29.11.11 16:09 Uhr
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Experten: Für Deutschland wäre der Ausstieg aus dem Euro das kleinere Übel

Die rechnerisch unvermeidliche Kernschmelze der Eurozone wäre für Deutschland ein größeres Übel als die Rückkehr zu einer eigenen Währung, so Alexander Gloy vom US-Finanzblog "Lighthouse Investment Management". Das Exportland habe lange genug bewiesen, dass es mit einer starken Währung gut leben kann.

Für die übrige Eurozone wäre der Weg frei, sich mit der Druckerpresse vor der heraufziehenden Insolvenz zu befreien, obgleich man zunächst darüber verhandeln müsste, wer anschließend für die massiven Verluste der PIIGS-Bond, die zwischenzeitlich bei der EZB geparkt wurden, aufzukommen hat.

Eine "unglückliche" Währungsehe mit Frankreich, so Gloy, liefe Gefahr mit Verzögerung zu zerbrechen. Es sei nicht auszuschließen, dass Deutschland die für den Eurogipfel vom 9. Dezember angestrebten Änderungen der europäischen Verträge dazu nutzten wird, bald selbst die Eurozone zu verlassen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Euro, Insolvenz, Währung, Ausstieg
Quelle: www.lighthouseinvestmentmanagement.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2011 16:09 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+22 | -4
 
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Am besten mal den ganzen Artikel in der Quelle nachlesen. Dort werden die Hintergründe für diese These natürlich ausführlicher begründet.
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29.11.2011 16:21 Uhr von culturebeat
 
+20 | -18
 
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das wäre schlimm für Griechenland: Das Land ist so heruntergekommen, die können sich bestimmt nicht mal mehr selbst ernähren. Das Land ist technisch so weit rückständig, dass Fabriken nicht betrieben werden können. Die Lobby der Beamten, Taxifahrer und Rechtsanwälte pocht auf ihre Pfründe. Und das Sozialsystem ist einfach nur am Arsch.
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29.11.2011 16:31 Uhr von zabikoreri
 
+32 | -6
 
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"PIIGS-Bond": Irgendwie treffend der Name - Schweiine Papier!

@culturebeat

Mir sind meine eigenen Zukunftschancen ehrlich gesagt wichtiger, wie die Pfründe der Anderen!
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29.11.2011 16:45 Uhr von FlatFlow
 
+26 | -7
 
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Ich glaube nicht: an die Märchen von dem Austritt aus der Eurozone, sonst wäre das schon vor lange Zeit, von statten gegangen.
Außerdem verteidigen unsere Marionetten das doch mit Händen und Füßen und erklären uns bei jeder Gelegenheit, wenn der Euro stirbt, sterben wir alle...
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29.11.2011 17:02 Uhr von Akaste
 
+5 | -3
 
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hmm: Unsere Führung richtet sich doch ständig danach was irgendwelche Amerikaner von sich geben, kommt schon, das eine mal machts jetzt auch nicht mehr fett ;)
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29.11.2011 17:20 Uhr von sicness66
 
+13 | -22
 
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An alle die nach der DM schreien: Was dann ? Sind unsere Schulden weg ? Sind die Schulden des Auslandes weg ? Sind unsere Produkte genauso billig ? Was ist mit dem Wechselkurs ? Haben wir dann weniger Arbeitslose ? Haben wir weniger Armut ? Ist unsere Bildung besser ? Sind Banken dann Heilsbringer ?

Großbritannien war nie im Euro. Ist das eine Insel des Heilandes ?

Sicher, wir sind nicht mehr verhaftet in einer Schuldenunion, die uns Milliarden kostet und noch wird. Aber das Problem ist nicht der Euro, es ist das System!
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29.11.2011 17:26 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -6
 
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Sollen die Zinsen abschaffen dann brauchen wir alle keine Druckerpresse mehr lol

Die können doch nicht nur Geld drucken, wem gehört das denn später alles ? *g

Das ist alles eine Verschwörung :)
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29.11.2011 17:27 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -4
 
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@sicness66: Du fragst: "Großbritannien war nie im Euro. Ist das eine Insel des Heilandes ?"

