01.12.11 11:57 Uhr
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Bahn-Studie: Ostdeutsche Städte werden kaum angefahren

Laut einer Studie von Dresdner Verkehrswissenschaftlern hat die Deutsche Bahn im Osten Deutschlands viele Mängel in Sachen Infrastruktur.

Ostdeutsche Städte sind demnach für die Reisenden wesentlich schlechter erreichbar als westdeutsche, so die TU Dresden.

In Sachen Erreichbarkeit war unter den ersten 50 Plätzen keine einzige ostdeutsche Stadt. Alle Städte im Osten seien "unterdurchschnittlich bis sehr schlecht erreichbar", so das Fazit der Studie.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Reise, Bahn, Stadt, Ostdeutschland
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2011 12:12 Uhr von Pilot_Pirx
 
+10 | -0
 
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dort hat ja auch: Määhdorn ganze Arbeit geleistet in seinem Sparwahn und die viele Reichsbahngleise einfach stillgelegt
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01.12.2011 12:19 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -3
 
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überschrift: die überschrift ist mal total banane !
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01.12.2011 12:29 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+4 | -1
 
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komisch, also zumindest hier in (West)Sachsen kann ich mich nicht beschweren. Wenn man doch mal Bahn fahren möchte dann kommt man eigentl. überall problemlos hin. Und das nicht jeden 5k Einwohner Nest alle 10 min angefahren wird ist doch klar. Einzig der Nahverkehr hat etwas gelitten durch Streckenschließungen aber da gibs ja nu Busse.

Mag ja sein das meine Ansprüche da zu niedrig sind aber wie bitte isses da "drüben" ?

"Selbst wenn der Osten eine Infrastruktur hätte, würde dort keiner mehr hinwollen. "
komisch das es den "Wessis" bei uns im Matrikel hier außerordentlich gut gefällt. Die schwärmen doch tatsächlich alle von unserer Art miteinander umzugehen, mehr Geselligkeit usw...

[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
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01.12.2011 12:44 Uhr von jpanse
 
+0 | -1
 
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@Gebirgskraeuter: Das lässt seit der Assimilation durch die "BRD" aber auch immer mehr nach. Ich würde jetzt auch nicht unbedingt wieder zurückgehen..sag ich dir ganz ehrlich....
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01.12.2011 12:53 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+2 | -5
 
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könnte daran liegen das keiner dort hin will: in die blühenden Landschaften
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01.12.2011 13:54 Uhr von fallobst
 
+5 | -3
 
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also dresden und leipzig sind voll mit: studenten aus dem westen. aber ist ja auch logisch. sind 2 wunderschöne städte, mit vielen leuten aus allen ecken und größtenteils ohne asoziale. ich bin froh, dass ich den sprung in den osten gemacht habe und meine kommilitonen auch. die umgebung ist da schon nur mit abstufungen zu genießen, aber eine pauschal-abwertung des "ostens" ist lächerlich. da könnte man ja genauso vom häßlichen, depressiv grauen ruhrpott reden obwohl es auch dort schöne ecken gibt.
und die ganzen dorf- und kleinstadt-leutchen, die aus ihrem beschissenen kaff eh nie rauskommen, aber so tun, als hätten sie schon die ganze welt gesehen, sollten mal ganz schnell still sein.
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01.12.2011 14:41 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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@Fallobst: da liegt aber das Problem...

In Thüringen z.B. kannst du ausser Jena und Erfurt alles andere vergessen.

Und DD und LPZ sind auch so Ausnahmestädte...

Leider gibt es mehr nicht so schöne Ecken. Wenn du in deinem Leben schon mal in Gera warst weisst du was ich meine...
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01.12.2011 15:07 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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es gibt eben: überall sone und solche. Mir sind die Leute im Osten wie im Westen freundlich und gleichermaßen auch unfreundlich begegnet. Die Infrastruktur, die hier bemängelt wird, muß sich doch erst entwickeln. Da reichen keine 20 Jahre. Schließlich wurde alles in über 40 Jahren herunter gewirtschaftet.
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01.12.2011 15:34 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+2 | -2
 
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"Schließlich wurde alles in über 40 Jahren herunter gewirtschaftet."

So einfach isses auch nicht. Viele Bahnlinien wurden erst nach der Wende dicht gemacht. Auch der ÖPNV war zu Ostzeiten besser organisiert, zwangsläufig da einfach nicht jeder nen PKW hatte. Damals gabs auch noch Betriebsbusse die durch de Gegend gefahren sind um Leute aufzusammeln.
Nicht alles war schlecht...und wer schoneinmal in Bitterfeld war, vor und nach der Wende, bzw. Verwandte dort hat wird wissen was geschah als der Westen seine neuen "Konkurenten" entsorgte. In der Treuhand lief einiges was nicht koscher war. Verkaufte Betriebe für ne Mark, Treuhänder mit Beziehung zu Unternehmen der BRD die dubiose Geschäfte abzogen ...

Naja kann keiner mehr ändern.

@jpanse

"Leider gibt es mehr nicht so schöne Ecken. Wenn du in deinem Leben schon mal in Gera warst weisst du was ich meine... "
Gera...die wolln uns immer locken, zum Buß und Bettag solln wir immer "Shoppen in den Gera-Arcade" pah! das is bestimmt ne Falle und dann lassen sie uns nie wieder gehen und wollen dass wir für sie arbeiten ;)


[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
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01.12.2011 17:42 Uhr von quade34
 
+2 | -2
 
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gerade Bitterfeld hat doch enorm: profitiert. Jetzt kann man dort wieder atmen, was vorher eine Qual war. Und was den ÖPNV angeht, so ist doch festgestellt worden, dass der größte Teil der Betriebsmittel nur noch Schrott war. Genauso sah es in den Betrieben aus. Keiner von euch jüngeren Menschen würde an solchen Arbeitsplätzen auch nur 5 Minuten bleiben wollen. Es war für die Westdeutschen nicht vorstellbar, wie im Osten gewirtschaftet wurde. Erzählte man seinen Verwandten bei Ihren Besuchen davon, schüttelten sie ungläubig den Kopf. Unbegreiflich.

[ nachträglich editiert von quade34 ]

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