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Gutachten: Polen ignoriert europäisches Recht bei geplanten Atomkraftwerken

Polen sieht beim Bau von Atom-Meilern keine Probleme. Grüne in Ostdeutschland halten dem Nachbarland vor, die erheblichen Risiken herunterzuspielen.

Nach Angaben einer Rechtsanwältin würde das gesamte Atomprogramm der Polen viele Sicherheitsstandards einfach ignorieren.

Den polnischen Angaben zufolge, würde beispielsweise bei einer Havarie nur im unmittelbaren Reaktorumfeld eine Gefahr bestehen.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Recht, Polen, Atom, Gutachten, Kraftwerk
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2011 18:52 Uhr von Karma-Karma
 
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Atimlobby scheint in Polen ja noch mehr Einfluss zu haben als in Deutschland. Hätte ich schwer für möglich gehalten ;) http://www.paramantus.net/...
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29.11.2011 19:13 Uhr von FunkyVogelfutter
 
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...Japan sind rund 8% der gesamten Landmasse radioaktiv verstrahlt und das sind nur die offiziellen Zahlen der Behörden.

Also so ganz ohne ist Atomkraft auch nicht. Kohle ist im Grunde auch inakzeptabel, aber iwas muss unseren Energiehunger stillen. Regenerative Energien sind da in der Zukunft mit Sicherheit ein tragender Faktor.

Aber wer kann schon in die Zukunft sehen ;)
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29.11.2011 22:35 Uhr von dragoneye
 
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in Relation: 20.000 Japaner gestorben: Bei dem schweren Tohoku Erdebeben sind 20.000 Japaner gestorben. Eine lokal bis zu 38 m hohe Flutwelle hat zudem hunderte Öltanks zerstört, das Öl ist ins Meer geflossen. Dazu kamen noch Chemikalien, Müll, Trümmer...

Wann sind in Deutschland das letzte Mal 20.000 Deutsche bei einer Naturkatastrophe umgekommen? Beim Einsturz der UBahn in Köln? Beim letzten Herbststurm?

Wo wir schonmal bei Prozentzahlen sind: Durch Fukushima sind 840.000 TBq freigesetz worden. 15% von Tschernobyl. Schlimm.. ich weiss.

Aber das sind nur 3% der radioaktiven Menge, die in die Atmosphäre freigesetzt worden ist durch Amis und Russen in den 50er und 60er Jahren durch oberirdische Atombombentests. Also so viel ist das nicht.
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30.11.2011 18:53 Uhr von Schwertträger
 
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@globi123: Du magst richtig liegen damit, dass die tatsächlichen Werte weit höher liegen, aber dennoch müssten 20.000 Tote erstmal erreicht werden. Und das zudem relativ schnell, denn wenn diese Zahl erst in ein paar Jahren in Form von Folgekrebs erreicht wird, ist schon keine saubere Zuordnung mehr möglich und der wirtschaftliche Schaden geringer.

Es ist schon so, dass wir uns bei 7 Milliarden Menschen im Grunde keine Gedanken um 100.000 Tote zu machen brauchen.

Für die Senkung des Energievrbrauchs und zur Schonung allgemeiner Ressourcen der Erde wären im Gegenteil mehrere Millionen(!) an Toten sinnvoll. Das Problem ist, dass unser Wirtschaftssystem nicht auf Abnahme der Bevölkerung eingestellt ist.

Zum Thema an sich: Das ist das, was ich immer gesagt habe: Mir ist es lieber, wir haben hier in Deutschland Kernkraftwerke nach deutschen Sicherheitsstandards, mit deutschen Vorschriften, deutschen Prüfkommissionen, deutschen Arbeitskräften und verkaufen billig Strom an Polen, anstatt polnische Kernkraftwerke mit schlechteren Standards, fast keiner vernünftigen Prüfung und zudem noch polnischen Arbeitskräften an der deutschen Grenze stehen zu haben.
Wenn man schon derzeit keine wirklich brauchbare Alternative hat, dann doch besser so sicher wie möglich hier vor Ort und mit Sicherung hiesiger Arbeitsplätze.
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30.11.2011 22:58 Uhr von Schwertträger
 
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@globi123: > Die Deutschen AKWs sind "weniger" unsicher als die anderen AKWs! <

Absolut richtig. Nichts anderes habe ich behauptet.
Deutsche Sicherheitsstandards sind höher als polnische. Und die Moral der Angestellten ist (noch) ebenfalls höher. Das ergibt einen um ein paar Prozentpunkte sichereren Betrieb plus den Vorteil, dass die Arbeitslosen in Polen anfallen und nicht hier.
Nicht mehr und nicht weniger will ich sagen. Dass das Ganze trotzdem nicht zu 100, und auch nicht zu 98% sicher ist, ist mir bewusst.

