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Englischer Arzt bietet Internetbehandlung an

Auf der Seite DrEd.com bietet der englische Arzt Jasper Mordhorst auch außerhalb seiner Heimat eine ärztliche Diagnose und Behandlung an. Seiner Ansicht nach schätzen die Patienten die Anonymität des Angebots. Behandelt werden vor allem Geschlechtskrankheiten und sexuelle Probleme.

Mit Hilfe von Fragebögen diagnostiziert der Arzt Krankheiten und stellt auch Rezepte aus. Nach einer EU-Richtlinie ist das Angebot rechtens. Bei deutschen Kollegen wird das Projekt skeptisch betrachtet. Sie bezweifeln, dass eine Ferndiagnose in den meisten Fällen gestellt werden könne.

Klagen werden von dem Unternehmen erwartet. Besonders kritisch wird die Verbindung des Medizinportals mit einer Apothekenkette gesehen. Diese Verknüpfung an allein eine Kette sei in Deutschland nicht denkbar. Der Arzt vertraut darauf, dass seine Patienten verantwortungsbewusst handeln.


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WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Internet, Wissenschaft, Arzt, Medizin, Insel
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.12.2011 15:22 Uhr von Pils28
 
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Da wird ein Geschäft aus falscher Scham gemacht. Der Weg sollte dahin gehen, dass Aufklärung betrieben wird, so dass die Leute früher zum Arzt gehen und nicht auf ein Wunder hoffen. So wird es gar noch gefördert, dass Leute zu Hause sitzen bleiben. Nicht erst seit House M.D. sollte jeder wissen, dass Aussagen von Patienten eher skeptisch zu sehen sind. Willl er nicht wahrhaben, dass er ernsthaft krank ist, werden Symptome verschwiegen oder kleingeredet, hat er Kummer, ist er sterbenskrank.
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02.12.2011 20:12 Uhr von Lilium
 
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Naja Bei dem Nachnamen "Mordhorst " wäre der Erfolg in Deutschland wohl eher fraglich ;)
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02.12.2011 20:46 Uhr von QuinzZy
 
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Dr. Nick

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