Nüchternde Antwort:
Großbritannien war und ist ein Bank. Die Realwirtschaft ist dort zweitrangig. Das Land lebte so lange im Konsumrausch, wie es an der Finanzierung auf Pump Südeuropas beteiligen konnte.

Nicht umsonst mahnt man Berlin an, endlich "full in" zu geben.
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29.11.2011 17:34 Uhr von Mankind3
 
+10 | -3
 
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und: auf der Seite des Spiegel wird mal wieder geschwärmt wie Deutschland doch vom Euro profitiert hat. Die Frage ist nur Wer in D? Sicher nicht der normale Arbeiter.
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29.11.2011 18:04 Uhr von verni
 
+13 | -5
 
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Ach ne: "Für Deutschland wäre der Ausstieg aus dem Euro das kleinere Übel"

Das weiss sogar der dümmste Hund. Genau so wie der dümmste Hund auch wusste was dieser DrecksEuro und diese ScheinUnion bringt, genau das selbe wie unsere Politiker, nämlich nichts als Ärger....unnötigen Ärger.
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29.11.2011 19:38 Uhr von PureVerachtung
 
+9 | -6
 
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Na, und welche Partei steht als einzige für den Euroaustritt? Zufällig die, die von der Bundesregierung am härtesten beschimpft und bekämpft wird? ;) Ein Schelm, wer böses denkt. Da hat wohl jemand Angst um Wählerstimmen, also schnell her ein neues Verbotsverfahren.
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29.11.2011 19:48 Uhr von sagnet23
 
+5 | -3
 
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Cui Bono: " Alexander Gloy vom US-Finanzblog"
War ja klar, nachdem die USA mehrere male versucht hat den Euro zu destabilisieren, die EU es nun selber schaft, wird ausgerechnet ein "US-Experte" herangezogen um zu zeigen, was für Deutschland das bessere wäre.
Ein kleines Land mit einer überschaubaren Wirtschaft ist OK, aber eine Union aus vielen Ländern mit einer einheitlichen Währung die dann auch noch stark wird, eine Horror Vorstellung für die USA.
Wenn der Euro dann auch zur Weltwährung heranwachsen würde, weil vielleicht an den wichtigen Handelsplätzen (Rotterdam - Öl etc) plötzlich der Euro eingesetzt ist, der Dollar keine Rolle mehr spielt, dann kann die USA einpacken und Konkurs anmelden.
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29.11.2011 19:58 Uhr von Floetistin
 
+7 | -4
 
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sicness666: wer meint mit der DM wird sofort und auf einen Schlag alles besser ist extrem naiv.

Durch eine Umstellung auf DM nur für Deutschland würde der restliche Euro zusammenbrechen.

1. braucht niemand zu glauben, dass man uns Deutsche dann lieber mag. Im Gegenteil, Handel und Geschäft würde blockiert und behindert werden wo es nur geht

2. der Handel ist durch den Euro stark vereinfacht worden. Das würde sich dann schlagartig ändern.

3. Je nach Wechselkurs werden sich die meisten ziemlich dumm umschauen. Von wegen 1:1,95582....

4. die Konsequenzen aus o.g. Punkten kann man nur vermuten, nicht aber wissen. Angenehm würde es in den ersten Jahren sicher nicht sein.


Aber zu deinen Fragen:

- Sind unsere Schulden weg? Jein. Durch eine eigene Währung könnten wir selbst den Umlauf regeln und einer Überschuldung gegensteuern.

- Sind die Schulden des Auslandes weg? Jein. Je nachdem ob der Rest den Euro behält oder nicht.

- Unsere Produkte sind billig? Unsere Produkte sind sogar ZU billig. Lediglich unsere Gehälter und Löhne sind zu niedrig. Das ist aber ein Manko, dass mit der Währung wenig zu tun hat.

- Wechselkurs? Wird / würde festgelegt

- Evtl. hätten wir wirklich weniger Arbeitslose. Je nachdem wie die WIrtschaft und der Handel die erneute Währungsumstellung aufnimmt. Könnte aber auch das Gegenteil bedeuten.

- Weniger Armut? Anfangs sicher nicht. Auf längere Zeit u.U. ja.

- Bildung? Was hat das mit der Währung zu tun?

- Banken sind nach wie vor elendige Geier.

