30.11.11 13:18 Uhr
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Poker viel mehr als nur ein Glücksspiel?

Das größte Fehlurteil überhaupt: Poker ist ein Glücksspiel. Seit dem deutschen Poker Weltmeister Pius Heinz wird das beliebte Kartenspiel überall diskutiert. Ist es Sport, ein Geschicklichkeitsspiel oder doch einfach nur ein Glücksspiel?

Die Popularität des Spiels wird weltweit immer größer. Ende des letzten Jahrtausends ging Poker erstmal online und ist heute auch als Online Poker im Netz stark vertreten. Bei der Poker WM 2003 gewann ein Spieler erstmals mit geringem Einsatz zweieinhalb Millionen Dollar.

Dadurch schaffte es das Spiel auch ins Fernsehen. Poker Turniere dauern manchmal mehrere Tage; es sind über zweieinhalb Millionen Blattmischungen bekannt. Das Spiel verlangt unter anderem Geduld, Geschick und strategisches Vorgehen. Alleine von Glück kann also nicht die Rede sein.


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WebReporter: LenaKoch
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Sport, Poker, Glücksspiel, Geschick
Quelle: bpoker.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2011 13:56 Uhr von Sergio123
 
+6 | -3
 
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geduld und glück: umso mehr spieler an einem turniertisch sitzen, umso mehr wird es glück (in manchen online-poker-sites 12 oder mehr spieler an einem tisch)
dort kann man nur gewinnen wenn man auf der starthand 2 asse hat und all-in geht .und da braucht man dann trotzdem noch glück um damit durchzukommen.

umso weniger spieler am tisch sitzen umso mehr braucht man geduld . hier kann man nur gewinnen wenn man die gegner genau einschätzen kann.

[ nachträglich editiert von Sergio123 ]
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30.11.2011 14:17 Uhr von tulex
 
+8 | -0
 
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Die Kunst ist der gekonnte Bluff: Man kann nicht immer ein gutes Blatt haben, also spielt man nicht sein Blatt, sondern man spielt sein Gegenüber aus.
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30.11.2011 14:21 Uhr von sv3nni
 
+4 | -1
 
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nur teilweise glück: es geht hauptsächlich um die ausrechnung von wahrscheinlichkeiten ( ich habe ein ass -> der andere hat max. 3), mit deren hilfe man die eigene gewinnchance und die gewinnchance des gegners ausrechnen kann.
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30.11.2011 15:01 Uhr von sfobiwahn
 
+2 | -2
 
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Sososo >> umso mehr spieler an einem turniertisch sitzen, umso mehr wird es glück (in manchen online-poker-sites 12 oder mehr spieler an einem tisch)

Es sind maximal 10 spieler am Tisch, nicht 12... 10 Spieler ist eigentlich das maximal spielbare, alles andere ist murks...

>> dort kann man nur gewinnen wenn man auf der starthand 2 asse hat und all-in geht .und da braucht man dann trotzdem noch glück um damit durchzukommen.

Blödsinn...

>> umso weniger spieler am tisch sitzen umso mehr braucht man geduld . hier kann man nur gewinnen wenn man die gegner genau einschätzen kann.

Eher umgekehrt, je weniger am Tisch sind umso mehr Starthände kann man spielen, geduld braucht man eher bei mehr spielern um auf gute Starthände zu warten...


>> es geht hauptsächlich um die ausrechnung von wahrscheinlichkeiten ( ich habe ein ass -> der andere hat max. 3), mit deren hilfe man die eigene gewinnchance und die gewinnchance des gegners ausrechnen kann.

Es geht hauptsächlich um Strategisches Denken und einschätzen der jeweiligen Situationen, wahrhscheinlichkeiten helfen bei Entscheidungen und einschätzen der Situation, aber nur weil man die wahrscheinlichkeiten kennt ist man noch lange kein guter Spieler..

Pokern ist eine Mischung aus Können und Glück. Wenn man sich nur einzelne Hände oder vielleicht ein paar hundert anschaut kann man noch nicht sagen ob man Gewinner oder Verlierer ist, auf kurze Zeit dominiert das Glück, auf lange Sicht das können. Auf lange Sicht wird ein guter spieler gewinn machen, ein schlechter wird kurzfristig glück haben können aber auf lange sicht verlieren...

Stichwort: Varianz

[ nachträglich editiert von sfobiwahn ]
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30.11.2011 15:11 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+2 | -0
 
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Ob Glücksspiel oder nicht hängt von der Zahl der gespielten Runden ab.

Ein blutiger Anfänger gewinnt erstaunlicherweise gegen den Vollprofi. Liegt das nun am "Anfängerdusel"? Möglicherweise ja. Vielleicht hat der Anfänger tatsächlich eine Glückssträhne - und spielt auch jede Hand. Anfänger neigen zum agressivem Spiel - was, gepaart mit guten Händen, tatsächlich zum Erfolg verhilft.

Der Anfängerdusel hält aber nicht ewig. Nach einigen gespielten Runden ist klar, wer der Profi und wer der Anfänger ist.
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30.11.2011 15:14 Uhr von don_vito_corleone
 
+4 | -7
 
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Klugscheisser sfobiwahn: Es ist ein reines Glücksspiel.
Du kannst nicht wissen welche Karten noch kommen und welche Karten die anderen haben.

