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BND: Wichtige Akten über Nazi-Vergangenheit wurden zerstört

Die Historikerkommission des Bundesnachrichtendienstes gab bekannt, dass etwa 250 teils wichtige Akten über ehemalige NS-Führungskräfte und spätere BND Mitarbeiter im Jahre 2007 vernichtet wurden, weil sie als unwichtig eingestuft wurden.

Die am Anfang des Jahres eingesetzte Kommission zur Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit sollte Akten seit Kriegsende untersuchen und auch Akten des BND-Vorläufers "Organisation Gehlen". Den Experten fiel außerdem auf, dass einige Dokumente fehlten.

Wie jetzt bekannt geworden ist, sind anscheinend sehr brisante Daten über BND Mitarbeiter, welche zuvor bei der SS oder Gestapo angestellt waren, unwiederbringlich zerstört worden. Die Wissenschaftler fordern die Aufklärung der Fälle und mehr Sensibilität für wichtige Daten in der Zukunft.


WebReporter: gamer9991
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nazi, BND, Vergangenheit, Zerstörung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2011 22:41 Uhr von U.R.Wankers
 
+42 | -1
 
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"als unwichtig eingestuft": rein zufällig von denjenigen, um die es in den Akten ging, es darf gelacht werden.
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30.11.2011 00:18 Uhr von Metalian
 
+11 | -8
 
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Diese Akten werden dann sicher morgen in der Brandruine in Zwickau gefunden.
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30.11.2011 00:20 Uhr von lopad
 
+11 | -0
 
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Ein hoch auf unseren Rechtsstaat!
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30.11.2011 00:26 Uhr von Der Erleuchter
 
+5 | -12
 
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Dadurch sind uns 250: Pseudoskandale erspart geblieben. Lustig ist, dass die Akten als wichtig bezeichnet werden, obwohl keiner wissen kann, was drin stand. Ein Historikerteam, das hellsehen kann - sowas brauchen wir. Schad ums Steuergeld!
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30.11.2011 00:44 Uhr von AOC
 
+13 | -2
 
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Unser scheiß Geheimdienst ist ein Kackhaufen von korrupten Idioten, die haben doch mehr zu verbergen als manch einer.....

Wer brauchst so ein scheiss.....................

[ nachträglich editiert von AOC ]
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30.11.2011 02:42 Uhr von ElChefo
 
+1 | -8
 
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AOC, allgemein: AOC

...natürlich haben sie was zu verbergen. Sonst wäre es ja kein Geheimdienst, sondern ein Öffentlichdienst.


allgemein

Wieso ist bis jetzt nur Einem der Logikfehler der News (...auch in der Quelle...) aufgefallen?
Wie kommt man zu der Einschätzung, das Akten, die fehlen, brisant sind, wenn sie fehlen und man dementsprechend nichts über den Inhalt weiss? Da ist die Erklärung, das sie wegen ihrer mangelnden Unwichtigkeit vernichtet wurden mindestens genauso gut.

Zuzüglich dazu stellt sich mir die Frage, was daran bedenklich sein soll, wenn 2007 Akten vernichtet wurden von Personen, gegen die in den ´70ern durch den Dienstherrn selbst ermittelt wurde... Irgendwann ist eine Akte halt reif für den Schredder, das handhabt jede Firma, jede Behörde, jeder Privatmensch in jedem Land der Welt so.
Und woher hätte man auch 2007 (...als die betreffenden Akten vernichtet wurden...) wissen sollen, das Anfang 2011 eine Historikerkommission eingesetzt wird. Man kann ja schlecht in der Zeit nach vorne springen und rumfragen, was man denn jetzt bitte doch aufbewahren soll. Komische Vorstellungen scheinen da einige Historiker zu haben...
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30.11.2011 11:26 Uhr von Oberhenne1980
 
+1 | -2
 
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@ Wankers: Unwahrscheinlich dass auch nur einer der in den Akten Betroffenen noch lebt, geschweige denn die Akten als "unwichtig" einstufen könnte.

Aber Hauptsache mal geplärrt....
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30.11.2011 11:29 Uhr von HateDept
 
+2 | -2
 
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wichtige Akten: von der Logik her klingt das tatsächlich witzig, dass Akten, über deren Inhalt man nix weiß, brisant sein sollen.

Aber woraus geht denn hervor, dass man aus deren Inhalt nichts weiß? Vieleicht weisen andere Akten auf die Inhalte der vernichteten Akten hin!?

Die Akten der Stasi wurden nach dem Ende der DDR fast vollständig festgehalten. Interessant ist, dass insbesondere die Stasi erfolgreich betreffs ehem. faschistischer Kriegsverbrecher ermittelt hatte und in den späteren 90er Jahren bekannt wurde, dass mehr Stasi-Akten fehlen als Anfang der 90er angenommen ... ein Schelm (Verschwöhrungstheoretiker) wer böses dabei denkt ...
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30.11.2011 16:18 Uhr von ElChefo
 
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HateDept: Dir ist aber schon bekannt, das man immernoch daran arbeitet, die Papierschnipsel aus den heissgelaufenen Häckslern des MfS zusammenzusetzen?
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01.12.2011 13:40 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+2 | -0
 
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die Geschichte des BND: ist so eng mit dem NS verwoben, das sich das beim besten Willen nicht abstreiten lässt. Putziger-weise auf dem Gelände der ehemaligen „Rudolf-Heß-Siedlung“ in Pullach steht die Zentrale...

http://de.wikipedia.org/...
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02.12.2011 11:11 Uhr von HateDept
 
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@ElChefo: nein ... ich weiß nur, dass die Inhalte dank einer Software größtenteils wiederhergestellt werden konnten ... ob die damit fertig sind weiß ich nicht.
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02.12.2011 22:04 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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HateDept: Das Letzte, was dazu veröffentlicht wurde, war, das es Probleme mit der rechnergestützten Auswertung und Wiederherstellung gibt und mit einer Auslieferung an die Forschung nicht vor 2012 zu rechnen sei.

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