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Elektroauto: Wo Experten den Stromer 2020 wirklich sehen

Das Ziel des Bundes ist bekannt: Bis 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Auf der eCarTec 2011 in München haben nun einige Experten Stellung bezogen.

Wenig überraschend gehen die Meinungen auseinander. Manch einer der Experten kann sich zwar durchaus vorstellen, 2020 bereits eine Million E-Autos auf deutschen Straßen zu sehen, andere sehen den Wunsch des Bundes nicht in Erfüllung gehen.

Stellung bezogen auf der eCarTec 2011 beispielsweise Experten von Continental, RWE Effizienz, mia electric, TÜV Süd oder der smiles AG.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Experte, Elektroauto, Ziel, Stromer
Quelle: www.green-motors.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2011 13:09 Uhr von DP79
 
+0 | -4
 
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Also ich persönlich glaube nicht an eine Million E-Autos in 2020, bei den Preisen tippe ich eher auf Gas (vor allem Autogas) als Alternative bei den Deutschen. Egal, in acht Jahren wissen wir bereits mehr, lassen wir uns überraschen...
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29.11.2011 13:28 Uhr von Fowel
 
+7 | -0
 
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Kurs der Akkuhersteller Mein Onkel arbeitet bei einem großen Batterie/Akku - Hersteller in Deutschland und vergewisserte mir, dass der Akkupreis einer Autobatterie bald nur noch 1/10 dessen kostet was heute ne gleichwertige Autobatterie kostet.

Pro Akkupack ca. 1000-2000 Euro (heutzutage kostet er ca. 15-20000 Euro)
Somit kann man in 2-3 Jahren Elektroautos auch für die "kleineren" Bürger günstig Anbieten..

8000-10000 Euro für ein kleineren Flitzer sollten somit kein Problem mehr sein und somit für "jeden" erschwinglich...

Ich bin optimistisch in der Hinsicht!

Gruß
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29.11.2011 13:44 Uhr von Peter323
 
+2 | -0
 
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wie das: Fowel schon geschrieben hat, hängt die ganze Akzeptanz hauptsächlich mit dem Preis zusammen.

Die Akkupacks kosten derzeit ein Vermögen und haben eine geringe Haltbarkeitsdauer, wie bei allen Akkus...

Im Moment wird auf diesem Gebiet massiv geforscht und entwickelt, so dass man praktisch davon ausgehen kann, dass es demnächst wirklich günstiger und besser wird.
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29.11.2011 13:57 Uhr von Petaa
 
+4 | -3
 
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fast: Nicht nur die Akkupreise sind ausschlaggebend auch die Ladezeit sollte man nicht vergessen. Wenn ich 2020 mit einem Elektroauto mal eben an die Ost/Nordsee fahren will, dann sollte in der halben Stunde Pause auf dem Weg der Akku auch wieder voll sein!
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29.11.2011 14:53 Uhr von uss_constellation
 
+3 | -1
 
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Und nicht nur der Akkupreis und die Ladezeit: sondern auch die Frage woher der Strom kommt, werden den Absatz bestimmen.

Wenn der Anteil der Elektroautos steigt wird die Nachfrage nach Strom steigen und damit auch der Preis dafür. Zudem wird die Nachfrage nach Kraftstoff zurückgehen, was dessen Preis (zumindest theoretisch) sinken lassen sollte (in Fakt wird er nur weniger stark steigen).
Es wird sich ein Gleichgewicht bzw. ein Gesamtkosten-orientierter Absatz an Fahrzeugen ergeben.

Umweltfreundlicher wird dadurch aber gar nichts. Die Abgase entstehen dann halt nicht direkt am Auto, sondern irgendwo in Kraftwerken. Vom Himmel fällt der Strom jedenfalls nicht.
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29.11.2011 15:03 Uhr von Guschdel123
 
+3 | -3
 
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Und dann laden wir unseren Stromer mit Kohle-/Gasstrom auf, weil das Planziel ´´Grüne Energie´´ so nicht umzusetzen ist (erst recht nicht, mit den zusätzlichen Ladespitzen).

Es lebe der Umweltgedanke.
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29.11.2011 15:50 Uhr von Ginseng
 
+2 | -4
 
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Gemüse: Das mit den Elektroautos ist mal wieder Umweltschutz "für die Leute". Sieht gut aus, bringt aber nichts!
Es ist egal ob der Sprit in den Autos oder in Kraftwerken verbrannt wird. Solange das mit der erneuerbaren Energie nicht wirklich gescheit funktioniert, sollte man die Finger davon lassen. Von der (hochgiftigen) Materialschlacht für die Akkus mal ganz abgesehen.

Momentan ist die Umweltfreundlichste Energieerzeugung immer noch das Kohlekraftwerk, auch wenn die Ökos das nicht gerne hören:

Windräder: Verschandeln die Landschaft und benötigen große Energiemengen bei der Herstellung. Nutzlos solange keine praktikable Lösung für die Speicherung großer Strommengen gefunden wird.

Solar: Noch zu teuer und das gleiche Problem mit der Speicherung wie bei der Windkraft. Verbraucht riesige Flächen die wir in Deutschland nicht haben, wenn wir schon was Neues einführen dann sollten wir nicht wieder irgendwelche Muftis reich machen!