Ende.
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30.11.2011 15:14 Uhr von sfobiwahn
 
+1 | -1
 
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Genau! @Abdul_Tequilla: Genau!

Sonst würde es keinen Phil Ivey, Daniel Negreanu, Phil Helmuth, Doyle Brunson, Antonio Esfandiari, Jennifer Harman, Tony G oder dergleichen geben...
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30.11.2011 15:19 Uhr von sfobiwahn
 
+4 | -0
 
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@don_vito_corleone:

Ich bin kein Klugscheisser, befasse dich mal lieber mit der materie bevor du solche verallgemeinerungen aussprichst...

Ein Glücksspiel ist für mich Roulette oder dergleichen...

Beim Pokern sind die Starthände rein zufällig, aber du MUSST nicht unbedingt jede von denen Spielen.

Und man kann sehr wohl den meisten Gegnern eine Range (Bereich) von Kartenkombinationen geben anhand von informationen die man erhält. Es ist ein Glückselement vorhanden, aber das was den Profi und den Amateur ausmacht ist das die Profis, wenn sie einen Pot verlieren, meist weniger verlieren als andere die nur auf gut glück spielen...

Wenn es ein reines Glücksspiel wäre, würde es nicht unendlich viele Bücher füllen. Es ist aufjedenfall sehr facettenreich, wenn auch Glück mit im Spiel ist.
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30.11.2011 16:01 Uhr von fallobst
 
+3 | -0
 
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was ist das für eine hirnlos-news? nen regelrechten poker-boom gabs schon vor jahren in deutschland. da wurde das schon 10 mal diskutiert.
lächerlich
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30.11.2011 16:10 Uhr von irykinguri
 
+0 | -0
 
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onlinepoker ist de jure illegal: wenn es um geld einsätze geht

und bei allen "nicht reinen glücksspielen" lässt sich darüber streiten. zumindest vom mathematischen standpunkt aus, wo wahrscheinlichkeits- und spieltheorie eine nicht unbedeutende rolle spielen,zB die zufallsvariable

poker ist kein reines glücksspiel wie roulette, aber es ist dennoch ein glückspiel
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30.11.2011 16:19 Uhr von mappin
 
+0 | -0
 
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Stichwort: Gesetz der großen Zahlen.

So manchem, im Prinzip doch sehr intelligentem Menschen, sollte man zutrauen, sich zu informieren bevor man den Mund öffnet.

Die Glückskomponente ist auf lange Sicht soweit zu minimieren, dass sie schon nicht mehr ins Gewicht fällt.


Dazu kommt, dass Poker schon seit Jahren dem dem selben Dachverband wie Schach, Dame etc angehört und als Denksport akzeptiert wurde. International. Unsere Deutschen Politiker und größtenteils leider auch die Gesellschaft schaffen es nicht, sich unvoreingenommen eine Meinung zu bilden.
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30.11.2011 16:38 Uhr von Pilot_Pirx
 
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nach vielen Pokerrunden: bin ich wie don_vito_corleone zu dem Schluß gekommen, daß Poker doch am Ende zum Großteil ein Glücksspiel ist.
Du kannst noch so toll spielen, deinen Gegner lesen, bluffen und Wahrscheinlichkeiten ausrechnen, der Geber muß dir aber trotzdem eine "richtige" Karte geben, oder dem Gegner eine falsche.
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30.11.2011 16:46 Uhr von irykinguri
 
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@ mappin: allein durch die tatsache das man verdeckt karten erhält macht das ganze zu einem glücksspiel. kein reines aber ein glückspiel.

jeder mensch der pokert und kein profispieler ist egal ob er sein leben lang spielt oder nicht, ist ein glücksspieler.punkt aus

und selbst bei profis in langen turnieren lassen sich sich verluste minimieren, aber nie ganz ausschalten.
dazu kommt wenn nur profis am tisch spielen die es "voll raus haben" relativiert sich ihr können gegenüber einem laien da man davon ausgeht das sie über das gleiche wissen über poker verfügen wie der gegenüber. ab da bekommt die zufallsvariable wieder eine höhere bedeutung. als profi kannst du auch mit schlechteren karten durch wissen und techniken einen laien "abziehen" aber bei gleichem können entscheiden auf lange sicht einfach die besseren karten.

wenn du natürlich nen superpc oder nen mensch mit "superpc-fähigkeiten" hast der alle erdenklichen möglichkeiten in sekunden berechnet, wird es schwer gegen ihn zu gewinnen, aber das wird wohl eher weniger der fall sein. und selbst dann kann man gegen ihn gewinnen. wenn du glück hast und er nur schlechte karten bekommt. unwahrscheinlich aber das ist dann glück. zB gegen einen schachpc hättest du keine chance und würdest auch nie gewinnen können weil es kein glücksspiel ist

[ nachträglich editiert von irykinguri ]
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30.11.2011 16:50 Uhr von chackyo
 
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Man braucht "Geduld, Geschick und taktisches Vorgehen".

---> Spielt doch Schach! :D

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