- Großbritannien hat eine andere Mentalität, ein anderes Regierungsform und generell einen anderen Stand was Handel und Finanzen betrifft als Deutschland.
Ich sag ja auch nicht, dass weil Bill Gates 1000 Euro am Arsch vorbeigehen, Arno Dübel die nicht brauchen könnte.


Wo du aber Recht hast, ist dass das System und zwar das Banken-, Regierungs- und Demokratiesystem am Boden sind.
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29.11.2011 20:11 Uhr von ScoobiDuh
 
+4 | -8
 
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Anfangs profitierten alle vom Euro, jetzt geht es dem Euro mal schlecht und urplötzlich finden ihn alle scheisse. typisch ^^
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29.11.2011 21:19 Uhr von tafkad
 
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Ich persönlich: habe von euro absolut nicht profitiert, alles ist doppelt so teuer geworden nur mein Gehalt ist nicht doppelt so viel geworden. Seltsamerweise hatte ich das Problem zu DM Zeiten nicht wirklich, da war mein Gehalt gemessen an den Preisen eigentlich perfekt.
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29.11.2011 23:41 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -7
 
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Das Volk? Wer von Euch weiß den wirklich was das Volk will - Stuttgart 21 wollte das Volk angeblich auch nicht - Pech gehabt.
Wenn ich das Gelabber höre frage ich mich schon welche Inteligenzquotienten hier schreiben?
Wenn ich nicht in der Lage bin den Preis in DM von dem Preis in Euro zu trennen (mit der DM hätten die uns nicht so abgezockt) dann kann der IQ nicht hoch sein. Jeder in Deutschland hat vom Euro profitiert - nur die meisten sind geistig nicht in der LAge das zu erkennen weil sie heute die Preise von vor 10 Jahren im Kopf haben - aufwachen - es sind 10 Jahre vergangen.
Und die Amerikaner haben so viele Schulden dass die gerne davon ablenken - da wird ein Euro Schreckensszenario nach dem anderen an die Wand gemalt - und alle fallen drauf rein.
Erbärmlich - ihr habt es noch schlechter verdient.
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29.11.2011 23:52 Uhr von Chuzpe87
 
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Eine andere Währung wäre doch viel zu schlimm für die Wirtschaft und die Politik. Dann würde erst mal rauskommen, wie se uns mit dem Euro abgezogen haben.

"Über 3DM für ein Liter Benzin? Ups ... das wussten wir nicht!"
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30.11.2011 02:16 Uhr von TeleMaster
 
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...Europreise: Das Problem beim Euro sind gar nicht mal die großen Preise. 200 Euro sind viel, hören sich genauso viel an wie 200 Mark oder 200 Gulden oder 200 Franken. Viele Produkte jenseits einer gewissen Preisschwelle wurden günstiger oder blieben im Preis stabil (also alles was zuvor auch schon teuer wirkte).

Das Problem bei den Preiserhöhungen findet man viel eher bei Preisen unter zwei/drei Euro. Vor 10 Jahren - und das ist nicht lange her, so dass man eine fast 100%-Preissteigerung rechtfertigen könnte - gab es noch die 99-Pfennig-Läden (oder will jemand behaupten, dass die Läden 2-Mark-Shops hießen?)... seit 2002... Ein-Euro-Shops. Na? Dämmerts? Das günstigste in diesen Läden ist also 2 Mark. Glaubt jemand wirklich, 2-Mark-Läden hätten sich genauso ausgebreitet wie 1-Euro-Shops? Nie! In 10 Jahren wären das noch 99-Pfennig-Läden.

An den kleinen Preisen merkt man, dass man am Ende des Portmonees noch etwas Monat übrig hat. Hier steckt die eigentliche Euro-Falle und Euro-Preiserhöhung drin.

Achtet mal beim Einkauf und rechnet nur zum Spaß die wirklich kleinen Preise um; plötzlich merkt Ihr, dass das eine Brötchen fast 80 Pfennig kostet (würdet Ihr wirklich acht Groschen auf den Tisch legen?); dass man für 10 Brötchen 8 Mark bezahlt, dass die Tragetasche aus Plastik 50 Pfennig kostet, die einfache Kugel Eis 2 Mark, das Micky-Maus-Heft 6 Mark, dass Eure BILD nicht mehr 50 Pfennig, sondern eine ganze Mark kostet - soviel wie vor 10 Jahren die Sonntagsausgabe... man könnte hunderte Artikel auflisten.