>und ich will mir erst gar nicht ausmalen, wie das wohl in anderen Ländern, mit geringeren Standards sein würde!<

Genau das war mein Ansatz. Wenn schon überhaupt, dann hier. Oder eben so weit weg, dass auch 20 Kernschmelzen uns nichts ausmachen.


>Was bezweckst du mit der "Anzahl" der Toten?<

Ich will damit sagen, dass man die Unsicherheit einer Technologie nicht daran messen sollte, wieviel Tote sie im Falle eines Schiefgehens fordert. Andere Faktoren sind wesentlich wichtiger.


>die Solaranlagen unterliegen einer schnellen Alterung durch die zerstörerische UV-Strahlung, die Gestänge rosten, die Energieausbeute lässt nach, weil die Abdeckungen "blind" werden, die Generatorenschaufeln der Pumpspeicherkraftwerke verschleissen mit enormen Tempo ...<

Diese Dinge solltest Du hier nicht so laut sagen/schreiben. Sie sprechen gegen die alternativen Energien. :-)
Ich finde die aber bis auf die Solaranlagen (deren Fertigung immer noch mehr Enrgie frisst, als sie erwirtschaften) ziemlich gut.


>Wie viele Leute haben vor der Energiewende und dem Atomausstieg (vor derm Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstiegsgesetz!) im Bereich der AKWs gearbeitet und wieviele arbeiten jetzt im Bereich der regenerativen Energien? Fazit: Wir generieren Arbeitsplätze und Arbeit durch einen Wechsel auf regenerative Energien!<

Ich will ja um Himmels Willen den Ansatz der alternativen und oder gar regenerativen Energien nicht aufgeben!!
Im Gegenteil, da steckt noch viel Potential drin. Und Arbeitsplätze auch. Sie sind halt nur im Moment(!) noch nicht so weit, die Atomkraftwerke zu ersetzen.
(Hast Du eigentlich auch bemerkt, dass die Sonne jetzt im Dezember viel intensiver scheint und der Wind stärker wird, um all die Weihnachtsbeleuchtung auszugleichen ;-) ).

Ich sage nur, dass wir ZUSÄTZLICH zu den Arbeitsplätzen im Feld der alternativen Energien auch noch solange wie notwendig die Arbeitsplätze der AKWs hierbehalten sollten, anstatt die an die Polen zu verschenken.
Solange es noch notwendig ist, irgendwo ein AKW in der Nähe zu bauen, dann soll es lieber hier stehen, als anderen auch nur einen Cent Gewinn zu bescheren.
Ich bin da pragmatisch: Zuerst hungern die anderen, bevor wir hungern.


>Was dem "Planeten" gut täte, wäre wenn die Euro-Rettung nicht gelänge und die Weltwirtschaft in den Abgrund gerissen wird! ....in der Zeit sinkt die CO2-Belastung enorm!<

Wesentlich effektiver liesse sich dass durch eine drastische Verringerung der Weltbevölkerung erreichen. Wir sind schlicht zuviele. Mit nur noch 1 Milliarde Erdbewohnern wäre die CO2 Diskussion Schnee von gestern.
Mit weiterhin wachsender Erbewohnerzahl dagegen ist das CO2 unser kleinstes Problem. Ob dann noch Leute ein paar mehr Leute hungern, weil sich die Wüsten ausdehnen oder andere durch Hurricans obdachlos und die Felder verwüstet werden, weil sich das Klima ändert, ist dann völlig irelevant, weil wir uns dann eh aus anderen Gründen an die Gurgel gehen. Trinkwasser z.B. .