Biogas: Schon mal die Mais-Agrarwüsten zur Fütterung der Biosgasanlagen gesehen? Außerdem sollte die Energieversorgung nicht mit der Nahrungsmittelversorgung konkurieren!

Wasserkraft: Neue Anlagen sind praktisch nicht mehr durchzusetzen und der Bestand hat praktisch keinen Anteil an der Stromversorgung. Wir können ja mal über einen Drei-Schluchtendamm am Deutschen Eck diskutieren.
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29.11.2011 16:53 Uhr von Fowel
 
+1 | -1
 
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@ Ginseng: Du magst ja Recht haben mit deinen Argumenten.

ABER:
Forschung hinsichtlich der Kernfusion bzw. der kalten Fusion laufen schon seit Jahrzehnte und warten auf den Durchbruch...
Die Zukunft liegt DEFINITV im Strom.

Strom kann man SAUBER gewinnen, man muss nur wollen..
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29.11.2011 17:56 Uhr von Ginseng
 
+2 | -0
 
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@Fowel: Richtig, sehe ich bzgl. heißer Kernfusion genau so, darum habe ich ja auch geschrieben: "Solange das mit der erneuerbaren Energie nicht wirklich gescheit funktioniert, sollte man die Finger davon lassen". Soll heißen, Elektroautos machen erst dann Sinn wenn wir das mit der sauberen Energieversorgung ordentlich im Griff haben.

Nun ist es aber leider so das funktionierende kommerziel einsetzbare Kernfusionsreaktoren wohl erst in 30-40 Jahren kommen werden, dann schiebt mich eh ein Ziwi durch die Gänge...
Und alles was bisher über kalte Kernfusion veröffentlich wurde, hat sich im Nachhinein als Humbug oder Betrugsversuch entpuppt. Bitte jetzt kein Link zu einem Bolg wo wiedermal ein russischer Wissenschaflter.......

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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29.11.2011 21:17 Uhr von Fowel
 
+1 | -0
 
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@ Ginseng: aus heutiger Sicht sind 30-40 Jahre reell, richtig...
Nur wie war es bis jetzt immer?
Von heute auf morgen bekommt einer auf dem stillen Örtchen eine Idee und Bingo...

Ich will nur hoffen, dass es nicht mehr so lange dauert..
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30.11.2011 09:06 Uhr von achjiae
 
+0 | -1
 
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Ginseng: http://www.heise.de/...

Mal davon abgesehen, kommen deine Argumente aus einer Zeit, in der der Verbrennungsmotor noch belächelt wurde. (um es mal überspitzt darzustellen)
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30.11.2011 15:47 Uhr von Ginseng
 
+1 | -0
 
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@achjiae: Dein Artikel auf heise.de hat nichts aber auch garnichts mit meinen Argumenten zu tun!
Einen Link ins Forum schmeisen und noch einen "coolen" Satz dranhängen ist gelinde gesagt kein Zeichen besonderer Intelligenz!

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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30.11.2011 17:13 Uhr von achjiae
 
+1 | -0
 
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Ginseng: "Momentan ist die Umweltfreundlichste Energieerzeugung immer noch das Kohlekraftwerk"
Das ist der billigste nach Atomkraft(mit subvention). Der "Umweltfreundlichste" Energieträge von den Fossilen Brennstoffen ist immer noch Gas.

"Windräder: ..."
Ja verschandeln die Landschaft ist immer das Totschlagargument. Die verschandeln genauso die Landschaft wie andere Kraftwerke. Speicherung -> E-Auto
Wo nimmst du bitte das Argument her, dass die so unverhältnismäßig viel Energie im Vergleich zur erzeugten Energie verbrauchen?

"Solar: "..." wenn wir schon was Neues einführen dann sollten wir nicht wieder irgendwelche MUFTIS reich machen!"
Tolles Argument... Solar ist da am effektivsten, wo es viel Sonne/Licht gibt. Sollten wir uns vielleicht auch von den Franzacken abkoppeln?

"Biogas:..."
Mit den Lebensmitteln gebe ich dir recht, allerdings sollte man den ganzen Biomüll mal verwerten. Dafür sind die ebenfalls geeignet.

"Wasserkraft: "
Turbinen an flüssen fallen so gut wie weg. Aber was ist mit Wellenkraftwerken?

"Solange das mit der erneuerbaren Energie nicht wirklich gescheit funktioniert, sollte man die Finger davon lassen"
Genau das ist das falsche denken. Das Potential haben die Forscher und dieses Potential lässt sich noch weiter fördern, indem wir eben nicht die Finger davon lassen.

"Dein Artikel auf heise.de hat nichts aber auch garnichts mit meinen Argumenten zu tun! "
Ganz im Gegenteil. Durch intelligente Ladenetze entsteht ein riesiger Energiespeicher, den du mit ein paar Staudämmen nicht so leich hinkriegst. Die Verbrauchsspitzen werden abgeflach und der Energieüberschuss wird minimiert. Insgesamt entsteht daraus eine (schein) Grundlast/Kapazität.

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