Und das lässt sich nicht mehr natürlicher Inflation/Preissteigerung etc erklären, das ist schlichtweg eine Preisverarsche, die sich mit der Mark nie so ausgeprägt hätte. 90 Cent hören sich eben billig an, so wie 90 Pfennig; für Eine Mark Achtzig würde man dies nicht kaufen. 20 Cent für eine rissanfällige Plastiktüte wirkt normal teuer, aber 40 Pfennig würde schon etwas teuer wirken. Und so weiter.

Die Kippen und den Sprit lasse ich mal außen vor, beides könnte um die Hälfte günstiger sein, würde der Staat nicht nach Eurem Besten lechzen. Auch soll nicht verschwiegen werden, dass insbesondere Elektronik, unabhängig vom Euro, günstiger wurde.

[ nachträglich editiert von TeleMaster ]
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30.11.2011 02:48 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@TeleMaster: So ist es.

Dazu ist ein ernüchternder Artikel der Welt-Online im Jan. 2011 erschienen.

"Die große Augenwischerei mit der Inflation".
Siehe: http://www.shortnews.de/...

Die "gefühlte" Inflation - sprich die "Alltagsinflation" (wird ebenfalls wissenschaftl. gemessen - ist viel relevanter als die statistische Inflation, wie sie uns vorgegaukelt ist. Sie befindet sich bei bereits über 4%, wenn nicht 5% (Nov. 2011).

Im Warenkorb der statistischen Inflation werden zahlreiche hochpreisige, preisstabile Artikel wie Neuwagen überproportional berücksichtigt, die für viele Leute im Alltag keine Rolle spielen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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30.11.2011 07:47 Uhr von LLCoolJay
 
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ichdenkeerst: es wurde ja schon sehr deutlich gesagt. Es geht nicht darum, die Preise von vor 10 Jahren 1:1 zu übertragen. Vielmehr gilt es die Kaufkraft zu vergleichen.


Wer am 31.12.2001 in Deutschland netto 2500 DM verdient hat, bekam am 31.01.2002 ca. 1250 Euro.

Wohingegen aber sehr viele Artikel des täglichen Bedarfs (siehe Post von TeleMaster) im Preis verdoppelt wurden indem man die Zahl gleich belies und nur das Währungszeichen änderte.

Demnach hatte man am 31.01.2002 keine 2500 DM Kaufkraft mehr, sondern nur noch 1250 DM, was dann wiederum in etwa 625 Euro wären.

Natürlich muss man auch elektronische Geräte mit einbeziehen, die tatsächlich sehr viel günstiger wurden. Aber mal ehrlich.. wer von uns kauft sich (egal ob zu DM oder EUR-Zeiten) wöchentlich einen neuen Fernseher oder PC?

Und man muss die natürliche Inflation mit einrechnen. Was zu DM-Zeiten noch 5 DM gekostet hat und jetzt 5 Euro kostet hätte sich auch mit DM verteuert.

Doch mit dem Trick, die Euro-Umstellung zu nutzen das Gehalt 1:1 umzurechnen, Artikel des täglichen Bedarfs aber im Preis zu belassen, nur die Währung zu ändern hat man eine gigantische Spanne zwischen Verdienst und Kaufkraft geschaffen. Sprich: das Gehalt des normalen Arbeitnehmers hinkt der Entwicklung der Preise durch den einschneidenden Währungswechsel seit 2002 hinterher.

Was Arbeitgeber über Jahre nicht geschafft haben, die Gehälterentwicklung rückläufig durchzusetzen, das hat uns die Euro-Einführung gebracht.

Ein Produzent hat bisher (als Beispiel) ein Produkt für 50 DM verkauft, wovon 20 DM Lohnkosten waren.
Nach Euroumstellung, verkauft er es für 50 Euro, hat aber nur 10 Euro Lohnkosten.


Das ist eine ganz miese Tour um Billiglohnarbeit in Deutschland durchzusetzen und Billigprodukte aus Asien zu importieren. Die Leute wollen ja konsumieren aber sie können nicht, so wie sie wollen.

