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"Hart aber fair": Thema Kindererziehung - Oli Pocher stolperte über Tobe-Plätze

Bei der politisch orientierten Talkshow "Hart aber fair" ging es gestern über das Thema Kindererziehung. Mit von der Partie waren illustre Gäste, so auch Comedian Oliver Pocher. Richtig "hart" ging es allerdings erst zu, als Schriftsteller Richard David Precht Unerhörtes forderte.

Der verlangte nämlich im Zuge der zu starken "Feminisierung" durch überwiegend weibliche Lehrkräfte in den Schulen "Tobe-Plätze" für kleine Jungs. Oliver Pocher daraufhin völlig entsetzt: "Und da sollen die sich gegenseitig auf die Schnauze hauen?" Precht stellte das klar, er meinte damit "Balgen".

"Viele glauben, sie hätten ein Anrecht auf ein gesundes Kind," moserte Marie-Luise Lewicki. Die Chefredakteurin der Zeitschrift "Eltern" sprach damit das große Sicherheitsbedürfnis von Schwangeren an. Nebenbei erzählten einige Gäste aus ihrer Kindheit.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: TV, CSU, Thema, Hart aber fair, Kindererziehung, Oli Pocher
Quelle: www.bild.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.11.2011 10:01 Uhr von Migg
 
+10 | -5
 
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Pocher stolpert mal wieder.
Zuvor war es die eigene Sendung, Harald Schmidt und sein Verständnis von Humor.
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30.11.2011 10:04 Uhr von scRs
 
+28 | -5
 
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.. so unrecht: hat er doch garnicht. Die Feminisierung des Bildungssystems ist doch bekannt. Mädls wurden bei den Lehrern schon immer bevorzugt. Gibt es mal eine balgerei, ist ein betroffener "Junge" direkt Verhaltensgestört.

Wo soll das alles hier noch hinführen...
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30.11.2011 10:05 Uhr von mappin
 
+6 | -10
 
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Was sind den nun Tobe oder Balge Plätze?
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30.11.2011 10:09 Uhr von sicness66
 
+17 | -2
 
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Peinlich: sich so einen Lackaffen wie Pocher bei so einem Thema in die Sendung einzuladen. Aber naja bei Anne Will saß auch Jürgen und wurde hofiert...
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30.11.2011 10:36 Uhr von ulkibaeri
 
+7 | -0
 
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Vielleicht sollte der Lehrerberuf: einfach wieder attraktiver für Männer gemacht werden.

Für was braucht man denn Tobe-Plätze? Dafür gibt es doch den Schulhof.
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30.11.2011 11:10 Uhr von Venytanion
 
+1 | -0
 
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@Pansy: Fazit : "Die langweiligste Talk-Sendung, die seit Langem über den Bildschirm flimmerte – trotz eines wichtigen Themas."

Nach dem lesen der Quelle kann ich nur zustimmen.
Aber das ist ja wohl modern "qualifizierte Menschen bei solch knallhart recherchierten Sendungen" einzuladen.

Aus eigener Erfahrung kann ich das nicht bestätigen.An unserer Schule ist immer was los. Und alle können "toben". Es gibt aber auch einen "Raum der Ruhe".
Wenn es jemand interessiert -> http://www.grundschule-altdoebern.de/...
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30.11.2011 12:09 Uhr von mappin
 
+2 | -0
 
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@originell: doch doch, ich bin ,,Mitglied". ;)

Dann hatte ich dass mit dem Tobe(n) doch auch richtig verstanden, nur finde ich Pochers Einwurf dann gar nicht so verkehrt. Zwar etwas überspitzt, aber in der Sache richtig.

Hatte aber die Sendung nicht gesehen und war mir dann nicht sicher in welchem Zusammenhang die Worte gehören.

[ nachträglich editiert von mappin ]
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30.11.2011 12:54 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Sorry aber Tobe Räume sind doch standard, ich kenne hier keinen Kindergarten der nicht einen Raum mit vielen Kissen hat oder das draußen erledigt wenn der Platz nicht gegeben ist.

Und selbst ich hatte im Kindergarten nur Frauen und auch in der Grundschule. Und da wurde nie gedeckelt. Natürlich kann man nicht von sich auf die Allgemeinheit schließen. Gibt es dazu irgendwelche Arbeiten/Studien?

Für mich ist das eher die Angst mancher das ihre Söhne keine echten Männer werden die auf mehr Power stehen. Haarrr harrr

Wenn irgendwo das Toben unterdrückt wird, dann doch Zuhause wo die Kinder vor dem Fernseher geparkt werden anstatt das man sie rauswirft damit sie auf dem Spielplatz oder im Wald sich mal nen paar Schrammen holen.
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30.11.2011 13:03 Uhr von m.a.i.s.
 
+4 | -0
 
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Oliver Pocher: zum Thema Kindererziehung einzuladen ist ja wohl ein besserer Witz. Der Kerl hat doch selbst keine Erziehung genossen.

Aber zum Thema: es ist auch meine Meinung, dass Jungen heute vor allem in der Pubertät viel zu schnell in die Ecke "Gewalttäter" gestellt werden. Die müssen dann zu Schulpsychologen und werden dort auf peinlichste verhört.

Ein solcher Fall ist neulich dem Sohn einer Bekannten passiert: der Junge ist 12 Jahre alt und hat sich gemeinsam mit zwei Freunden auf dem Schulhof in der Pause einen Spass daraus gemacht, zu Mädchen hinzulaufen, den den Rock hochzuheben und gleich wieder wegzulaufen. Eine meiner Meinung nach vollkommen harmlose Pubertätserscheinung. Dies beobachtete eine (weibliche) Lehrkraft, woraufhin alle drei zum Direktor mussten, sich Vorwürfe wegen sexueller Nötigung anhören und mehrere Wochen lang zum Schulpsychologen gehen mussten, um "ihr Verhalten zu korrigieren".
Ich denke damit erreicht man doch genau das Gegenteil. Die Kinder (v.a. Jungen) bauen durch solch eine überzogene Reaktion meiner Meinung nach eher Komplexe auf und werden in ihrer natürlichen Entwicklung behindert.
Ich glaube, dass sich künftige Vergewaltiger eher aus solchen unterdrückten Persönlichkeiten entwickeln als aus Jungs, die zum Jux mal kurz einen Rock eines Mädchen hochheben.

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