ABARTIG in den großen städten...das hat nichts mehr mit natur oder natürlich zu tun.und adhs-menschen reagieren im übermaß auf sowas...<<

Ja, da hast du Recht. Kann ich nichts dagegen sagen. ADHS ist etwas, was erst dann Leidensdruck erzeugt, wenn das Leben sich von "der eigentlichen Natur der Dinge" entfernt. Wenn natürliche Bedingungen durch abstrakte Begrifflichkeiten ersetzt werden, wenn immer mehr Teilaspekte des Lebens normiert, standardisiert werden, Individualität durch Pseudoindividualität ersetzt wird, die letztlich nurmehr Konsum meint, dann leidet der ADHS-Betroffene. In einer Welt, in der die Aufmerksamkeit des Einzelnen an der Reizüberflutung aller modernen Segnungen zerfasert, dann sind wir alle auch ein wenig ADHS. ;)

Dies lässt sich aber nicht einfach so ändern, und raus aus der Tretmühle schaffen es auch nur die Wenigsten. Und nun ist halt die Frage, wie man einem Gros der Betroffenen ein halbwegs würdiges Dasein innerhalb des Ist-Zustands ermöglichen kann. Auf spontane Änderung ist jedenfalls nicht zu hoffen. Und obendrein gibt es genug Menschen, die ein Interesse daran haben, dass alles genau so bleibt, wie es ist.

Therapeuten jeglicher Couleur können nur im Rahmen der gegenwärtigen Verhältnisse arbeiten, auch wenn ihnen etwas anderes lieber wäre.
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03.12.2011 17:40 Uhr von Cataclysm
 
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da hab ich aber ins bullseye getroffen,was?
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03.12.2011 20:27 Uhr von hujiko-san
 
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Hmm In Hinsicht meiner Vorstellungen, wie eine Gellschaft funktionieren könnte, ja.

Wenn du auf meine Lebensumstände anspielst: Nö. Das klappt so nicht. :P
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04.12.2011 22:04 Uhr von hujiko-san
 
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@HalloKaetzchen: Dem stimme ich zu. Diese Esoterik-Schiene ist ohnehin Bauernfängerei par excellence. Immer wieder lustig in Verbindung mit ADHS: Indigo-Kinder... da bekomme ich das große Brechen.
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02.04.2012 10:18 Uhr von Zulutr0n1c
 
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Danke Cataclysm für den Konstruktiven Beitrag: ADHS ist nur in unserer schnellen Gesellschaft eine Krankheit bei allem wo man nicht sicher von einem vorübergehenden Effekt sprechen kann konstruieren Wissenschaftler irgendwelche Symptomtheorien drumherum/rein. Faktisch geht es aber nur um übersensible eigentlich extrem naturverbundene Menschen, die das gewisse Feeling für die Natur in ihrem Leben automatisch mitbringen und diese westliche Gesellschaftsform mehr und mehr aufruft diese Natur zu zerstört entstellt oder verwüstet. Statt abhilfe zu beschaffen gibt es (Welthunger könnte mit 30 MRD € effektiv bekämpft werden statdessen gibt man 1 Bio für Waffen aus) nur primitive Geldlösungen die stets den reichen helfen noch mehr Geld zu scheffeln und den Armen nur hilft weiter arm zu bleiben.
Das wiederspricht sich und im Hirn eines übersensiblen Menschen kollidieren da 2 Planeten täglich miteinander, irgendwann dreht man dann durch und wird aggressiv ich selber kann nur schlafen wenn ich abends irgend ne Form der Betäubung intus habe oder ich wenigstens bis 2 oder 3 irgendwas zocke um mich geistig abzuschiessen.
Wenn ich öfter mal die Möglichkeit hätte auf mein "Feingefühl" einzugehen statt ständig sich erklären zu lassen das ist schlecht und du musst anders werden um gesellschaftlich akzeptiert zu werden, aber darauf geb ich heute gar nichts mehr.
Medikamentenmillionäre die ihre unwirksamen Medikamente an den Mann bringen um die mache ich meist nen grossen bogen bin im Jahr max 2 mal krank einmal zur Winterfrühlings und zur Herbstwinterwende.
Ich danke den Göttern das es sowas wie Hanf gibt denn ohne dem wär ich ständig von meinen Wünschen und Ansprüchen im Leben in die Irre geführt worden. Noch heute passiert es mir oft das ich in Kurzschlussaktionen mir sachen besorge wie Handyverträge ohne nachzudenken ob ich das auch die komplette zeitdauer bezahlen kann. Und ich hasse dieses Polizeistaatensystem das mich alsKonsument auf eine Stufe mit Kinderschändern und Vergewaltigern stellt und ähnliche Behandlungsweisen wie bei Terroristen an den Tag legen, mit Kanonen auf Spatzen schiessen ist in dieser Gesellschaft so ein legitimes Mittel geworden, darum hat man auch nichts dagegen seinen vorschulkindern medikamente die ähnlich wie Kokain wirken mitzugeben.

abschliessend ist zu sagen das diese Konsumgier und Halbschrottgesellschaft nicht funktionieren kann und erwachsene Kinder wie ich sind der beste Beweis dafür irgendwas bleibt bei diesem ewigen Krieg und Friedens Gut gegen Böse Spiel immer auf der Strecke. Im Falle einer immerstärker verrohenden Lebenssituation sind es als erstes unsere Gefühle die erkalten und als zweites kommen unsere Kinder.

Also streitet euch nicht weiter, ADHS wurde in den letzten Jahren verstärkt als Grund vorgeschoben warum Erziehung unwichtiger wie Psychologische Behandlung wurd. Warum? Um den Medikamentenlobbiisten es leichter zu machen die Medikamentenabhängigkeit für unsere Jüngsten einzuführen. Da bleib ich bei dem alten Easy Rider Motto ... Am Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund.

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