>D.h. China erhöht jeders Jahr seine Treibhausgasemmision um mehr als das, was Deutschland im Jahr "insgesamt" verursacht! Jede Woche geht dort ein neues Kohlekraftwerk ans Netz und innerhalb der nächsten Jahre sollen es mehr als 100 Atomreaktoren sein!<

Der Ansatz mit der Ein-Kind-Ehe war ja da. Wenn sie´s wenigstens einigermaßen beibehalten und der Effekt in 70-150 Jahren durchschlägt, dann können die dann noch übrig gebliebenen Chinesen auch ohne schlechtes Umweltgewissen zu höheren "Verschmutzungs-" und "Verbrauchsleveln" aufsteigen.


Von daher fand ich 2012 einen sehr interessanten Film.
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01.12.2011 02:21 Uhr von Schwertträger
 
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@globi123: >dass in der letzten Phase ein entdeckter Konstruktionsmangel "verschwiegen" wird, im Sinne von .. läuft ja eh nur noch kurze Zeit - wird schon nicht schief gehen!<

Das gilt aber für polnische AKWs genauso.


>Jeder der aktuell in einem AKW arbeitet, hat ne miese Arbeitsmoral, da das Ende ja absehbar ist! <

Nö. Warum denn? Der Job ist nicht schlecht bezahlt und dauert, realistisch gesehen, noch mindestens 10 Jahre. So lange Verträge muss man heutzutage erstmal irgendwo bekommen.


>Ich finde, wir gehen die Energiewende falsch an!<

Ja, die Politik hat Jahrzehnte lang versäumt, die Firmen zu Forschungsbeiträgen zu verpflichten. Wir wären schon ein ganzes Stück weiter, wenn die Forschungen, die jetzt zum Thema "alternative Energien" laufen, schon vor 30 Jahren gelaufen wären. Vor allem, weil damals noch mehr Geld zur Verfügung stand.
Jetzt müssen wir halt warten, bis diese Forschungen serienreife und vor allem auch sinnvolle, weil wirklich Energie gewinnende, Früchte trägt.

Windparks sind nicht schlecht, aber auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Und Wasserstoff hat auch noch Probleme, die bislang nicht gelöst sind. Pipeline-Transport ist jedenfalls bis jetzt nicht sicher möglich.


>Mag sein, dass dir der Film 2012 gefallen hat, doch ich habe mich gefragt: Was wurde aus den ganzen Atomkraftwerken, Giftmülldeponien, Atomwaffen, Giftgas, Mienen, Öltanks, U-Booten, etc....?<

:-)
Nein, er hat mir nicht sonderlich gefallen.
Ich fand ihn nur insofern interessant, weil er drei Fragen aufwarf: 1) Wie überlebensfähig ist die Menschheit wirklich? 2.) Mit wie wenig Menschen überlebt die Menschheit in einer Form, dass man sie mit der heutigen Menschheit benennen und vergleichen kann? 3.) Ist es wirklich so tragisch, wenn man 50% wissenstechnisch unbedeutende Geldgeber mit retten muss, solange ein gewisser Prozentsatz an Gehirnträgern gerettet wird? Macht die Zusammensetzung überhaupt etwas aus?

Was mit den Giftmülldeponien, Atomwaffen, Minen etc passiert? Sie verrotten und bereiten Probleme, wie jetzt auch. Aber mit der Zeit werden jene Probleme weniger. Und zusätzlich verschwanden ja dafür eine ganze riesige Reihe anderer Probleme, die durch dir vorherrschende Ordnung und die Überbevölkerung zustande kam.
Tatsache ist, dass die Solaranlagen für eine autarke Lebensweise, abgeschieden vom Energienetz, durchaus sinnvoll - in der Masse aber sinnlos ist. Die Dinger fressen zu viel Strom bei der Produktion, altern schnell und die Nutzen-Kostenrechnung ist eine Katastrophe! Mein Vorschlag wäre: Wir bauen nur noch Offshore-Windparks in der Nordsee und Wasserstoffanlagen.<
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08.12.2011 18:57 Uhr von hodenhornchen
 
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und wo lagern die ihren müll dann wieder zwischen. natürlich bei uns alter die sollen die finger von dem scheiss lassen und joah wenns boom macht dann sperren wir nen bischen was ab passiert doch nichts!!!!
und wenn ich mir vorstelle das die nen reaktor bauen wollen hallo ich sehe doch schon wie teilweise hier die häuser von polen gebaut werden bzw wie ich Tapeziere (ich habe Polnische Wurzeln) was wird das dann für ein reaktor.
aso und nicht zu vergessen dann gleich wieder hinter die grenze zu DE setzen

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