Meine Meinung: Wieder mehr in Deutschland produzieren, die Gehälter stark anheben und die Preise belassen oder minimal anheben.

Dadurch würden Billigimporte zu Ladenhütern werden, die Kaufkraft steigt und auch der Konsum.

Aber das verstehen die gierigen Firmengeier ja nicht. Das ein Angestellter oder Arbeiter auch ein Kunde sein kann.
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30.11.2011 11:09 Uhr von mopani
 
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Ich frag mich was das Geschwafel soll! Diese so genannten Experten laabern doch nur Stuss. Bereits seit 02/2010 weiß man in den Regierungen, dass der Euro tot ist und die Leichenfledderei in den vergangenen zwei Jahren nichts anderes war als den Schaden für Europa zu minimieren. Es wäre für Deutschland das absolut größte Übel noch weiter am Euro festzuhalten. Das hat sich bekanntlich schon im Mai 2010 gezeigt. Es ist faktisch nur ein Solidarakt von uns überhaupt so lange an einer Währung zu partizipieren, die es schon lange nicht mehr für uns geben dürfte.

Die große Frage ist für mich wie dankbar die Länder in der Zukunft sein werden, denen wir wiederholt selbstlos den Arsch gerettet haben. Und was die D-Mark angeht, die hier so viel besprochen wurde, da liegt es logisch auf der Hand, dass es die alte D-Mark gar nicht geben kann. Das ist lange schon klar. Darum hat man auch schon seit Beginn der Krise die D-Mark-2 vorbereitet. Sie wird an die Stelle des Euro treten und sich als neue Deutsche Währung in Europa etablieren.

[ nachträglich editiert von mopani ]
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01.12.2011 08:36 Uhr von tafkad
 
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@TeleMaster: So ist es, das sage ich ja auch schon die ganze Zeit. Luxus Artikel sind sehr Teuer geworden, wobei früher hat man einen Fernseher für 1000 DM gekauft und da war man schon in der gehobenen Klasse, heute ist man mit 500€ gerade mal in der unteren Mittelklasse.

Aber geht man heute zum Bäcker und holt sich ein Brötchen dann ist man recht schnell je nach Bäcker bei 30-60 Cent, das heißt umgerechnet 0,60-1,20 DM. Genauso schaut man sich das allseits beliebte McDonalds an. Habe mir da eben einen großen Cappuccino geholt und musste da 2,79 hinlegen. Also fast 6,50 DM für einen besseren Milchkaffee. Hätte das früher einer verlangt hätte ich gefragt ob da nun Gold dran ist oder die Bundeskanzlerin persönlich das Ding gemacht hat.
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01.12.2011 08:44 Uhr von Hugh
 
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Für die "Teuro"-Fraktion mal ein paar interessante Bilder:

http://www.pic-upload.de/...

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http://www.pic-upload.de/...


Und, seid Ihr immer noch der Meinung, dass sich die Preise über Nacht verdoppelt haben?
Die Bilder stammen aus der Mitte der 90er Jahre. Seit dem ist natürlich auch die Lohnentwicklung nach oben gegangen.

Das Gerede vom "Teuro" ist daher nicht mehr als Gelaber auf Stammtischniveau.
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01.12.2011 10:12 Uhr von :raven:
 
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@Hugh: "Seit dem ist natürlich auch die Lohnentwicklung nach oben gegangen."

Von welchem Land redest Du?
Zumindest haben wir in Deutschland seit über 15 Jahren SINKENDE Reallöhne!

Sicher haben wir nominell mehr auf dem Lohnzettel, ist aber leider real weniger wert. Kaufkraftverlust....
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01.12.2011 17:00 Uhr von Hugh
 
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@ :raven: Da hast Du Recht!

Aber: Das ist keine Frage des Euros sondern ursächlich in einer neoliberalen Wirtschaftspolitik ("Lohnzurückhaltung").

Dass die Löhne gestiegen sind, jedoch nicht der Inflation entsprechend, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Ganz im Allgemeinen finde ich die obigen Beispiele so oder so sehr aufschlussreich, da sich die Preise trotz mindestens 16-17 Jahren Inflation kaum verändert haben.
In jedem Fall haben sie sich nicht Euro-bedingt verdoppelt.

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