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Islamstudie: Familienministerin Kristina Schröder interpretiert Untersuchung falsch

Familienministerin Kristina Schröder hat ihren wissenschaftlichen Beirat erbost, denn sie hat eine Studie zum Thema Zwangsehen völlig falsch interpretiert.

Nicht nur, dass die CDU-Politikerin Zahlen falsch übernommen hatte, schlimmer wiegt laut den Forschern der Unterton Schröders. Sie werfen ihr nun Islamophobie vor, denn sie hätten die Studie bewusst ohne Religionszugehörigkeit anlegen wollen.

Die Wissenschaftler bezweifeln nun die Befähigung der Politikerin mit wissenschaftlichen Daten umzugehen: "Wer solche Differenzen als beiläufig abtut, spricht empirischen Studien implizit jeden Sinn ab. Man kann sich die Mühe dann lieber gleich sparen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Daten, Islam, Wissenschaftler, Untersuchung, Kristina Schröder, falsch
Quelle: www.sueddeutsche.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2011 12:45 Uhr von tutnix
 
+10 | -4
 
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die typische politikerin: erst keine ahnung haben und dabei noch lügen.
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30.11.2011 13:03 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -4
 
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Ich frage mich eher wieso die Studie ohne Religionszugehörigkeit angelegt werden sollte.

Denn gerade das finde ich spannend. Besonders wie hoch der Anteil bei christlichen Sekten mitlerweile wieder/noch ist.

Bei anderen Religionen geht man ja viel eher davon aus. Besonders wenn die jungen Damen die mit einem Abi machen danach auf einmal verheiratet sind. Naja fader Beigeschmack. Als Romantiker glaubt man natürlich an die Wahre Liebe in 2 Monaten.
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30.11.2011 13:53 Uhr von joker89
 
+5 | -4
 
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politisch korrekt - wissenschaftlich inkorrekt: Da muss man Dracultepes wirklich Recht geben. Wenn man ein Problem aufgedeckt hat, muss man es auch gleichzeitig genau lokalisieren. So etwas aus der Studie heraus zu nehmen mindert von vornherein deren Aussagekraft.
Dass es nicht so einfach ist wie "Muslim --> Zwangsverheiratung" dürfte jedem klar sein. Wenn aber die Beratungsstellen bei mehr als 80% - wenn auch nur subjektiv - davon ausgehen, dass es sich um Muslime handelt, dann kann man eine gewisse Korrelation doch niemals ausschließen. Es ist vielleicht nicht ganz wissenschaftlich zu sagen: "da besteht definitiv ein Zusammenhang", aber das Ganze auf Grund von pseudo-"political correctness" zu ignorieren ist genauso unwissenschaftlich.
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30.11.2011 15:26 Uhr von zocs
 
+3 | -1
 
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ehrlich, ich weiß nicht wer da jetzt dümmer ist.

Die Schröder, als Politiker eh meist nicht die Tollste, oder der beauftragte Dienst, der augenscheinlich eine völlig unzureichende und schwafelige Studie rausgegeben hat.
Ich denke, beide Seiten haben versagt. Jede auf ihre Art.

Und das es Probleme mit Zwangsheiraten gibt (meist aus einer bestimmten religiösen Richtung, egal was die Studie sagt), liegt offen auf der Hand.
Mir ist es da auch fast egal, ob es 3400 oder 1300 waren. Schon eine Zahl über tausend find ich ziemlich tragisch.
Mir ist es auch wurscht, ob die Familien aus kurdisch/alevitischem oder sunnitischen Umfeld sind.
Da ist ein Problem - löst es ....

(aber im Allgemeinen wissen wir ja, das Politik meist unfähig ist, ausser evtl. Lobbyisten hörig zu sein)
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30.11.2011 18:26 Uhr von EifelundArdennen
 
+1 | -3
 
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Das ist doch eine einfache: Sache. Die Ministerin ist noch viel zu jung um Ministerin zu sein. Wie ist sie überhaupt dazu gekommen. Hätte erst eine Prüfung ablegen müssen, um wissenschaftlichen Daten richtig lesen und interpretieren zu können.
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01.12.2011 11:46 Uhr von Cataclysm
 
+2 | -7
 
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das diese frau dumm ist, sieht man ihr im gesicht an.
man hört es auch an der stimme..eine ganz dämliche nudel.wie die auf den posten kam , weiß ich nicht.

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